• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an.Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      Masern
      Regionales Auftreten. Wie die Schweizer Gesundheitsbehörden am 2. Mai 2019 meldeten, steigt die Zahl der Masernerkrankungen immer weiter an. Mindestens zwei Todesfälle infolge einer Maserninfektion wurden 2019 aus der Schweiz gemeldet. Einer der an Masern verstorbenen Patienten war ein 30-jähriger Mann, der sich bei einem Familienangehörigen ansteckte. Er verstarb nur wenige Stunden nachdem er die ersten Symptome zeigte. Der zweite Todesfall ereignete sich bei einem Krebskranken mit einem geschwächten Immunsystem. Aufgrund der Maserninfektion entwickelte der Patient eine Lungenentzündung und verstarb. Seit Anfang 2019 wurden mehr als 150 Masernfälle in der Schweiz registriert. Das bedeutet ein siebenfacher Anstieg der Erkrankungszahlen im Vergleich zum Vorjahr. Größere Ausbrüche traten in den Kantonen Neuenburg und Bern auf.  In Zentral- und Westeuropa wurde im Jahr 2007 die höchste Maserninzidenz mit 15 Masernfälle auf 100.000 Bewohner in der Schweiz festgestellt. So kam es zu Erkrankungsfällen in anderen europäischen Ländern wie Deutschland (Niederbayern), Dänemark und England aber auch Kalifornien und Hawaii die im Zusammenhang mit den Masernfällen in der Schweiz standen. Beobachtungen englischer Reisemediziner zeigten, dass sich Reisende meist mehr Sorgen um seltene bösartige Infektionskrankheiten machen, als um allgemeine „Kinderkrankheiten“, die selten als Bedrohung empfunden werden, obgleich sie tödlich enden können. Das deutsche Robert Koch-Institut empfiehlt daher auch Reisenden den Masernimpfschutz zu überprüfen. Ungeimpften Personen bzw. Personen, die noch keine Masern durchgemacht haben und in ein Masern-Epidemiegebiet reisen oder in medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Kindern, Tagesstätten, Kinderheimen, u. ä. arbeiten, wird eine Impfung empfohlen. Nach 1970 geborene ungeimpfte bzw. in der Kindheit nur einmal geimpfte Personen > 18 Jahre oder nach 1970 geborene Personen > 18 Jahre mit unklarem Impfstatus ist ebenfalls eine Impfung empfohlen. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) empfiehlt den Impfschutz von Kindern und Jugendlichen v.a. vor der Reise zu überprüfen.

      FSME
      Aufgrund der Ausbreitung der FSME-Erkrankungen in der Schweiz, erklärt das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) das gesamte Land – mit Ausnahme der Kantone Genf und Tessin - zum FSME-Risikogebiet.Die Zahl der dem BAG gemeldeten FSME-Fälle ist seit 1984 stark angestiegen. Im Jahr 2018 verzeichnete die Schweiz insgesamt 377 FSME-Fälle; das bedeutet ein Anstieg um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu Beginn der 2000er Jahre lagen die meisten FSME-Risikogebiete in der Nordostschweiz. Seither haben sich die Gebiete nach Südwesten hin ausgebreitet mit Ausnahme der beiden Kantone Genf und Tessin. Daher kann die gesamte Schweiz, mit Ausnahme der genannten Kantone, als FSME-Risikogebiet angesehen werden, so das BAG. Daher empfiehlt das BAG als zuverlässigsten Schutz, eine Impfung gegen FSME für Personen die in einem FSME-Gebiet wohnen oder sich zeitweise dort aufhalten (z.B. Reisende und Besucher). Nach Schätzungen sind derzeit nur rund 30 Prozent der Schweizer Bevölkerung gegen FSME geimpft. Die meisten Zeckenerkrankungen in der Schweiz finden in den Monaten März bis Ende Juni statt, aber durch die hohen Temperaturen in manchen Regionen können die Zeckenzeit noch weitere Wochen anhalten lassen. Zu den FSME-Hochrisikogebieten in der Schweiz gehören Aargau (Rheinfelden, Möhlin, Wallbach, Bezirk Laufenburg, Koblenz, Döttingen, Zurzach, Birr, Brugg, Würenlingen, Baden, Wettingen, Rothrist, Zofingen, Brittnau, Gontenschwil, Schöftland, Muhen, Gränichen), Bern (Gampelen, Erlach, Grosses Moos, Lyss, Jens, Port, Moutier, allon de Saint-Imier, Mühleberg, Gurbrü, Kriechenwil, Laupen, Belp, Münsingen, Steffisburg, Thun, Spiez, Frutigen, Erlenbach, vorderes Simmental), Fribourg (Salvenach, Ulmiz, Kerzers, Portalban, Autavaux, Franex, Nuvilly, Villeneuve), Graubünden (Malans, Fläsch, Luziensteig, Grüsch, Seewis, Region Chur), Luzern (Reiden, Langnau, Dagmersellen, Nebikon, Egolzwil, Kottwil, Sursee, Knutwil), Nidwalden (Stans, Buochs, Bürgenstock, Stanserhorn). Eine interaktive über die aktuellen Zeckengebiete in der Schweiz stellt die Schweizerische Eidgenossenschaft zur Verfügung.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Die Schweiz gilt als poliofrei. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

