• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an. Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      Regenzeit
      Tropische Sommerregenzeit (November - Juni). Dadurch erhöht sich das Übertragungsrisiko für durch Mücken übertragene Erkrankungen z.B. Malaria  Malariaprophylaxe in Risikogebieten ist zu beachten beachten. Während den Regenzeiten stehen für viele Insekten, wie z.B. Mücken vermehrt Brutplätze zur Verfügung. Dadurch nimmt die Anzahl der Überträgermücken zu. Aus diesem Grund treten Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden, wie z.B. Malaria, während und nach Regenperioden häufiger auf. Auch Reisende sind bei Aufenthalten in Ländern mit Malaria-Vorkommen gefährdet – vor allem während den Regenzeiten. Daher sollte rechtzeitig vor der Reise eine aufklärende reisemedizinische Beratung erfolgen. Da eine Vielzahl von Faktoren das individuelle Malariarisiko festlegen, sollte in einer gründlichen Nutzen-Risiko Abwägung in einem persönlichen Gespräch mit dem Arzt die richtige Malariaprophylaxe individuell festgelegt werden.

      Muschelvergiftungen
      Saisonal vornehmlich in den Monaten Oktober bis April kann es zu Muschelvergiftungen (Austern und Miesmuscheln) durch Algentoxine der sog. Dinoflagellaten kommen. Warnhinweise des Ministeriums und der örtlichen Gesundheitsbehörden sind zu beachten, insbesondere in den Hafenstädten (z.B. Walvis Bay). Die Biotoxine in den Muscheln werden weder durch Einfrieren noch durch Kochen zerstört. Personen die entsprechende Produkte konsumieren, können starke Durchfälle mit Übelkeit, Erbrechen und Bauchkrämpfen entwickeln. Die Beschwerden treten ungefähr 30 Minuten nach Verzehr der Schalentiere auf und halten ungefähr 24-48 Stunden an bevor sie abklingen.  Personen die diese Beschwerden zeigen, sollen sofort medizinische Hilfe aufsuchen und das medizinische Personal darauf hinweisen, dass sie Muscheln gegessen haben

      Cholera
      Vorkommen in vielen Landesteilen, v.a. in Kunene (Opuwo), Omusati, Oshana und Ohangwena. Reisende haben ein geringes Infektionsrisiko; Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen sollten gewissenhaft durchgeführt werden. Bei erhöhtem Übertragungsrisiko (z.B. Hilfseinsätzen oder Besuch in Risikogebieten) ist eine Schutzimpfung empfohlen.Das Erkrankungsrisiko betrifft vor allem die einheimische Bevölkerung, insbesondere unterernährte, vorerkrankte Menschen mit mangelnder medizinischer Betreuung und einem geschwächten körperlichen Abwehrsystem. Grundsätzlich kann die Cholera-Impfung für Reisende bei Aufenthalten in Cholera-Infektionsgebieten, speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen, erwogen werden. Empfohlen ist die Cholera-Impfung für Einsätze bei Katastrophen und Flüchtlingssituationen in endemischen Gebieten (WHO), speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen bei aktuellen Ausbrüchen.

      Masern
      Landesweit regionales Auftreten, v.a. Provinz Kunene. Impfung empfohlen für ungeimpfte Personen bzw. Personen, die noch keine Masern durchgemacht haben und in ein Masern-Epidemiegebiet reisen oder in medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Kindern, Tagesstätten, Kinderheimen, o. ä. arbeiten. Die Masern gehören nach wie vor zu einer der häufigsten Todesursachen einheimischer Kinder. Auch Reisende die keinen Masernschutz besitzen können sich in Ländern mit Masernvorkommen anstecken und die Krankheit in ihr Heimatland importieren. Immer wieder werden in diesem Zusammenhang Fälle berichtet. Daher empfiehlt das deutsche Robert Koch-Institut (RKI) Reisenden in Regionen mit aktuellen Masernausbrüchen grundsätzlich den Masernimpfschutz zu überprüfen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt zwei Masernimpfungen im zweiten Lebensjahr und fordert generell dazu auf, Impfungen vor dem 18. Geburtstag nachzuholen, wenn sie nicht zum empfohlenen Zeitpunkt durchgeführt werden konnten. Werden die Impflücken geschlossen, kann dadurch die Zahl der Erkrankten in der Bevölkerung gesenkt werden. Masern sind nicht nur eine Kinderkrankheit. Auch Erwachsene können daran erkranken! Sie entwickeln meistens einen schwereren Krankheitsverlauf und haben gegenüber Kleinkindern eine wesentliche höhere Komplikationsrate.   

      Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Ein Hepatitis A-Impfschutz bei Reisen in Länder mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen ist empfohlen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.

