• Meldungen

    • 7. Apr 2019: Afrika: Malaria und Safari
      Bei Safaris ist es gut die klimatisch günstigen Reisezeiten zu kennen, vor allem wenn man verschiedene Afrika-Reiseziele bzw. Safaris miteinander kombinieren möchte – dabei spielt auch die Malariavorbeugung eine Rolle. Weiter lesen

  • Wichtige Hinweise

    • Cholera
      Tansania gilt als Land mit Cholera-Infektionsgebieten v.a. Mbeya und Songwe. Mehr als 33.000 Cholera-Fälle wurden in der Zeit vom 15. August 2017 bis 7. Januar 2018 gemeldet, darunter über 500 Todesfälle. Insgesamt 26 Regionen in Tansania waren betroffen. 86% der Erkrankungen wurden aus Tansania, die restlichen 14% aus Sansibar berichtet. Bei einem Großteil der Erkrankten handelt es sich um Kinder jünger als fünf Jahre. Laut WHO besteht vor allem in den Regionen von Mbeya und Songwe ein erhöhtes Cholera-Risiko. Die Gesundheitsbehörden sind mit aktiven Bekämpfungsmaßnahmen in den betroffenen Regionen beschäftigt. Grundsätzlich besteht für den „normalen“ Safari-Reisenden jedoch ein eher sehr geringes Infektionsrisiko. Trekking-Touristen die in Risikogebieten unterwegs sind und Zelten bzw. in einfachen Unterkünften wohnen haben hingegen ein höheres Risiko und sollten eine Impfung in Erwägung ziehen. Insbesondere dann, wenn kein sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht. Bei Hilfseinsätzen oder Reisen unter einfachen Bedingungen in den aktuellen Cholera-Risikogebieten sollte eine Schutzimpfung in Erwägung gezogen werden.

      Dengue Fieber
      Regionales Vorkommen u.a. in Dar-es-Salaam, in den Distrikten Kinondoni, Temeke und Ilala. Die Übertragung erfolgt durch tag- und nachtaktive Mücken; Empfohlen sind Mückenschutzmaßnahmen (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc.). Die ersten Dengue Fieber-Fälle in Tansania wurden im Juni 2010 registriert. Wenig später erkrankten auch europäische Touristen die Sansibar und Tansania besuchten.

      Masern
      Vorkommen in vielen Regionen des Landes. Das deutsche Robert Koch-Institut empfiehlt Reisenden in Regionen mit aktuellen Masernausbrüchen ihren Masernimpfschutz zu überprüfen. Reisende die keinen Masernschutz besitzen können sich in Ländern mit Masernvorkommen anstecken und die Krankheit in ihr Heimatland importieren. Daher empfiehlt das deutsche Robert Koch-Institut (RKI) Reisenden in Regionen mit aktuellen Masernausbrüchen grundsätzlich den Masernimpfschutz zu überprüfen.Ungeimpften Personen bzw. Personen, die noch keine Masern durchgemacht haben und in ein Masern-Epidemiegebiet reisen oder in medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Kindern, Tagesstätten, Kinderheimen, u. ä. arbeiten, wird eine Impfung empfohlen.

      Schlafkrankheit (afrikanische Trypanosomiasis)
      In vielen Landesteilen besteht ein Übertragungsrisiko, vor allem in den Nationalparks (Manyara, Serengeti, Ngorongoro), in Massai Dörfern und am Manyara See. Auch Reisende können gelegentlich davon betroffen sein, v.a. Besucher der Nationalparks. Laut Angaben des CDC (Centers for Disease Control and Prevention) wird durchschnittlich jedes Jahr ein Fall von Schlafkrankheit bei Touristen gemeldet. Die Übertragung erfolgt durch die Tse-Tse-Fliege. Vor allem Reisen in die ostafrikanischen Nationalparks beinhalten ein erhöhtes Infektionsrisiko. Bei Aufenthalt in Risikogebieten werden sorgfältige Schutzmaßnahmen empfohlen. Zu den Schutzmaßnahmen  gehören (Repellentien, Insektizide) vor allem  Körperbedeckende Kleidung (langärmeliges Oberteil, lange Hosen, die Fußknöchel bedeckende Socken) aus dickeren bzw. festen Stoffen. Auf dunkle Kleidung sollte verzichtet werden, da diese auf die Tse-Tse-Fliege anziehend wirkt. Die Schutzmaßnahmen können jedoch nicht vollständig vor dem Angriff der Tse-Tse-Fliege schützen.

      Hepatitis A , Typhus , Bakterienruhr , Amöbenruhr , Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Ein Hepatitis A-Impfschutz bei Reisen in Länder mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen ist empfohlen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.

