Peru

Stand: 20. Apr 2018

Meldungen

9. Jun 2017: Südamerika: Gelbfieber-Risiko beachten
In diesem Jahr wurden Gelbfieber-Fälle aus Brasilien, Kolumbien Ecuador, Bolivien, Surinam und Peru gemeldet. Auch eine Touristin erkrankte. Weiter lesen

Wichtige Hinweise

Gelbfieber
Regionales Auftreten. Die letzten Erkrankungsfälle wurden unter anderem aus den Gebieten von Ayacucho, Cusco, Huanuco, Ucayali, Junin, Loreto, Pasco, Piura, Puno, Madre de Dios und San Martin gemeldet. Bereits Anfang des Jahres wurden aus Peru Gelbfieber-Fälle berichtet. Sehenswürdigkeiten für Touristen liegen u.a. in Cusco, Loreto oder auch Puno. Puno ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region und liegt in ca. 3.800 m Höhe am Ufer des beliebten Titicaca-Sees. Für viele Touristen bildet die Stadt daher den Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Seeinseln oder zu anderen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Sorgfältiger Mückenschutz und Gelbfieber-Impfung empfohlen. Die Erkrankung wird durch Viren verursacht die durch tag- und nachtaktive Mücken auf den Menschen übertragen werden. Gefährdet sind Personen, die in Gelbfieber-Risikogebieten leben (Einheimische) oder die Risikogebiete besuchen (Reisende). Für Reisende, die ungeimpft sog. "Nicht-Immune" sind, endet die Erkrankung in 50% - 60% der Fälle tödlich.

Lungen- und Beulenpest
Gelegentlich regionales Auftreten. Grundsätzlich besteht für Reisende nur in absoluten Sonderfällen (z.B. Trekking- und Abenteuertouren in touristisch nicht erschlossene Infektionsgebiete, bzw. berufliche Exposition) ein sehr geringes Infektionsrisiko. Mitte Juli 2010 bestätigte das örtliche Gesundheitsministerium den ersten Fall von Lungenpest bei einem 29 Jahre alten Patienten aus dem Chocope Distrikt, in der Provinz Ascope, im Departement La Libertad. Wenig später wurden weitere Erkrankungsfälle beobachtet. Der letzte größere Pestausbruch in Peru ereignete sich 1994 im Norden des Landes. Damals erkrankten über 1.100 Einwohner und rund 35 Personen starben.

Tollwut
Landesweites Tollwut-Risiko. Häufige Übertragungswege sind Fledermaus- oder Hundebisse. Bei erhöhtem Reiserisiko (z.B. Trekking, Übernachten im Freien) Tollwut-Schutzimpfung erwägen. Bei einer Bissverletzung im Land sollte umgehend eine geeignete Versorgungseinrichtung aufgesucht werden, in der wirksame und moderne Impfstoffe verwendet werden und Hyper-Immunglobuline vorhanden sind. Im Jahr 2012 wurden mindestens sieben Tollwut-Todesfälle infolge von Fledermausbissen aus der Region von Cusco gemeldet. Im Zeitraum von Juli 2006 bis Februar 2007 wurden in Peru insgesamt 527 Personen registriert, die durch Fledermäuse im Südosten des Landes gebissen wurden. Darunter 27 aus Mazuko  (Madre de Dios), 370 aus San Gaban (Puno) und 130 aus Huepetuhe (Madre de Dios) - mehr als 20 Personen starben an Tollwut. Der Biss der Fledermaus kann u. U. unbemerkt bleiben, da Fledermäuse über sehr kleine Zähne verfügen. Das beinhaltet die Gefahr, dass der Biss nicht wahrgenommen wird und somit die Infektionsgefahr unerkannt bleibt. Das Risiko einer Tollwutinfektion hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören die landesspezifischen Bedingungen, das Verhalten des Reisenden, die Reiseart und Reisedauer. Zum Personenkreis der so genannten "Risikogruppe" gehören "Rucksackreisende", Jäger, Waldarbeiter, Tierpfleger, Tierärzte und Personen mit häufigem Tierkontakt. Der Reisende kann sich durch eine aktive Schutzimpfung gegen Tollwut schützen. Als wichtigste Verhaltensmaßnahme für Reisende gilt, insbesondere in den Tropen und Subtro pen, freilaufende Tiere (v.a. Hunde und Katzen) nie zu streicheln oder zu berühren. Bei Bissverletzungen oder Belecken von Schleimhäuten oder Wunden durch streunende Tiere sowie bei Bissen oder direktem Kontakt durch Fledermäuse ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen.

