• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an. Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      Muschelvergiftungen
      Saisonal vornehmlich in den Monaten Oktober bis April kann es zu Muschelvergiftungen (Austern und Miesmuscheln) durch Algentoxine der sog. Dinoflagellaten kommen. Warnhinweise des Ministeriums und der örtlichen Gesundheitsbehörden sind zu beachten, insbesondere in den Hafenstädten (z.B. Walvis Bay). Die Biotoxine in den Muscheln werden weder durch Einfrieren noch durch Kochen zerstört. Personen die entsprechende Produkte konsumieren, können starke Durchfälle mit Übelkeit, Erbrechen und Bauchkrämpfen entwickeln. Die Beschwerden treten ungefähr 30 Minuten nach Verzehr der Schalentiere auf und halten ungefähr 24-48 Stunden an bevor sie abklingen.  Personen die diese Beschwerden zeigen, sollen sofort medizinische Hilfe aufsuchen und das medizinische Personal darauf hinweisen, dass sie Muscheln gegessen haben

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden über dem 9. Lebensmonat, die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen und für Reisende, die sich länger als 12 Stunden im Transit auf einem Flughafen aufhielten, der in einem Land mit Gelbfiebervorkommen liegt.

      Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Im Allgemeinen gelten als Gelbfieber-Endemiegebiete die von der WHO ausgewiesenen Länder. Jedoch können für die Einreisevorschrift auch andere, bei der WHO nicht aufgeführten Länder, durch das Einreiseland als Gelbfieber-Risikoland gelistet bzw. von der Listung ausgenommen werden. Daher ist es sinnvoll, sich vor der Reise bei der Botschaft bezüglich der medizinischen Einreisebedingungen zu informieren. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Seit 11.07.2016 gilt laut Internationaler Gesundheitsvorschrift (IGV) der Nachweis einer einmalig gültigen Gelbfieber-Impfung bei Einreise. Eine Auffrischimpfung ist demnach nicht mehr erforderlich.

  • Impfempfehlungen

  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Hohes Risiko im Norden und Nordosten des Landes (Sambesi/Caprivi Strip, Kavango-West, Kavango-Ost, Ohangwena, im Norden von Omusati, Oshikoto), sowie im Distrikt Otjozondjupa (saisonal September - Mai). Ein saisonal geringes Risiko (Juni - August) besteht im Nordwesten einschließlich Kunene Distrikt und Etosha Nationalpark, sowie im Nordosten im Distrikt Otjozondjupa. Ein minimales Risiko besteht in den übrigen Landesteilen.

      Kein Malariarisiko: Windhoek, Küste, Namib-Wüste und dem Gebiet südlich von Karasburg

      Übertragungsmonate: Ganzjährig in den Hochrisikogebieten im Norden (v. a. von September - Mai)

      Malariaart: > 99 % Malaria tropica (P. falciparum)

      Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): Ganzjährig im Norden und Nordosten des Landes (Sambesi/Caprivi Strip, Kavango-West, Kavango-Ost, Ohangwena, im Norden von Omusati, Oshikoto), sowie saisonal in den Monaten September bis Mai im Nordosten des Landes, im Distrikt Otjozondjupa.

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): Saisonal in den Monaten Juni bis August im Nordosten des Landes (Distrikt Otjozondjupa) und im Nordwesten einschließlich Kunene Distrikt und Etosha Nationalpark.

      Keine medikamentöse Vorbeugung empfohlen: Ganzjährig in den übrigen Landesteilen.

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen im Süßwasser v. a. im Caprivi-Streifen
      Schutz

      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (d.h. keinen Wassersport, kein Abkühlen, Baden oder Schwimmen in Seen, Tümpeln, Flüssen und Bächen).

      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Regionale Infektionsgebiete u. a. in Kunene (Opuwo), Omusati, Oshana und Ohangwena
      Schutz

      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene. Bei erhöhtem Risiko (z.B. Einsatz od. Besuch von Risikogebieten) ist eine Schutzimpfung empfohlen.

       

      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Bakterien, Viren und Parasiten (u. a. Würmer, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz

      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene

      Krankheit
      Hepatitis A
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Schutzimpfung sowie gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.

      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Schutzimpfung, Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Vorsicht bei invasiven medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene. Hier sollte auf steriles medizinisches (Wund-) Material geachtet werden.

      Krankheit
      Hepatitis E
      Anmerkung
      Regionales Vorkommen v. a. in Khomas, Omusati, Erongo, Oshana, Oshikoto, Kavango, Ohangwena, Omaheke, Hardap, Karas, Otjozondjupa und Kunene.
      Schutz

      Gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene

      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      Regionales Vokommen vor allem in der mittleren Küstenregion
      Schutz

      Mückenschutzmaßnahmen v. a. durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze (engmaschig), etc.

      Krankheit
      Masern
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen v. a. Provinz Kunene
      Schutz

      Reisende die keinen Masernschutz besitzen können sich in Ländern mit Masernvorkommen anstecken und die Krankheit in ihr Heimatland importieren. Daher empfiehlt die WHO die Masern-Schutzimpfung für den internationalen Reiseverkehr.

      Krankheit
      Pest
      Anmerkung
      Vorkommen in der Ohangwena-Region im Norden des Landes
      Schutz

      Schutz vor Ratten (z.B. bei Übernachtungen im Freien sicheren Schlafplatz wählen) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel).

      Krankheit
      Schlafkrankheit
      Anmerkung
      Einzelne Herdvorkommen v. a. im Norden
      Schutz

      Schutz vor Bremsen (Mückenschutzmaßnahmen) durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetzen, etc. Auf dunkle Kleidung sollte verzichtet werden, da diese auf die Tse-Tse-Fliege anziehend wirkt.

  • Botschaften


    • Botschaft der Republik Namibia

      Reichsstraße 17
      14052 Berlin
      Tel.: (030) 254 095 0
      Fax.: (030) 254 095 55

      Hausanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      Sanlam Centre, 6th Floor
      Independence Ave. 145
      Windhoek
      Tel.: +264 61 27 31-00 / -33
      Fax.: +264 61 22 29 81

      Postanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      P.O. Box 231
      Windhoek
      Namibia
  • Klima

    • Regenzeit
      Tropische Sommerregenzeit: November - Juni

      Während den Regenzeiten stehen für viele Insekten, wie z.B. Mücken vermehrt Brutplätze zur Verfügung. Dadurch nimmt die Anzahl der Überträgermücken zu. Aus diesem Grund treten Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden, wie z.B. Malaria, während und nach Regenperioden häufiger auf. 

      Klimatabelle

      Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      17161513976812151517

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      292827252220202325292930

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      394946433837302420202632

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      888410000236