• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an.Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      Tropische Sommerregenzeit (November - März)
      Erhöhtes Übertragungsrisiko von Krankheiten die durch Mücken übertragen werden (z.B. Malaria). Während den Regenzeiten stehen für viele Insekten, wie z.B. Mücken vermehrt Brutplätze zur Verfügung. Dadurch nimmt die Anzahl der Überträgermücken zu. Aus diesem Grund treten Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden, wie z.B. Malaria, während und nach Regenperioden häufiger auf. Auch Reisende sind bei Aufenthalten in Ländern mit Malaria-Vorkommen gefährdet – vor allem während den Regenzeiten. Daher sollte rechtzeitig vor der Reise eine aufklärende reisemedizinische Beratung erfolgen. Da eine Vielzahl von Faktoren das individuelle Malariarisiko festlegen, sollte in einer gründlichen Nutzen-Risiko Abwägung in einem persönlichen Gespräch mit dem Arzt die richtige Malariaprophylaxe individuell festgelegt werden.

      Masern
      Vorkommen in vielen Regionen des Landes, v.a. im zentralen Mashonaland und in Chiweshe (Mazowe Distrikt). Die Hauptstadt Harare ist mit am stärksten betroffen. Doch auch in der Region Manicaland mit dem Makoni Distrikt und im Binnenland von Zvishavane wurden mehrere Masernerkrankungs- und Todesfälle registriert. Das deutsche Robert Koch-Institut empfiehlt Reisenden in Regionen mit aktuellen Masernausbrüchen ihren Masernimpfschutz zu überprüfen. Reisende die keinen Masernschutz besitzen können sich in Ländern mit Masernvorkommen anstecken und die Krankheit in ihr Heimatland importieren. Daher empfiehlt das deutsche Robert Koch-Institut (RKI) Reisenden in Regionen mit aktuellen Masernausbrüchen grundsätzlich den Masernimpfschutz zu überprüfen.Ungeimpften Personen bzw. Personen, die noch keine Masern durchgemacht haben und in ein Masern-Epidemiegebiet reisen oder in medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Kindern, Tagesstätten, Kinderheimen, u. ä. arbeiten, wird eine Impfung empfohlen.

      Typhus
      Landesweites Vorkommen v.a. in Harare. Nach Deutschland werden rund 80 - 90 % aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen, ist daher ein Typhus - Impfschutz sinnvoll. Ein größerer Typhusausbruch ereignete sich im Jahr 2011/2012 bei dem über 4.000 Typhuserkrankungen aus Harare gemeldet wurden. Auch Todesfälle wurden berichtet. Über 1.700 Menschen mussten aufgrund der Schwere der Erkrankung in Krankenhäusern behandelt werden. Die meisten Erkrankungsfälle wurden aus Kuwadzana, Dzivaresekwa und Marlborough berichtet. Doch auch außerhalb von Harare, werden aus verschiedenen Provinzen des Landes Typhus-Erkrankungs- und Verdachtsfälle berichtet.

      Hepatitis A, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Infektionsursache sind verunreinigte Speisen oder Getränke. In Simbabwe wurden im September 2019 innerhalb von 10 Tagen nahezu 300 akute Durchfallerkrankungen in den Vorstädten von Harare, v.a. in Dzivarasekwa registriert. Die Durchfallursachen konnten nicht geklärt werden. Auf eine gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene sollte während des Aufenthaltes im Reiseland immer geachtet werden. Ein Hepatitis A-Impfschutz ist empfohlen. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) oder auch bei längeren Aufenthalten in Ländern mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen sollte ein Hepatitis A-Impfschutz in Erwägung gezogen werden.

      Cholera
      Immer wieder werden Cholera-Erkrankungen berichtet, v.a. aus Harare, der zentralen Provinz im Mashonaland (Shamva District), so wie in Midlands Province (Gokwe North District), Manicaland Province (Buhera and Makoni districts), Masvingo Province und Chitungwiza City. Nach Angaben der WHO hat die Zahl der Cholera-Ausbrüche in Simbabwe seit 1990 zugenommen. Eines der größten Probleme bildet verunreinigtes Trinkwasser. Reisende haben ein geringes Infektionsrisiko; Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen sind empfohlen; Bei erhöhtem Risiko (z.B. Einsatz od. Besuch in Risikogebieten) ist eine Schutzimpfung empfohlen; Das Erkrankungsrisiko betrifft vor allem die einheimische Bevölkerung, insbesondere unterernährte, vorerkrankte Menschen mit mangelnder medizinischer Betreuung und einem geschwächten körperlichen Abwehrsystem. Grundsätzlich kann die Cholera-Impfung für Reisende bei Aufenthalten in Cholera-Infektionsgebieten, speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen, erwogen werden. Empfohlen ist die Cholera-Impfung für Einsätze bei Katastrophen und Flüchtlingssituationen in endemischen Gebieten (WHO), speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen bei aktuellen Ausbrüchen.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Simbabwe gilt seit 1991 als poliofrei. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

  • Impfempfehlungen

    • KrankheitImpfschutzBemerkung
      Krankheit
      Cholera
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung

      Bei erhöhtem Infektionsrisiko und für Risikopersonen ist die Impfung empfohlen.

      Krankheit
      Diphtherie
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Alle Personen sollten einen vollständigen Impfschutz haben (Auffrischung alle 10 Jahre).

      Krankheit
      Gelbfieber
      Impfschutz
      nein
      Bemerkung
      Impfvorschriften beachten
      Krankheit
      Hepatitis A
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Impfung empfohlen für Risikopersonen und Reisen in Regionen mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen.