Dengue Fieber
Ganzjährig landesweites Vorkommen, mit regionalen Schwankungen. Am stärksten betroffen sind Loreto und San Martin, desweiteren auch Madre de Dios, Ucayali, Tumbes, Junin, Cajamarca, Cusco, Amazonas, Huanuco und La Libertad. Übertragung durch tag- und nachtaktive Mücken. Mückenschutzmaßnahmen sind empfohlen (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc).

Chagas Krankheit
In verschiedenen Landesteilen besteht ein Infektionsrisiko u.a. Südwesten des Landes (Arequipa, Moquegua, Tacna und Ica), als auch im Nordosten (einschließlich der Küstenregionen von La Libertad, Lambayeque, Piura, Tumbes, Amazonas, Cajamarca und San Martin), Pozuzo Distrikt (Provinz Oxapampa). Übertragung erfolgt durch Raubwanzen. In der Regel besteht für Reisende nur ein sehr geringes Infektionsrisiko. Die Raubwanzen verstecken sich gerne in dunklen Ritzen von Lehmhütten und Reisigdächern und befallen des Nachts die Schlafenden für eine Blutmahlzeit. Vor allem die ärmsten Bevölkerungsschichten in Mittel- und Südamerika sind betroffen. Dennoch sollten Reisende bei Trekking- bzw. Überlandtouren in den Infektionsgebieten Übernachtungen in einfachen Holz- oder Lehmhütten vermeiden. Ein fest gewebtes, widerstandsfähiges Moskitonetz kann ebenfalls einen guten Schutz bieten, wenn es sorgfältig angebracht und gut unter die Matratze gesteckt wird.

Hepatitis A , Typhus , Bakterienruhr , Amöbenruhr , Lambliasis
Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Ein Hepatitis A-Impfschutz bei Reisen in Länder mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen ist empfohlen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.

Kinderlähmung (Poliomyelitis)
Peru gilt seit 1991 als poliofrei. Ein Impfschutz für Reisende ist nicht empfohlen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

Impfempfehlungen

Diphtherie

Impfschutz: ja

Bemerkung: Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)

Gelbfieber

Impfschutz: Risikogruppen ja

Bemerkung: Bei Reisen in Gebiete mit Gelbfiebervorkommen

Hepatitis A

Impfschutz: ja

Bemerkung: Alle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen.

Hepatitis-Auffrischung: Eine Hepatitis A-Impfung braucht 2 Impfungen: 1. Impfung (sofort) ⇒ 2. Impfung (ab 6 Monaten). Wenn nur eine Impfung erfolgt, ist der Impfschutz nicht abgeschlossen und wird langfristig keinen Schutz vor der Erkrankung ermöglichen. Erfolgen zwei Impfungen beträgt die Dauer der Wirksamkeit mehr als 10 Jahre, bei mindestens 95% der Geimpften sogar über 25 Jahre.

Hepatitis B

Impfschutz: Risikogruppen ja

Bemerkung: Reisende in Gebiete mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen und bei erhöhtem Infektionsrisiko sowie bei längeren Aufenthalten (> 1 Monat).

Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B-Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Die Impfung ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland routinemäßig empfohlen.