  • Impfempfehlungen

    • KrankheitImpfschutzBemerkung
      Krankheit
      Diphtherie
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Alle Personen sollten einen vollständigen Impfschutz haben (Auffrischung alle 10 Jahre).

      Krankheit
      FSME
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung

      Impfung empfohlen für Risikopersonen und bei erhöhter Zeckenexposition in FSME-Risikogebieten.

      Krankheit
      Hepatitis A
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung

      Impfung empfohlen für Risikopersonen und Reisen in Regionen mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen.

      Krankheit
      Hepatitis B
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung

      Ein Hepatitis B-Infektionsrisiko besteht weltweit. Risikopersonen bzw. bei Reisen mit erhöhtem Risiko ist eine Impfung empfohlen.

      Krankheit
      Influenza
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung

      Personen ≥ 60. Lebensjahr, Risikopersonen und Reisende entsprechend dem Expositionsrisiko.

      Krankheit
      Keuchhusten
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten (Kinder/Jugendliche entsprechend STIKO-Impfkalender).

      Krankheit
      Masern
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Schutzimpfung als Standardimpfung empfohlen.

      Krankheit
      Meningokokken-Meningitis
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung

      Impfung empfohlen für Risikopersonen sowie Reisen in Risikogebiete (v.a. bei häufigen Personenkontakten, Menschenansammlungen, Langzeitreisen, Ausbrüchen); Landeseigene Impfempfehlungen/-vorschriften beachten. Die Meningitis-Impfung gehört in der Schweiz zum Regel-Impfprogramm für Kinder und Jugendliche.

      Krankheit
      Pneumokokken
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
      Krankheit
      Tetanus
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Alle Personen sollten einen vollständigen Impfschutz haben (Auffrischung alle 10 Jahre).

      Krankheit
      Tollwut
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung

      Bei erhöhter Tollwutgefahr (z.B. Langzeit- oder häufige Kurzzeitreisen, einfache Reisebedingungen, mangelhafte medizinische Infrastruktur) und für Risikopersonen ist die Impfung empfohlen.

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Borreliose
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Übertragung: durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern, Unterholz
      Übertragungsmonate v.a. Frühjahr bis Herbst
      Schutz
      Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays)
      Krankheit
      Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
      Anmerkung
      Vorkommen: regional in den Kantonen Aargau, Bern, Freiburg, Graubünden, Luzern, Nidwalden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, St. Gallen, Thurgau, Uri, Waadt, Wallis und Zürich.
      Erreger: FSME-Viren
      Übertragung: durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern, Unterholz
      Übertragungsmonate: v.a. April-Oktober
      Schutz
      Impfung. Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).
  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      -4-31481113131051-2

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      2491418212322191373

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      847975717070707379838586

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      121110131414131412121210
  • Botschaften


    • Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft

      Otto-von-Bismarck-Allee 4 A
      10557 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-12 Uhr
      Tel.: (030) 390 40 00
      Fax.: (030) 391 10 30
      Email: ber.vertretung@eda.admin.ch
      Web: www.eda.admin.ch/berlin

      Hausanschrift
      Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

      Willadingweg 83
      3006 Bern
      Tel.: (0041 31) 359 41 11
      Fax.: (0041 31) 359 44 44
      Email: info@bern.diplo.de
      Web: www.bern.diplo.de

      Postanschrift
      Botschaft der Bundesrepublik Deutschland

      Postfach 250
      3000 Bern 15
      Schweiz