• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an. Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      Dengue Fieber
      Regional und saisonal erhöhtes Vorkommen. Die Zahl der Dengue Fieber-Fälle auf den Philippinen war der Zeit vom 1.1. – 21.9.2019 landesweit auf mehr als 320.000 angestiegen. Die Zahl der Todesfälle lag bei mehr als 1.200 Todesfälle. In 15 von 17 Regionen waren die Erkrankungszahlen des Dengue Fiebers besonders hoch, darunter die Provinz Guimaras in Western Visayas, als auch Zentral Visayas, Manila Stadt, Caraga, Ilocos, Cagayan Valley, Zentral Luzon, Calabarzon (Cavite, Laguna, Batangas, Rizal, Quezon), Mimaropa (Mindoro, Marinduque, Romblon, Palawan), Bicol, Ost Visayas, Zamboanga Peninsula, Nord Mindanao, Davao Region, Soccsksargen (Süd Cotabato, Cotabato Provinz, Sultan Kudarat, Sarangani und General Santos), Mindanao, Cordillera, Bacolod und Vanuato. Die Übertragung erfolgt durch tag- und nachtaktive Mücken. Gute Mückenschutzmaßnahmen sind empfohlen (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc.). Auch einige deutsche Urlauber erkrankten in den vergangenen Jahren während bzw. nach ihrem Aufenthalt an Dengue Fieber. 

      Masern
      Regional erhöhtes Vorkommen. Der Masern-Ausbruch 2019 der seinen Ursprung in der Stadt Manila und Zentral Luzon gefunden hatte, hat sich auf Calabarzon, Western Visayas und Central Visayas ausgebreitet. Am 19. März 2019 meldeten die lokalen Gesundheitsbehörden 22.967 Erkrankungsfälle – darunter 333 Todesfälle. Die Behörden erklärten weitere Regionen auf Luzon, Zentral und Ost Visayas zu Hochrisikogebieten. Die Erkrankungs- und Todesfälle wurden aus den Regionen I, II, III, Calabarzon, Mimaropa, V, VI, VII, VIII, X, XI, XII, Caraga, Car, Barmm und dem Umland der Hauptstadt gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr haben die Masern nach Aussage der lokalen Gesundheitsbehörden deutlich zugenommen. Das deutsche Robert Koch-Institut empfiehlt Reisenden in Regionen mit aktuellen Masernausbrüchen ihren Masernimpfschutz zu überprüfen. Auch die WHO empfiehlt internationalen Touristen eine Masern-Schutzimpfung.Reisende die keinen Masernschutz besitzen können sich in Ländern mit Masernvorkommen anstecken und die Krankheit in ihr Heimatland importieren. Daher empfiehlt das deutsche Robert Koch-Institut (RKI) Reisenden in Regionen mit aktuellen Masernausbrüchen grundsätzlich den Masernimpfschutz zu überprüfen. Ungeimpften Personen bzw. Personen, die noch keine Masern durchgemacht haben und in ein Masern-Epidemiegebiet reisen oder in medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Kindern, Tagesstätten, Kinderheimen, u. ä. arbeiten, wird eine Impfung empfohlen.

      Chikungunya-Fieber
      Weitverbreitetes Auftreten v.a. auf der Insel Batan, in Rapu-Rapu (Provinz Albay), Villarea, Catarman, Nord Samar, San Juan, Süd Leyte, Samar (Villareal town), Barangay Banquil, Guintarcan, Nord Mindanao, Ilocos, Cagayan Valley, National Capital Region, Calabarzon, Bicol, Western Visayas, Davao und Caraga. Seit 2013 kämpfen die philippinischen Gesundheitsbehörden vielerorts gegen das Vorkommen der Überträgermücke die sich landesweit ausgebreitet hat. Das Chikungunya-Virus das durch tag- und nachtaktive Mücken übertragen. Gute Mückenschutzmaßnahmen sind empfohlen.

      Tollwut
      Landesweites Vorkommen v.a. durch streunende Hunde insbesondere in der Provinz Tarlac auf Luzon, nördlich von Manila, sowie in den Regionen von Iloilo (Panay) und Koronadal (Mindanao). Laut Schätzungen erkranken jährlich zwischen 300 bis 600 Personen auf den Philippinen an Tollwut. Tollwut-Impfung (bei längeren oder ländlichen Aufenthalten) empfohlen. In Japan erkrankten zwei Reisende nach ihrem Aufenthalt auf den Philippinen an Tollwut (2006). Diese tragischen Erkrankungsfälle bekräftigen die Tollwut-Empfehlung für Reisende vor allem bei Langzeitreisen in Länder mit erhöhtem Tollwutvorkommen - vor allem im asiatischen Raum. Bei Bissverletzungen oder Belecken von Schleimhäuten oder Wunden durch streunende Tiere ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen. Ebenso sollte bedacht werden, dass in vielen tropischen und subtropischen Ländern die medizinische Infrastruktur - v.a. in den ländlichen Regionen - unterentwickelt ist, so dass im Notfall bei postexpositioneller Behandlung u.U. nicht die richtigen Medikamente in der erforderlichen Zeit zur Verfügung stehen.  