Hepatitis-Auffrischung: Eine Hepatitis B-Impfung braucht 3 Teilimpfungen: 1. Impfung (sofort) ⇒ 2. Impfung (nach 1 Monat) ⇒ 3. Impfung (nach 6 Monaten). Wenn nur eine oder zwei Impfungen erfolgen, ist der Impfschutz nicht abgeschlossen und wird langfristig keinen Schutz ermöglichen. Vor der Reise sollten in der Regel 2 Impfungen erfolgt sein, um einen über 85% Hepatitis B-Schutz gewährleisten zu können. Erfolgen drei Impfungen sollten sich ausreichend Antikörper bilden (Anti-HBs ≥ 100 IE im Bluttest), so dass in der Regel keine Auffrischimpfung mehr erforderlich ist.

Influenza

Impfschutz: Risikogruppen ja

Bemerkung: Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.

Keuchhusten

Impfschutz: ja

Bemerkung: Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten.

Masern

Impfschutz: Risikogruppen ja

Bemerkung: Bei Reisen in Regionen mit aktuellen Ausbrüchen ist eine Schutzimpfung empfohlen. Die STIKO empfiehlt eine einmalige Impfung (MMR-Impfstoff) den nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit.

Pneumokokken

Impfschutz: Risikogruppen ja

Bemerkung: Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)

Tetanus

Impfschutz: ja

Bemerkung: Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)

Tollwut

Impfschutz: Risikogruppen ja

Bemerkung: Zu den Risikogruppen gehören: Reisende in Gebiete mit erhöhtem Tollwut-Vorkommen insbesondere bei Langzeitaufenthalten, Rucksackreisen, häufigen Aufenthalten/Übernachtungen im Freien, unzureichender medizinischer Versorgung vor Ort (z. B. Fehlen an Impfstoffen und Immunglobulinen für den Notfall nach Bissverletzungen oder Fehlen einer nahegelegenen medizinischen Versorgungsstelle).

Typhus

Impfschutz: Risikogruppen ja

Bemerkung: Reisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung (z.B. während Rucksack- und Abenteuerreisen).

Impfvorschriften

Gelbfieber:
Es besteht keine Impfvorschrift, jedoch eine ausdrückliche Empfehlung.

Peru gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Daher empfiehlt die WHO die Gelbfieberimpfung für alle Reisenden ab dem 9. Lebensmonat, die in Dschungelgebiete unterhalb 2.300 m Höhe reisen möchten und folgende Regionen besuchen: Amazonas, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Ucayali, Puno, Cuzco, Junin, Pasco, Huánuco, Nordosten von Ancash, Nord Apurímac, Nord und Nordosten Ayacucho, Nord und Osten von Cajamarca, Nordwesten, Norden Huancavelica, Osten von La Libertad, Ost Piura.

Ausgenommen von der Empfehlung sind lt. WHO Reisende, die ausschließlich folgende Regionen westlich der Anden bereisen: Lambayeque, Tumbes, West-Piura, Süd, West und Zentral Cajamarca, so wie Gebiete oberhalb von 2.300 m Höhe, die Städte Cuzco und Lima, Machu Picchu und den Inca Trail.

Gesundheitsrisiken

Chagas-Krankheit

Anmerkung: landesweites Vorkommen

Schutz: Bei Übernachtungen im Freien: Schutz vor dem Überträger, der sog. Raubwanze, die sich v.a. in Lehmhütten aufhält und nachtaktiv ist

Cholera

Anmerkung: Infektonsgebiete v.a. in den Departementen: Amazonas, Ancash, Arequipa, Ayacucho, Cajamarca, Callao, Cuzco, Huanuco, Ica, Junin, La Libertad, Lambayeque, Lima, Loreto, Madre de Dios, Moquegua, Pasco, Piura, Puno, San Martin, Tacna, Tumbes, Ucayali

Schutz: Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene; bei erhöhtem Risiko: Schutzimpfung.

Dengue-Fieber

Anmerkung: Vorkommen: landesweit

Schutz: Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.

Diverse Darminfektionen

Anmerkung: Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)

Schutz: Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene

Fleckfieber

Anmerkung: Vorkommen: vor allem in Slums in den Höhenlagen

Schutz: Schutz vor Kleiderläusen durch kontinuierliche und ordentliche Hygienemaßnahmen (sorgfältige Reinigung und regelmäßiger Wechsel der Wäsche).

