• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden über dem 1. Lebensjahr, die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen und für Reisende, die sich länger als 12 Stunden im Transit auf einem Flughafen aufhielten, der in einem Land mit Gelbfiebervorkommen liegt.
      Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Im Allgemeinen gelten als Gelbfieber-Endemiegebiete die von der WHO ausgewiesenen Länder. Jedoch können für die Einreisevorschrift auch andere, bei der WHO nicht aufgeführten Länder, durch das Einreiseland als Gelbfieber-Risikoland gelistet bzw. von der Listung ausgenommen werden. Daher ist es sinnvoll, sich vor der Reise bei der Botschaft bezüglich der medizinischen Einreisebedingungen zu informieren. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Seit 11.07.2016 gilt laut Internationaler Gesundheitsvorschrift (IGV) der Nachweis einer einmalig gültigen Gelbfieber-Impfung bei Einreise. Eine Auffrischimpfung ist demnach nicht mehr erforderlich.

  • Impfempfehlungen

  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Geringes Risiko in den Grenzregionen zu Myanmar, Malaysia und Kambodscha. Ein minimales Risiko besteht in den übrigen Landesteilen einschließlich Phuket, Koh Samui, Koh Phangan und andere Inseln.

      Kein Malariarisiko: in Bangkok, Chiang Mai, Chiang Rai, Pattaya, Samet, die Inseln der Krabi Provinz (Koh Phi Phi, Koh Yao Noi, Koh Yao Yai, Ko Lanta).

      Übertragungsmonate: Ganzjährige Gefährdung (erhöhtes Risiko Mai bis Oktober)

      Malariaart: 11 % Malaria tropica (P. falciparum); 88 % Malaria tertiana (P. vivax); auch P. knowlesi-Infektionen möglich

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): Ganzjährig in den Grenzregionen zu Myanmar, Malaysia und Kambodscha.

      Keine medikamentöse Vorbeugung empfohlen: für Bangkok, Chiang Mai, Chiang Rai, Pattaya, Samet, die Inseln der Krabi Provinz (Koh Phi Phi, Koh Yao Noi, Koh Yao Yai, Ko Lanta).

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit im Süßwasser
      v.a. in Phitsanulok, Phichit, Surat Thani
      Schutz

      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (d.h. kein Abkühlen, Baden oder Schwimmen in Seen, Tümpeln, Flüssen und Bächen).

      Krankheit
      Chikungunya Fieber
      Anmerkung
      Regionales Auftreten. Mit am stärksten betroffen sind die Ferieninsel Phuket, sowie die Provinzen Tak, Phitsanulok, Surat Thani, sowie Songkla und Pattani in der Südregion Thailands, Phang-nga an der Andamanenseeküste und Narathiwat im äußersten Südosten. Die Zahl der Chikungunya Fieber-Fälle hat in Thailand in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen.
      Schutz

      Guter Mückenschutz durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze etc.

      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Regionale Infektionsgebiete
      Schutz

      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene. Bei erhöhtem Risiko (z.B. Einsatz od. Besuch von Risikogebieten) ist eine Schutzimpfung empfohlen.

      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      Es besteht ganzjährig ein landesweites Vorkommen in fast allen Provinzen. Die lokalen Behörden informieren, dass die Zahl der Erkrankungen in den vergangenen 50 Jahren um ein Dreißigfaches zugenommen haben soll. Am stärksten betroffen sind Nakornpathom, Phichit, Nakornsawan, Nakornnayok und Chiengrai. Rund ein Drittel aller im Ausland erworbenen Dengue Fieber-Erkrankungen bei deutschen Reisenden werden in Thailand erworben.
      Schutz

      Die Übertragung erfolgt durch tag- und nachtaktive Mücken. Daher guter Mückenschutz durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze etc.

      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (u. a. Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz

      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene

      Krankheit
      Filariosen
      Anmerkung
      Vorkommen v. a. in Grenzgebieten im Westen und Feuchtbiotope an der Südostküste.
      Schutz

      Guter Mückenschutz durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze etc.

      Krankheit
      Fleckfieber
      Anmerkung
      Vorkommen vor allem im Buschland im Norden und Nordosten
      Schutz

      Schutz vor Kleiderläusen durch Hygienemaßnahmen (sorgfältige Reinigung und regelmäßiger Wechsel der Wäsche).

      Krankheit
      Hand-Fuß-Mund-Krankheit
      Anmerkung
      Landesweites, sporadisches Auftreten. Vor allem während der Regenzeit (Juni bis Oktober) werden häufig Erkrankungsfälle gezählt. Für Reisenden besteht ein geringes Infektionsrisiko.
      Schutz

      Die Krankheit ist hoch ansteckend. Die Übertragung erfolgt über Tröpfcheninfektion und auch fäkal-oral (z. B. durch verunreinigte Nahrungsmittel und Trinkwasser). Daher sollte eine gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene beachtet sowie regelmäßiges Händewaschen durchgeführt und der Kontakt zu größeren Menschenansammlungen gemieden werden.

      Krankheit
      Hepatitis A
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Schutzimpfung sowie gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.

      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Schutzimpfung, Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Vorsicht bei invasiven medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene. Hier sollte auf steriles medizinisches (Wund-) Material geachtet werden.

      Krankheit
      Japanische Enzephalitis
      Anmerkung
      Vorkommen v. a. in ländlichen und suburbanen Gebieten. Höheres Vorkommen im Norden als im Süden. Übertragungsmonate v. a. Mai - Oktober
      Schutz

      Schutzimpfung und gute Mückenschutzmaßnahmen durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze etc.

      Krankheit
      Masern
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen in vielen Regionen in mehr als 70 Provinzen des Landes.
      Schutz

      Reisende die keinen Masernschutz besitzen können sich in Ländern mit Masernvorkommen anstecken und die Krankheit in ihr Heimatland importieren. Daher empfiehlt die WHO die Masernimpfung für den internationalen Reiseverkehr.

      Krankheit
      Tollwut
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen v. a. durch Hunde in Stadtbereichen wie z. B. in Bangkok.
      Schutz

      Reisende sollten sich von freilaufenden Tieren v. a. Hunden und Katzen fernhalten (kein streicheln oder berühren). Bei erhöhtem Reiserisiko (z.B. Trekking, Übernachten im Freien) Tollwut-Schutzimpfung.

      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz

      Gute Mückenschutzmaßnahmen. Schwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere, die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare, die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.

  • Botschaften


    • Botschaft des Königreichs Thailand

      Lepsiusstraße 64-66
      12163 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-12.30 und 14-16.30 Uhr
      Tel.: (030) 79 48 10
      Fax.: (030) 79 48 15 11

      Hausanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      9 South Sathorn Road
      Bangkok 10120
      Tel.: +66 2 287 90 00
      Fax.: +66 2 285 6232

      Postanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      G.P.O. Box 2595
      Bangkok 10500
      Thailand
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