      Pest
      Sporadisch einzelne Fälle v.a. in der Tanga-Provinz am Westhang der Usambara-Berge. Für Touristen ein sehr geringes Infektionsrisiko. Reisende haben ein sehr geringes Risiko einer Infektion mit dem Pesterreger. Ein Infektionsrisiko kann bestehen bei engem Kontakt zur Bevölkerung in Risikogebieten, bei Übernachtungen im Freien oder bei Kontakt zu Nagetieren der betroffenen Regionen. Pest ist bei rechtzeitiger Krankheitserkennung und Behandlung heilbar.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Tansania gilt seit 1996 als poliofrei. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

  • Impfempfehlungen

    • KrankheitImpfschutzBemerkung
      Krankheit
      Cholera
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Bei Reisen in Risikogebiete
      Krankheit
      Diphtherie
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      Gelbfieber
      Impfschutz
      nein
      Bemerkung
      Gelbfieber-Einreisevorschriften sind zu beachten
      Krankheit
      Hepatitis A
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Alle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen.

      Hepatitis-Auffrischung: Eine Hepatitis A-Impfung braucht 2 Impfungen: 1. Impfung (sofort) ⇒ 2. Impfung (ab 6 Monaten). Wenn nur eine Impfung erfolgt, ist der Impfschutz nicht abgeschlossen und wird langfristig keinen Schutz vor der Erkrankung ermöglichen. Erfolgen zwei Impfungen beträgt die Dauer der Wirksamkeit mehr als 10 Jahre, bei mindestens 95 % der Geimpften sogar über 25 Jahre.
      Krankheit
      Hepatitis B
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Die Hepatitis B ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten; ein Hepatitis B-Risiko besteht weltweit.

      Anlässlich einer Reise ist eine individuelle Gefährdungsbeurteilung erforderlich (Faktoren wie u.a. längere Reisedauer, Aufenthalte in Gebieten mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen, sowie das persönliche Reiseverhalten bestimmen das individuelle Risiko).

      Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist die Impfung routinemäßig empfohlen.

      Im Erwachsenenalter ist die Impfung besonders gefährdeten Personengruppen empfohlen (STIKO). Zu den Personengruppen gehören laut STIKO sowohl Personen mit Immundefizienz und anderen Erkrankungen, die einen besonders ungünstigen Verlauf einer HBV-Infektion bewirken können, als auch Reisende (individuelle Gefährdungsbeurteilung erforderlich) und solche mit erhöhtem beruflichen und nicht beruflichen Expositionsrisiko.
      Krankheit
      Influenza
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.
      Krankheit
      Keuchhusten
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten.
      Krankheit
      Masern
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Bei Reisen in Regionen mit aktuellen Ausbrüchen ist eine Schutzimpfung empfohlen. Die STIKO empfiehlt eine einmalige Impfung (MMR-Impfstoff) den nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit.
      Krankheit
      Meningokokken-Meningitis
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Meningokokken treten je nach Region in unterschiedlichen Serogruppen auf. Zu den überwiegenden Serogruppen in afrikanischen Meningitisgürtel gehören (A), C, W135 und X. Es stehen wirksame Impfstoffe zur Verfügung. Reisenden in Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko - durch z. B. häufige und enge Personenkontakte, bei Menschenansammlungen und/oder erhöhtem Meningokokken-Vorkommen (z. B. Ausbrüche oder saisonale Häufungen während der Trockenzeit Dezember bis Juni) ist eine Schutzimpfung empfohlen.
      Krankheit
      Pneumokokken
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
      Krankheit
      Tetanus
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      Tollwut
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Zu den Risikogruppen gehören: Reisende in Gebiete mit erhöhtem Tollwut-Vorkommen insbesondere bei Langzeitaufenthalten, Rucksackreisen, häufigen Aufenthalten/Übernachtungen im Freien, unzureichender medizinischer Versorgung vor Ort (z. B. Fehlen an Impfstoffen und Immunglobulinen für den Notfall nach Bissverletzungen oder Fehlen einer nahegelegenen medizinischen Versorgungsstelle).
      Krankheit
      Typhus
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Reisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung (z.B. während Rucksack- und Abenteuerreisen).
  • Impfvorschriften

    • Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden (über dem 1. Lebensjahr), die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen und für Reisende, die sich länger als 12 Stunden im Transit auf einem Flughafen aufhielten, der in einem Land mit Gelbfiebervorkommen liegt. Als Gelbfieber-Endemiegebiete gelten die von der WHO ausgewiesenen (s. Karte Gelbfieber-Verbreitungsgebiete).

      Die WHO empfiehlt keine Gelbfieber-Impfung für Reisen nach Tansania.