Gelbfieber

Anmerkung: Infektionsgebiete: v.a. Urwald östlich der Anden. Departemente: Amazonas, Ancash,
Ayacucho:
Provinzen Hunata (San Josè Santillana District) und La Mar (Anco y Santa Rosa District)

Cuzco: Provinz La Convencion (Distrikte: Echarate, Kitani, Maranura, Santa Ana)

Huanuco: Provinzen Huamalies (Kosipata, Monzon Distrikt), Leonicio Prado (Distrikte: Alonia Robles, Aucayacu, J.C. Castello, Leoncio Prado, Monzon, P. Luyando, Rupa Rupa) und Maranon (Cholon Distrikt)

Junin: Provinzen Chanchamayo (Distrikte: Chanchamayo, Perene, San Luis Servaro, Viloc), Orellana (ehemaliges Ostgebiet der Provinz Napo), Satipo (Distrikte: Coviriali, Mazamari, Pangoa, Pichanali, Rio Negro, Rio Tambo, Satipo)

Loreto: (Distrikte: Iquitos, Puinahua, San Pablo) Provinz Ucayali (Distrikte: Contamana, Purus)

Madre de Dios: Provinzen Manu (Distrikte: Madre de Dios, Manu), Tambopata (Distrikte: Inambar i, Las Piedras, Tamopata)

Pasco, Puno: Provinz Sandia (Distrikte: San Juan del Oro, San Roman, Vilcabamba)

San Martin: Provinzen Huallaga (Distrikte: Bellavista, Saposoa), Lamas (Distrikte Lamas, Tabalazos), Mariscal Caceres (Campanilla Distrikt), San Martín (Distrikte: Alonso de Alvarado, Jepelacio, Juan Guerra, Moyamba, Sauce), Tocache (Distrikte: La Polvora, Nuevo Progreso, Tocache, Uchiza)

Ucayali: Provinzen Coronel Portillo (Calleria Distrikt) und Padre Abad (Padre Abad Distrikt)

Schutz: Impfung. Schutz vor Mücken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.

Leishmaniasis

Anmerkung: landesweites Vorkommen

Schutz: Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.

Pest

Anmerkung: Vorkommen in den Departmenten
Cajamarca:
in den Provinzen: Chota (Distrikte: Llama, Miracosta, Tocmoche), San Miguel (Distrikte: Nanchoc, San Gregorio, San Miguel), San Pablo (San Louis Distrikt)

La Libertad, Lambayeque

Piura: in den Provinzen: Ayabaca (Distrikte: Canales, Lagunas, Montero, Paimas, Sapillica, Sujo), Huancabamba (Distrikte: C. de la Frontera, Canchaque, Huancabamba), Piura (Las Lomas Distrikt)

Schutz: Schutz vor Ratten (z.B. durch sichere Schlafplätz bei Übernachtungen im Freien) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel). Reisende sollten sich von Pestkranken fernhalten. Bei beruflicher Exposition können vorbeugend Antibiotika eingenommen werden.

Malariahinweise

Risikogebiete (lt. WHO Malaria Report): Geringes Risiko im ganzen Land unter 2.000 m Höhe. Ein erhöhtes Risiko besteht in den Grenzgebieten zu Ecuador, Kolumbien und Brasilien (v.a. in den Departments Ayacucho, Junin, Loreto und Cusco).

Kein Malariarisiko: Lima, Machu Picchu, Stadt Ayacucho, das Andenhochland mit dem Titicacasee, die Küste 

Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

Malariaart (lt. WHO Malaria Report): 21 % Malaria tropica (P. falciparum, überwiegend in Loreto); 79 % Malaria tertiana (P. vivax)

Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): ganzjährig, landesweit unter 2.000 m Höhe v.a. in den Departments Ayacucho, Junin, Loreto und Cusco.

Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

Malariarisikogebiete

Malariavorkommen

Klimatabelle

Min. Temp °C

JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
191919171614141314141617

Max. Temp °C

JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
282828272320191920222326

Feuchtigkeit %

JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
817978808688868785838282

Regentage

JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
557654445666

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