• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an. Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.v

      Chagas
      Von der beliebten Ferien-Halbinsel Yucatán werden seit Beginn 2019 vermehrt Fälle der „Chagas-Krankheit“ berichtet.  Grundsätzlich soll es zu einer Zunahme der Chagas-Erkrankungen in den vergangenen Jahren gekommen sein. Die meisten Erkrankungen werden durch den Stich der Raubwanze verursacht. Immer wieder kommt es zu Chagas-Ausbrüchen in Mexiko, dabei stellt Yucatan die Region mit den landesweit meisten Krankheitsfällen dar. In der Regel besteht für Reisende nur ein sehr geringes Infektionsrisiko. Auf das Trinken offener Fruchtsäfte (die durch den Kot der Raubwanze verunreinigt sein können) sollte verzichtet werden. Bei Trekking- bzw. Überlandtouren, sollten in den Infektionsgebieten Übernachtungen in einfachen Holz- oder Lehmhütten vermieden werden. Ein festgewebtes, widerstandsfähiges Moskitonetz kann einen guten Schutz bieten, wenn es sorgfältig angebracht und gut unter die Matratze gesteckt wird.

      Dengue Fieber
      Regional gehäuftes Auftreten von Dengue Fieber. Betroffenen sind u.a. Guerrero, Michoacan, Veracruz, Oaxaca und Colima. Die Städte mit den meisten Erkrankungsfällen sind Manzanillo, Colima, Tecoman, Villa de Alvarez und Armeria. Doch auch in anderen beliebten Bundesstaaten des Landes werden Dengue Fieber-Erkrankungen registriert. Darunter Tamaulipas, Chipas, Jalisco, Sonora, Quintano Roo, Baja California Norte und Aguascalientes. Übertragung erfolgt durch tag- und nachtaktive Mücken. Mückenschutzmaßnahmen sollten durchgeführt werden (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc.).

      Chikungunya Fieber 
      Regionales Auftreten v.a. in Chiapas und Guerrero. Besucher sollten sich gut vor Mückenstichen schützen. Erkrankungen wurden auch in den Bundesstaaten Nayarit, Tehuantepec, Vera Cruz, Yucatan und San Luis Potosi beobachtet. Übertragung erfolgt durch tag- und nachtaktive Mücken. Mückenschutzmaßnahmen sollten durchgeführt werden (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc.).

      Hepatitis A
      Landesweites Vorkommen. Medizinische Untersuchungen der Bevölkerung lassen vermuten, dass rund 74 Mio. von rund 112 Mio. Einwohnern Mexikos, möglicherweise Träger des Hepatitis A-Virus sind. Reisende können sich mit einer Impfung schützen.

      Tollwut
      Landesweites Tollwut-Risiko. Häufiger Übertragungsweg sind Fledermaus- oder Hundebisse. Bei erhöhtem Reiserisiko (z.B. Trekking, Übernachten im Freien) Tollwut-Schutzimpfung erwägen. Bei einer Bissverletzung im Land sollte umgehend eine geeignete Versorgungseinrichtung aufgesucht werden, in der wirksame und moderne Impfstoffe verwendet werden und Hyper-Immunglobuline vorhanden sind.  Der Biss der Fledermaus kann u. U. unbemerkt bleiben, da Fledermäuse über sehr kleine Zähne verfügen. Das beinhaltet die Gefahr, dass der Biss nicht wahrgenommen wird und somit die Infektionsgefahr unerkannt bleibt. Das Risiko einer Tollwutinfektion hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören die landesspezifischen Bedingungen, das Verhalten des Reisenden, die Reiseart und Reisedauer. Zum Personenkreis der so genannten "Risikogruppe" gehören "Rucksackreisende", Jäger, Waldarbeiter, Tierpfleger, Tierärzte und Personen mit häufigem Tierkontakt. Der Reisende kann sich durch eine aktive Schutzimpfung gegen Tollwut schützen. Als wichtigste Verhaltensmaßnahme für Reisende gilt, insbesondere in den Tropen und Subtro pen, freilaufende Tiere (v.a. Hunde und Katzen) nie zu streicheln oder zu berühren. Bei Bissverletzungen oder Belecken von Schleimhäuten oder Wunden durch streunende Tiere sowie bei Bissen oder direktem Kontakt durch Fledermäuse ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen.

      Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Mexiko gilt seit 1990 als poliofrei. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

  • Impfempfehlungen

    • KrankheitImpfschutzBemerkung
      Krankheit
      Cholera
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung

      Bei erhöhtem Infektionsrisiko und für Risikopersonen ist die Impfung empfohlen.

      Krankheit
      Diphtherie
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Alle Personen sollten einen vollständigen Impfschutz haben (Auffrischung alle 10 Jahre).

      Krankheit
      Hepatitis A
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Impfung empfohlen für Risikopersonen und Reisen in Regionen mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen.