      Hepatitis E
      Landesweites Vorkommen. Ein Vorkommen wird in 12 von 14 Regionen berichtet: Khomas, Omusati, Erongo, Oshana, Oshikoto, Kavango, Ohangwena, Omaheke, Hardap, Karas, Otjozondjupa und Kunene. Hepatitis E-Viren werden vor allem in Regionen mit niedrigem Hygienestandard und meist fäkal-oral durch fäkal verunreinigtes Trinkwasser oder Nahrungsmittel übertragen. Auf gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene sollte daher immer geachtet werden.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Namibia gilt seit 1995 als poliofrei. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

  • Impfempfehlungen

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden über dem 9. Lebensmonat, die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen und für Reisende, die sich länger als 12 Stunden im Transit auf einem Flughafen aufhielten, der in einem Land mit Gelbfiebervorkommen liegt.

      Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Im Allgemeinen gelten als Gelbfieber-Endemiegebiete die von der WHO ausgewiesenen Länder. Jedoch können für die Einreisevorschrift auch andere, bei der WHO nicht aufgeführten Länder, durch das Einreiseland als Gelbfieber-Risikoland gelistet bzw. von der Listung ausgenommen werden. Daher ist es sinnvoll, sich vor der Reise bei der Botschaft bezüglich der medizinischen Einreisebedingungen zu informieren. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Seit 11.07.2016 gilt laut Internationaler Gesundheitsvorschrift (IGV) der Nachweis einer einmalig gültigen Gelbfieber-Impfung bei Einreise. Eine Auffrischimpfung ist demnach nicht mehr erforderlich.

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Vorkommen: im Süßwasser
      v.a. Caprivi-Streifen
      Schutz
      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Schutz
      Regionale Infektionsgebiete u. a. in Kunene (Opuwo), Omusati, Oshana und Ohangwena
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      Vokommen vor allem in der mittleren Küstenregion
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Pest
      Anmerkung
      Vorkommen: in der Ohangwena-Region im Norden des Landes
      Schutz
      Schutz vor Ratten (z.B. durch sichere Schlafplätz bei Übernachtungen im Freien) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel). Reisende sollten sich von Pestkranken fernhalten. Bei beruflicher Exposition können vorbeugend Antibiotika eingenommen werden.
      Krankheit
      Schlafkrankheit
      Anmerkung
      Vorkommen: vereinzelte Herde im Norden
      Schutz
      Schutz vor Bremsen durch hautbedeckende Kleidung (dunkle Farben vermeiden). Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Hohes Risiko im Norden und Nordosten des Landes (Sambesi/Caprivi Strip, Kavango-West, Kavango-Ost, Ohangwena, im Norden von Omusati, Oshikoto), sowie im Distrikt Otjozondjupa (saisonal September - Mai). Ein saisonal geringes Risiko (Juni - August) besteht im Nordwesten einschließlich Kunene Distrikt und Etosha Nationalpark, sowie im Nordosten im Distrikt Otjozondjupa. Ein minimales Risiko besteht in den übrigen Landesteilen.

      Kein Malariarisiko: Windhoek, Küste, Namib-Wüste und dem Gebiet südlich von Karasburg

      Übertragungsmonate: Ganzjährig in den Hochrisikogebieten im Norden (v. a. von September - Mai)

      Malariaart: > 99 % Malaria tropica (P. falciparum)

      Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): Ganzjährig im Norden und Nordosten des Landes (Sambesi/Caprivi Strip, Kavango-West, Kavango-Ost, Ohangwena, im Norden von Omusati, Oshikoto), sowie saisonal in den Monaten September bis Mai im Nordosten des Landes, im Distrikt Otjozondjupa.

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): Saisonal in den Monaten Juni bis August im Nordosten des Landes (Distrikt Otjozondjupa) und im Nordwesten einschließlich Kunene Distrikt und Etosha Nationalpark.

      Keine medikamentöse Vorbeugung empfohlen: Ganzjährig in den übrigen Landesteilen.

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      17161513976812151517

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      292827252220202325292930

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      394946433837302420202632

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      888410000236
  • Botschaften


    • Botschaft der Republik Namibia

      Reichsstraße 17
      14052 Berlin
      Tel.: (030) 254 095 0
      Fax.: (030) 254 095 55
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      Hausanschrift
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      Sanlam Centre, 6th Floor
      Independence Ave. 145
      Windhoek
      Tel.: +264 61 27 31-00 / -33
      Fax.: +264 61 22 29 81
      Email: info@windhuk.diplo.de
      Web: www.windhuk.diplo.de

      Postanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      P.O. Box 231
      Windhoek
      Namibia