Malariavorbeugung

tucan

Kurzinfo & Tipps

  • Empfehlungen zur Malariavorbeugung sollten dem individuellen Risiko angepasst und durch eine ärztliche Beratung festgelegt werden. Eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung ist dafür erforderlich.
  • Einen 100-igen Schutz gibt es nicht, dafür aber viele Möglichkeiten um das Risiko deutlich zu reduzieren.
Malaria, Anophelesmücke iStock/smuay

Einfache und einheitliche Empfehlungen zur Malariavorbeugung sind, durch die sich ständig verändernde Malariasituation in den Tropen und Subtropen, sowie der wachsenden Anzahl von Erregerresistenzen zunehmend schwieriger geworden. Auch das konsequente Einhalten von vorbeugenden Malariaschutzmaßnahmen bietet keinen absolut sicheren Schutz vor einer Malariaerkrankung. Doch grundsätzlich gilt, dass jede sorgfältig durchgeführte und über das erforderliche Zeitmaß eingehaltene vorbeugende Maßnahme, das Gesamtrisiko einer Malariainfektion erheblich vermindert.

Es gibt zwei Formen der Malariavorbeugung:

Die Entscheidung über das richtige Malariamedikament muss vom Arzt individuell für den Reisenden durch sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung getroffen werden. Dabei spielen das konkrete Reiseziel, sowie die Reisezeit und -dauer, als auch der Reisestil und die persönlichen Umstände des Reisenden (z.B. Vorerkrankungen, Unverträglichkeiten, Medikamenteneinnahme, u.s.w.) eine wesentlichen Rolle bei der Auswahl. Eine wirksame Impfung gegen Malaria steht in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung.