• Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an. Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      Masern
      Die Masern treten auch in Russland mit regionalen Häufungen auf. Im Jahr 2014 bis 25. Februar 2015 wurden insgesamt 3.247 Masern-Fälle berichtet. Damit liegt das Land auf dem dritten Platz der meisten gemeldeten Masern-Fälle in Europa. Das Vorkommen erstreckt sich über viele Regionen des Landes. Das deutsche Robert Koch-Institut empfiehlt Reisenden in Regionen mit aktuellen Masernausbrüchen ihren Masernimpfschutz zu überprüfen. Ungeimpften Personen bzw. Personen, die noch keine Masern durchgemacht haben und in ein Masern-Epidemiegebiet reisen oder in medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Kindern, Tagesstätten, Kinderheimen, u. ä. arbeiten, wird eine Impfung empfohlen. Vor allem sollten Austauschschüler und Au-Pairs auf einen gültigen Masernschutz achten.

      Krim-Kongo-hämorrhagisches Fiebers (CCHF)
      Regionales Auftreten v.a. im Süden des Landes. Die Übertragung erfolgt überwiegend durch Zecken oder den Kontakt mit infizierten Tieren. Als Schutzmaßnahmen können Insektenschutzmittel für Haut und Kleidung eingesetzt werden. Übertragen wird die Infektionskrankheit durch Zecken, bei Schlachtarbeit an infizierten Tieren oder direkt von Mensch zu Mensch nach Kontakt mit infizierten Körperflüssigkeiten oder Ausscheidungen. Gefährdet sind also in erster Linie z.B. in der Landwirtschaft beschäftigte Personen, Camper oder medizinisches Personal bei ungeschütztem Umgang mit CCHF-Patienten. Bei Aufenthalt in Risikoregionen kann durch geeignete Insektenschutzmittel für Haut und Kleidung das Infektionsrisiko durch Zecken minimiert werden. Kontakt zu frischem Fleisch von Schafen und Ziegen sollte in den Risikogebieten vermieden werden.

      Tollwut
      Landesweites Tollwut-Risiko v.a. durch Hunde und Fledermäuse. Bei erhöhtem Reiserisiko (z.B. Trekking, Übernachten im Freien) Tollwut-Schutzimpfung erwägen. Bei einer Bissverletzung im Land sollte umgehend eine geeignete Versorgungseinrichtung aufgesucht werden, in der wirksame und moderne Impfstoffe verwendet werden und Hyper-Immunglobuline vorhanden sind. Die Datenlage ist spärlich. Eine ausreichende medizinische Versorgung nach Bissverletzung ist nicht immer sicher gewährleistet. Bei längeren Aufenthalten wird daher vorsorglich eine Tollwut-Impfung empfohlen.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Russland gilt seit 1996 als poliofrei. Ein Impfschutz für Reisende ist nicht empfohlen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

      Trichinose
      Vorkommen v.a. in Sibirien. Die Infektion wird durch den Verzehr von unzureichend gegartem Wildfleisch (Braunbär, Polarbär, Waschbär, Fuchs, Wolf, Luchs und Walross) erworben. Bei vollständig durchgebratenem oder abgekochtem Fleisch besteht kein Infektionsrisiko.

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

  • Impfempfehlungen

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Borreliose
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Übertragung: durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern, Unterholz
      Übertragungsmonate: April-Oktober
      Schutz
      Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays)
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Fleckfieber
      Anmerkung
      Vorkommen: in den kälteren Gebieten
      Schutz
      Schutz vor Kleiderläusen durch kontinuierliche und ordentliche Hygienemaßnahmen (sorgfältige Reinigung und regelmäßiger Wechsel der Wäsche).
      Krankheit
      Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
      Anmerkung
      FSME und RSSE (Russische Frühsommer-Meningoenzephalitis): Vorkommen: Waldgebiete (eurasischer Waldgürtel von Kaliningrad (Königsberg) im Westen bis einschließlich Ost-Sibirien)
      Zu den Hochrisikogebieten zählen die Regionen zwischen Moskau und St. Petersburg, sowie Regionen in Süd- und Ost-Sibirien. Auch Karelien mit seinen Feuchtbiotopen nördlich des Ladogagsees gilt als Hochrisikogebiet mit einer Zeckendurchseuchung von schätzungsweise 5-12 %. Das Risiko in der unmittelbaren Umgebung von Moskau gilt als gering
      Erreger: FSME-Viren
      Übertragung: durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern, Unterholz
      Übertragungsmonate: v.a. April-Oktober
      Bemerkung: Höchste Erkrankungszahlen in Europa!
      Schutz
      Impfung. Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Japanische Enzephalitis
      Anmerkung
      Vorkommen: ländliche und suburbane Gebiete v.a. SO-Sibirien: Küstengebiete südlich von Chabarovsk
      Übertragungsmonate: ganzjähriges Vorkommen mit saisonaler Häufung: Juli-September
      Schutz
      Impfung. Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
  • Botschaften


    • Botschaft der Russischen Föderation

      Unter den Linden 63-65
      10117 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 8.30-13 und 14.30-18 Uhr
      Tel.: (030) 229 11 29, 229 11 10
      Fax.: (030) 229 93 97


      Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

      Ul. Mosfilmowskaja 56
      119285 Moskau
      Russische Föderation
      Tel.: +7 495 937 95 00
      Fax.: +7 495 783 08 75
  • Klima

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