      Nach Angaben der tansanischen Botschaft in Berlin, wird bei direkter Einreise aus Deutschland und Europa nach Sansibar kein Nachweis einer Gelbfieber-Impfung verlangt. Dies gilt auch wenn ein Tranist von weniger als 12 Stunden über ein  Gelbfiebergebiet stattfindet. Auch das Auswärtige Amt weist darauf hin. Reisende die via Schiff oder Flugzeug vom Festland Tansania nach Sansibar übersetzen, werden bei der Einreise am Hafen oder am Flughafen nochmals kontrolliert, ob sie sich zuvor in einem Gelbfieberendemiegebiet aufgehalten haben. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher im Zweifelsfall die ausgedruckten Hinweise des sansibarischen Gesundheitsministeriums und der Stellungnahme der Tansanischen Botschaft in Berlin mitzuführen und bei Kontrolle vorzulegen.

      Seit dem 11.07.2016 gilt laut Internationaler Gesundheitsvorschrift (IGV) der Nachweis einer einmalig gültigen Gelbfieber-Impfung bei Einreise. Eine Auffrischimpfung ist demnach nicht mehr erforderlich. Die bisherige Anpassung der Einreisevorschriften in den Mitgliedstaaten erfolgt jedoch nur schrittweise. Daher ist es sinnvoll bei Reisen in Länder mit Gelbfieber- Impfvorschriften (auch Transit), sich  über die jeweiligen aktuellen Vorschriften bei einer autorisierten Gelbfieber-Impfstelle oder der Botschaft des Einreiselandes zu informieren.

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit im Süßwasser (auch in Sansibar und Pemba)
      Schutz
      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Regionale Infektionsgebiete u.a. in Arusha, Coast, Dar es Salaam (Distrikte: Ilala, Kinondoni), Dar es Salaam, Dodoma, Kigoma, Kilimanjaro, Lindi, Manyara, Mara, Mbeya, Morogoro, Mtwara, Mwanza, Nyasa, Rukwa, Ruvuma, Shinyanga, Songwe, Tanga, Uvinza und die Insel Sansibar
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene; bei erhöhtem Risiko: Schutzimpfung.
      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Filariosen
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Insekten, v.a. Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Meningokokken-Meningitis
      Anmerkung
      Vorkommen: v.a. ländliche Gebiete
      Schutz
      Impfung. Vermeidung von größeren Menschenansammlungen (z.B. enge Wohnverhältnisse, überfüllte Verkehrsmittel, etc.)
      Krankheit
      Pest
      Anmerkung
      Vorkommen: Tanga-Region (Distrikte: Lushoto und Tanga)
      Schutz
      Schutz vor Ratten (z.B. durch sichere Schlafplätz bei Übernachtungen im Freien) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel). Reisende sollten sich von Pestkranken fernhalten. Bei beruflicher Exposition können vorbeugend Antibiotika eingenommen werden.
      Krankheit
      Schlafkrankheit
      Anmerkung
      Vorkommen: vor allem in den Gebieten Arusha und Kigoma
      Schutz
      Schutz vor Bremsen durch hautbedeckende Kleidung (dunkle Farben vermeiden). Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Zeckenbissfieber
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit
      Übertragungsmonate: ganzjährig, v.a. April - Oktober
      Schutz
      Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).
      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz
      Guter Mückenschutz; Schwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere, die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare, die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: hohes Risiko in allen Landesteilen unter 1.800 m Höhe, inklusive der Städte und Nationalparks. Geringeres Risiko in Gebieten von 1.800 bis 2.500 m Höhe, in der Stadt Dar es Salaam und auf der Insel Sansibar.

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung. Erhöhtes Risiko in der Regenzeit November bis Mai

      Malariaart100 % Malaria tropica (P. falciparum)

      Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): ganzjährig, landesweit unter 1.800 m einschließlich der Städte und Nationalparks

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): ganzjährig in Gebieten von 1.800 bis 2.500 m Höhe, in der Stadt Dar es Salaam und auf der Insel Sansibar

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      252524232220191919212224

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      313131302929282828293031

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      787881838074747474747678

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      8612191566777911
  • Botschaften


    • Botschaft der Vereinigten Republik Tansania

      Eschenalle 11
      14050 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-16.30 Uhr
      Tel.: (030) 303 080 0
      Fax.: (030) 303 080 20
      Email: berlin@tzembassy.go.tz
      Web: www.tzembassy.go.tz

      Hausanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      Umoja House
      Ecke Hamburg Avenue/ Mirambo Street., 2nd Floor
      Daressalam
      Tel.: +255 22 221 23 00
      Fax.: +255 22 221 23 38
      Email: info@daressalam.diplo.de
      Web: www.daressalam.diplo.de

      Postanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      P.O. Box 95 41
      Dar-es-Salaam
      Tansania