Lausbefall

(siehe auch) Hauterkrankungen durch Parasiten

Läuse sind weltweit verbreitet. Beim Kopflausbefall, kommt es zu einem starken Juckreiz der Kopfhaut, der durch den Läusespeichel beim Saugakt hinterlassen wird. Die Nissen sitzen meist fest in den Haaren und sind somit gut erkennbar. Bei der seltener vorkommenden Kleiderlaus kommt es ebenfalls zu einem von ihr verursachten starken Juckreiz. Die Kleiderlaus hält sich in Kleiderfalten und -nähten auf, von wo sie in Abständen von einigen Stunden die Hautregionen für eine Blutmahlzeit aufsucht. Filzläuse werden meist durch engen Körperkontakt, in der Regel beim Geschlechtsverkehr, übertragen. Die Läuse nisten sich im Bereich der Schweißdrüsen in der Behaarung der Achselhöhlen, der Genitalregionen und auch bei starker Behaarung teilweise im Brust- und Bauchbereich ein.

Übertragung:

Die Übertragung erfolgt weltweit, überall dort wo schlechte, hygienische Bedingungen bestehen. Die Läuse können durch enge Körperkontakte oder aber auch durch Wäsche übertragen werden.

Schutz:

Sorgfältige Körperhygiene und saubere Unterkünfte.

Durch ein Abseifen des Körpers morgens und abends, sowie einem häufigen Kleiderwechsel in Verbindung mit einer ausgiebigen Kleiderwäsche, kann ein Lausbefall bereits unter Kontrolle gebracht werden. Desweiteren können Kopf-, Filz- und Kleiderläuse auch durch chemikalische Mittel behandelt werden.$