• Wichtige Hinweise

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden über dem 1. Lebensjahr, die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen und für Reisende, die sich länger als 12 Stunden im Transit auf einem Flughafen aufhielten, der in einem Land mit Gelbfiebervorkommen liegt.

      Die WHO empfiehlt keine Gelbfieber-Impfung für Reisen nach Tansania.

      Nach Angaben des Auswärtigen Amtes, ist für alle Reisenden aus Deutschland und Europa, die direkt nach Sansibar reisen und sich weniger als 12 Stunden im Transit in einem Gelbfiebergebiet aufhalten, keine Gelbfieber-Impfung vorgeschrieben. Das Auswärtige Amt informiert dazu durch die Schreiben der tansanischen Botschaft in Berlin und des Gesundheitsministeriums von Sansibar und rät diese Schreiben auszudrucken und mitzuführen, falls es bei der Einreise zu Schwierigkeiten kommen sollte.

      Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Im Allgemeinen gelten als Gelbfieber-Endemiegebiete die von der WHO ausgewiesenen Länder. Jedoch können für die Einreisevorschrift auch andere, bei der WHO nicht aufgeführten Länder, durch das Einreiseland als Gelbfieber-Risikoland gelistet bzw. von der Listung ausgenommen werden. Daher ist es sinnvoll, sich vor der Reise bei der Botschaft bezüglich der medizinischen Einreisebedingungen zu informieren. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Seit 11.07.2016 gilt laut Internationaler Gesundheitsvorschrift (IGV) der Nachweis einer einmalig gültigen Gelbfieber-Impfung bei Einreise. Eine Auffrischimpfung ist demnach nicht mehr erforderlich.

  • Impfempfehlungen

  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Hohes Risiko in allen Landesteilen inklusive der Städte (einschließlich Daressalam) und Nationalparks, sowie auf Sansibar und Mafia.

      Übertragungsmonate: Ganzjährige Gefährdung (erhöhtes Risiko November - Mai)

      Malariaart: > 99 % Malaria tropica (P. falciparum)

      Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): Ganzjährig in allen Landesteilen inklusive der Städte (einschließlich Daressalam) und Nationalparks, sowie auf Sansibar und Mafia

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen im Süßwasser auch in Sansibar und Pemba
      Schutz

      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (d.h. keinen Wassersport, kein Abkühlen, Baden oder Schwimmen in Seen, Tümpeln, Flüssen und Bächen).

      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Regionale und sporadisch auftretende Infektionsgebiete u.a. in Arusha, Coast, Dar es Salaam (Distrikte: Ilala, Kinondoni), Dar es Salaam, Dodoma, Kigoma, Kilimanjaro, Lindi, Manyara, Mara, Mbeya, Morogoro, Mtwara, Mwanza, Nyasa, Rukwa, Ruvuma, Shinyanga, Songwe, Tanga, Uvinza und die Insel Sansibar
      Schutz

      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene. Bei erhöhtem Risiko Schutzimpfung.

      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen u. a. auch in Dar-es-Salaam, in den Distrikten Kinondoni, Temeke und Ilala.
      Schutz

      Mückenschutzmaßnahmen v. a. durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze (engmaschig), etc.

      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (u. a. Würmer, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz

      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene

      Krankheit
      Filariosen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Mückenschutzmaßnahmen v. a. durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze (engmaschig), etc.

      Krankheit
      Hepatitis A
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Schutzimpfung sowie gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.

      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Schutzimpfung, Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Vorsicht bei invasiven medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene. Hier sollte auf steriles medizinisches (Wund-) Material geachtet werden.

      Krankheit
      Masern
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen mit regionalen Schwankungen.
      Schutz

      Reisende die keinen Masernschutz besitzen können sich in Ländern mit Masernvorkommen anstecken und die Krankheit in ihr Heimatland importieren. Daher empfiehlt die WHO die Masern-Schutzimpfung für den internationalen Reiseverkehr.

      Krankheit
      Meningokokken-Meningitis
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz

      Vermeidung von größeren Menschenansammlungen (z.B. Märkte, überfüllte Verkehrsmittel, enge Wohnverhältnisse etc.). Bei erhöhtem Risiko Schutzimpfung.

      Krankheit
      Pest
      Anmerkung
      Vorkommen v. a. in der Tanga-Provinz am Westhang der Usambara-Berge (Distrikte: Lushoto und Tanga)
      Schutz

      Schutz vor Ratten (z.B. bei Übernachtungen im Freien sicheren Schlafplatz wählen) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel).

      Krankheit
      Schlafkrankheit
      Anmerkung
      Regionales Vorkommen in vielen Landesteilen vor allem in den Nationalparks (Manyara, Serengeti, Ngorongoro), in Massai Dörfern, am Manyara See und in den Gebieten Arusha und Kigoma.
      Schutz

      Schutz vor Bremsen (Mückenschutzmaßnahmen) durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetzen, etc. Auf dunkle Kleidung sollte verzichtet werden, da diese auf die Tse-Tse-Fliege anziehend wirkt.

      Krankheit
      Zeckenbissfieber
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen mit ganzjährigem Risiko (erhöhtes Übertragungsrisiko April - Oktober)
      Schutz

      Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).

      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Regionales Vorkommen
      Schutz

      Gute Mückenschutzmaßnahmen. Schwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere, die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare, die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.

  • Botschaften


    • Botschaft der Vereinigten Republik Tansania

      Eschenalle 11
      14050 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-16.30 Uhr
      Tel.: (030) 303 080 0
      Fax.: (030) 303 080 20

      Hausanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      Umoja House
      Ecke Hamburg Avenue/ Mirambo Street., 2nd Floor
      Daressalam
      Tel.: +255 22 221 23 00
      Fax.: +255 22 221 23 38

      Postanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      P.O. Box 95 41
      Dar-es-Salaam
      Tansania
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