      Krankheit
      Hepatitis B
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung

      Ein Hepatitis B-Infektionsrisiko besteht weltweit. Risikopersonen bzw. bei Reisen mit erhöhtem Risiko ist eine Impfung empfohlen.

      Krankheit
      Influenza
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.
      Krankheit
      Keuchhusten
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten (Kinder/Jugendliche entsprechend STIKO-Impfkalender).

      Krankheit
      Masern
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Schutzimpfung als Standardimpfung empfohlen. Zudem besteht seit 1.3.2020 das Masernschutzgesetz.

      Krankheit
      Meningokokken-Meningitis
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Meningokokken treten je nach Region in unterschiedlichen Serogruppen auf. Zu den überwiegenden Serogruppen in den Mittel- und Südamerika gehören B und C, ferner in manchen Regionen/Ländern auch Y und W. Es stehen wirksame Impfstoffe zur Verfügung. Reisenden in Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko (häufige und enge Personenkontakte) und/oder erhöhtem Meningokokken-Vorkommen (z. B. saisonal oder Ausbrüche) – vor allem Schüler/Studenten vor Langzeit-Aufenthalten in Länder mit empfohlener allgemeiner Impfung für Jugendliche oder Schüler/Studenten – ist eine Schutzimpfung empfohlen.
      Krankheit
      Pneumokokken
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
      Krankheit
      Tetanus
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Alle Personen sollten einen vollständigen Impfschutz haben (Auffrischung alle 10 Jahre).

      Krankheit
      Tollwut
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Zu den Risikogruppen gehören: Reisende in Gebiete mit erhöhtem Tollwut-Vorkommen insbesondere bei Langzeitaufenthalten, Rucksackreisen, häufigen Aufenthalten/Übernachtungen im Freien, unzureichender medizinischer Versorgung vor Ort (z. B. Fehlen an Impfstoffen und Immunglobulinen für den Notfall nach Bissverletzungen oder Fehlen einer nahegelegenen medizinischen Versorgungsstelle).
      Krankheit
      Typhus
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Reisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung (z.B. während Rucksack- und Abenteuerreisen).
  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Chagas-Krankheit
      Anmerkung
      Vorkommen: tiefer gelegene, ländliche Gebiete im Süden
      Schutz
      Bei Übernachtungen im Freien: Schutz vor dem Überträger, der sog. Raubwanze, die sich v.a. in Lehmhütten aufhält und nachtaktiv ist
      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Regionale Vorkommen u.a. in den Staaten Campeche, Chiapas, Chihuahua, Colima, Distrito federal, Guanajuato, Guerrero, Hidalgo, Jalisco, Mexico, Michoacan, Morelos, Nuevo León, Oaxaca, Puebla, Querétaro, Quintana Roo, San Luis Potosi, Sonora, Tabasco, Tamaulipas, Tlaxcala, Veracruz, Yucatan, Zacateca
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene; bei erhöhtem Risiko: Schutzimpfung.
      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Kala Azar
      Anmerkung
      Vorkommen: vereinzelte Herde im Süden
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      Vorkommen: vereinzelte Herde im Süden
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz
      Guter Mückenschutz; Schwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere, die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare, die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Geringes Risiko besteht im Süden der nördlichen Provinz Chihuahua und im Norden der Südprovinz Chiapas. Sehr geringes Risiko in der Provinz   Chiapas (übrige Regionen), in der zentralen Provinz Sinola,Campeche, Cancún, Durango, Jalisco, Nayarit, Quintana Roo, San Luis Potosi, Sonora und Tabasco.

      Kein Malariarisiko: in den restlichen Landesteilen

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

      Malariaart: 100 % Malaria tertiana (P. vivax)

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): Ganzjährig im Süden der nördlichen Provinz Chihuahua und im Norden der Südprovinz Chiapas.

      Keine medikamentöse Vorbeugung empfohlen: ganzjährig in der Provinz   Chiapas (übrige Regionen), in der zentralen Provinz Sinola,Campeche, Cancún, Durango, Jalisco, Nayarit, Quintana Roo, San Luis Potosi, Sonora und Tabasco.

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      5791011121111111076

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      212326272625232322222221

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      544844455364707272666158

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      22381318232219943
  • Botschaften


    • Botschaft der Vereinigten Mexikanischen Staaten

      Klingelhöferstraße 3
      10785 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-17 Uhr
      Tel.: (030) 269 323 0
      Fax.: (030) 269 323 700
      Email: mexale@sre.gob.mx
      Web: https://embamex.sre.gob.mx/alemania

      Hausanschrift
      Embajada de la República Federal de Alemania

      A. Horacio No. 1506, Col. Los Morales Sección Alameda
      Deleg. Miguel Hidalgo
      11530 México D.F.
      Tel.: +52 55 52 83 22 00
      Fax.: +52 55 52 81 25 88
      Email: info@mexi.diplo.de
      Web: www.mexiko.diplo.de

      Postanschrift
      Embajada de la Rebública Federal de Alemania

      Apartado Postal M-10792
      06000, Ciudad de México
      México