      Lymphatischen Filariose
      Vorkommen in 39 Provinzen der Philippinen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind über 600.000 Einwohner dem Übertragungsrisiko der Krankheit permanent ausgesetzt. Übertragung durch verschiedene Mückenarten. Guter Mückenschutz empfohlen. Für Reisende besteht nur ein sehr geringes Risiko, da aufgrund der geringen Wurmdichte, die bei kurzer Reisedauer aufgebaut werden kann, in der Regel keine schwerwiegenden Gesundheitsstörungen entstehen können. Dennoch sollte ein sorgfältiger und optimaler Mückenschutz permanent durchgeführt werden - insbesondere bei Langzeitaufenthalten.

      Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Ein Hepatitis A-Impfschutz bei Reisen in Länder mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen ist empfohlen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Die Philippinen gelten seit 1993 als poliofrei. Dennoch werden durch zirkulierende Polio-Impfviren immer wieder Fälle berichtet, so dass die WHO daher allen Reisenden eine Polio-Schutzimpfung empfiehlt.

  • Impfempfehlungen

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Erkundigen Sie sich rechtzeitig vor der Abreise bezüglich aktueller Vorschriften. Viele Botschaften haben die Informationen dazu veröffentlicht und auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden über dem 1. Lebensjahr, die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen und für Reisende, die sich länger als 12 Stunden im Transit auf einem Flughafen aufhielten, der in einem Land mit Gelbfiebervorkommen liegt.

      Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Im Allgemeinen gelten als Gelbfieber-Endemiegebiete die von der WHO ausgewiesenen Länder. Jedoch können für die Einreisevorschrift auch andere, bei der WHO nicht aufgeführten Länder, durch das Einreiseland als Gelbfieber-Risikoland gelistet bzw. von der Listung ausgenommen werden. Daher ist es sinnvoll, sich vor der Reise bei der Botschaft bezüglich der medizinischen Einreisebedingungen zu informieren. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Seit 11.07.2016 gilt laut Internationaler Gesundheitsvorschrift (IGV) der Nachweis einer einmalig gültigen Gelbfieber-Impfung bei Einreise. Eine Auffrischimpfung ist demnach nicht mehr erforderlich.

       

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Vorkommen: im Süßwasser
      v.a. Luzon, Mindoro, Mindanao, Samar, Bohol, Leyte
      Schutz
      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Regionale Infektionsgebiete u.a in der National Capital Region, Region 4 (Iloilo, Kalookan, Malabon, Manila, Muntinlupa, Paranaque)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene; bei erhöhtem Risiko: Schutzimpfung.
      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Filariosen
      Anmerkung
      Vorkommen: vor allem in den ländlichen Gebieten in Minadanao, Palawan, Sorsogon und Samar
      Schutz
      Schutz vor Insekten, v.a. Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Fleckfieber
      Anmerkung
      Vorkommen: vor allem auf den nördlichen Inseln
      Schutz
      Schutz vor Kleiderläusen durch kontinuierliche und ordentliche Hygienemaßnahmen (sorgfältige Reinigung und regelmäßiger Wechsel der Wäsche).
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Japanische Enzephalitis
      Anmerkung
      Vorkommen: ländliche Gebiete
      Übertragungsmonate: ganzjährig
      Schutz
      Impfung. Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz
      Guter Mückenschutz; Schwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere, die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare, die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Hohes Risiko in der Provinz Palawan (außer nördlicher Teil). Weitere Risikogebiete bestehen laut WHO auch in den Provinzen Sultan Kudarat, Davao del norte, Maguindanao, Sulu, Mindoro occidental, Tawi-Tawi, Cagayan Valley und Davao City. Ein sehr geringes Risiko besteht in den restlichen Landesteilen und Inseln. 

      Kein Malariarisiko: Manila-City und andere Großstädte

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung. Im Westen erhöhtes Übertragungsrisiko während der Regenzeit Juni - November

      Malariaart: 91 % Malaria tropica (P. falciparum); 9 % Malaria tertiana (Plasmodium vivax)

      Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): Ganzjährig in der Provinz Palawan (außer nördlicher Teil).

      Keine medikamentöse Vorbeugung empfohlen: Ganzjährig in den übrigen Landesteilen.

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      212122232424242424232221

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      303133343433313131313130

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      767470707580838383828079

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      63441217242322191411
  • Botschaften


    • Botschaft der Republik der Philippinen

      Luisenstraße 16
      10117 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 8.30-17.30 Uhr
      Tel.: (030) 864 95 00
      Fax.: (030) 873 25 51
      Email: info@philippine-embassy.de
      Web: www.philippine-embassy.de

      Hausanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      25/F, Tower II, RCBC Plaza,
      6819 Ayala Avenue
      1200 Makati City, Metro Manila
      Philippinen
      Tel.: +63-2 8702 3000
      Fax.: +63-2 8702 3015
      Email: info@manila.diplo.de
      Web: www.manila.diplo.de

      Postanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      P.O. Box 2190
      Makati CPO
      1261 Makati, Metro Manila
      Philippinen