      Krankheit
      Hepatitis B
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung

      Ein Hepatitis B-Infektionsrisiko besteht weltweit. Risikopersonen bzw. bei Reisen mit erhöhtem Risiko ist eine Impfung empfohlen.

      Krankheit
      Influenza
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.
      Krankheit
      Keuchhusten
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten (Kinder/Jugendliche entsprechend STIKO-Impfkalender).

      Krankheit
      Masern
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Schutzimpfung als Standardimpfung empfohlen. Zudem besteht seit 1.3.2020 das Masernschutzgesetz.

      Krankheit
      Meningokokken-Meningitis
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Meningokokken treten je nach Region in unterschiedlichen Serogruppen auf. Zu den überwiegenden Serogruppen in Afrika außerhalb des Meningitisgürtels gehören B und W (ferner auch C und Y). Es stehen wirksame Impfstoffe zur Verfügung. Reisenden in Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko - durch z. B. häufige und enge Personenkontakte, bei Menschenansammlungen und/oder erhöhtem Meningokokken-Vorkommen (z. B. Ausbrüche oder saisonale Häufungen während der Trockenzeit Dezember bis Juni) ist eine Schutzimpfung empfohlen.
      Krankheit
      Pneumokokken
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
      Krankheit
      Tetanus
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung

      Alle Personen sollten einen vollständigen Impfschutz haben (Auffrischung alle 10 Jahre).

      Krankheit
      Tollwut
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Zu den Risikogruppen gehören: Reisende in Gebiete mit erhöhtem Tollwut-Vorkommen insbesondere bei Langzeitaufenthalten, Rucksackreisen, häufigen Aufenthalten/Übernachtungen im Freien, unzureichender medizinischer Versorgung vor Ort (z. B. Fehlen an Impfstoffen und Immunglobulinen für den Notfall nach Bissverletzungen oder Fehlen einer nahegelegenen medizinischen Versorgungsstelle).
      Krankheit
      Typhus
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Reisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung (z.B. während Rucksack- und Abenteuerreisen).
  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden ab dem 9. Lebensmonat, die aus Ländern mit Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen und für Reisende, die sich länger als 12 Stunden im Transit auf einem Flughafen aufhalten, der in einem Land mit Gelbfiebervorkommen liegt.

      Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Im Allgemeinen gelten als Gelbfieber-Endemiegebiete die von der WHO ausgewiesenen Länder. Jedoch können für die Einreisevorschrift auch andere, bei der WHO nicht aufgeführten Länder, durch das Einreiseland als Gelbfieber-Risikoland gelistet bzw. von der Listung ausgenommen werden. Daher ist es sinnvoll, sich vor der Reise bei der Botschaft bezüglich der medizinischen Einreisebedingungen zu informieren. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Seit 11.07.2016 gilt laut Internationaler Gesundheitsvorschrift (IGV) der Nachweis einer einmalig gültigen Gelbfieber-Impfung bei Einreise. Eine Auffrischimpfung ist demnach nicht mehr erforderlich.

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit im Süßwasser
      Schutz
      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Regionales Vorkommen von Infektionsherden v.a. in den Provinzen Harare, Manicaland (Chipinge District), Mashonaland Central (Mt. Darwin District), Mashonaland West (Zvimba District), Masvingo Province (Chiredzi District)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene; bei erhöhtem Risiko: Schutzimpfung.
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Pest
      Anmerkung
      Vorkommen: Matabeleland North (Distrikte: Lupane und Nkayi)
      Schutz
      Schutz vor Ratten (z.B. durch sichere Schlafplätz bei Übernachtungen im Freien) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel). Reisende sollten sich von Pestkranken fernhalten. Bei beruflicher Exposition können vorbeugend Antibiotika eingenommen werden.
      Krankheit
      Schlafkrankheit
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Bremsen durch hautbedeckende Kleidung (dunkle Farben vermeiden). Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Hohes Risiko < 1.200m Höhe im ganzen Norden (auch Tal des Sambesi, Viktoriafälle und Nationalparks Hwange, Chizarira, u.a.), Nordwesten und Nordosten, sowie saisonal von September bis Mai im Süden und Südosten. Ein minimales Übertragungsrisiko besteht in der Hauptstadt Harare, in Bulawayo und in Höhenlagen über 1.200 m.

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährung (erhöht September - Mai)

      Malariaart: > 99 % Malaria tropica (P. falciparum)

      Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe):
      Ganzjährig < 1.200m Höhe im ganzen Norden (auch Tal des Sambesi, Viktoriafälle und Nationalparks Hwange, Chizarira, u.a.), Nordwesten und Nordosten, sowie saisonal September - Mai im Süden und Südosten.

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): Saisonal Juni - Auugust < 1.200m Höhe im Süden und Südosten.

      Keine medikamentöse Vorbeugung empfohlen: in der Hauptstadt Harare, in Bulawayo und in Höhenlagen > 1.200 m.

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      15151413977812141515

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      262626262321212326282726

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      666564564947453935355062

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      18151352111141116
  • Botschaften


    • Botschaft der Republik Simbabwe

      Kommandantenstraße 80
      10117 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-13 und 14-16.30 Uhr
      Tel.: (030) 232 55 67 60
      Fax.: (030) 204 550 62
      Email: infor@zimembassyberlin.com
      Web: www.zimembassyberlin.com

      Hausanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      30, Ceres Road
      Avondale
      Harare
      Tel.: +263 242 308 656, +263 242 332 326, +263 242 332 292
      Email: info@harare.diplo.de
      Web: www.harare.diplo.de

      Postanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      P.O. Box A 1475
      Harare
      Simbabwe