• Wichtige Hinweise

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Poliomyelitis (Kinderlähmung):
      Reisende müssen eine Polio-Impfung im Impfausweis dokumentiert haben, wenn sie aus einem Gebiet mit Polio-Vorkommen einreisen. Bei Personen die sich länger als 4 Wochen im Land aufhalten und dann ausreisen wollen, ist der Nachweis einer Polio-Impfung vorgeschrieben. Die Impfung sollte vier Wochen bis 12 Monate vor der Ausreise erfolgen.

  • Impfempfehlungen

  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Saisonal hohes Risiko von Mai bis November in den östlichen, an Pakistan angrenzenden Provinzen < 2.500 m. Saisonal geringes Risiko von Dezember bis April in den östlichen, an Pakistan angrenzenden Provinzen und ganzjährig in allen anderen Landesteilen < 2.500 m Höhe. Ganzjährig geringes Risiko in Kabul

      Übertragungsmonate: ganzjährig, erhöhtes saisonales Risiko von Mai - November

      Malariaart: 96 % Malaria tertiana (P. vivax); 4 % Malaria tropica (P. falciparum)

      Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): Saisonal Mai - November in den östlichen an Pakistan angrenzenden Provinzen < 2.500 m

      Nur Notfallmedikation (Standby): Saisonal von Dezember bis April in den an Pakistan angrenzenden Provinzen < 2.500 m und ganzjährig in allen anderen Landesteilen < 2.500 m Höhe auch in Kabul

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Regionales Auftreten u.a. in Kabul und in den Provinzen: Badakhshan, Baghlan, Balkh, Bamyan, Helmand, Herat, Kabul, Kandahar, Kapisa, Kunduz, Logar, Nangarhar, Uruzgan und Zabul.
      Schutz

      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene; Bei erhöhtem Risiko (z.B. Einsatz od. Besuch in Risikogebieten) Schutzimpfung empfohlen. Reisende haben ein geringes Infektionsrisiko.

      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien).
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.
      Krankheit
      Hepatitis A
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen; Eine Ansteckung in einem Land mit einer hohen Hepatitis-Verbreitung kann sehr leicht erfolgen.
      Schutz
      Schutzimpfung und sorgfältige Nahrungs- und Trinkwasserhygiene; Infizierte Touristen können nach der Heimkehr auch für andere Menschen eine Gefahr darstellen, mit denen sie in direktem oder indirektem (z.B. über die Nahrung) Kontakt stehen.
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Kala Azar
      Anmerkung
      landesweit
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Kinderlähmung
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen (Endemieland). Immer wieder kommt es durch Unruhen und Krieg zu Unterbrechungen von Impfkampagnen, so dass die Durchimpfungsrate in der Bevölkerung die zur Ausrottung der Erkrankung erforderlich ist, nicht erreicht werden kann.
      Schutz
      Schutzimpfung und sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      Regionales Vorkommen insbesondere in Kabul und in den Regionen Jalalabad, Kandahar, Parwan, Balkh, Mazar-i-Sharif und Herat. Erhöhtes Risiko Mai bis Ende Oktober
      Schutz
      Für Reisende besteht nur ein geringes Infektionsrisiko, gute Mückenschutzmaßnahmen beachten (hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze).
      Krankheit
      Rickettsiose
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).
      Krankheit
      Typhus
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen.
      Schutz
      Schutzimpfung. Erhöhtes Risiko bei z.B. Rucksack- und Trekkingreisen
  • Botschaften


    • Botschaft der Islamischen Republik Afghanistan

      Taunusstr. 3 (Ecke Kronberger Straße 5)
      14193 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-13 Uhr
      Tel.: (030) 20 67 35 10
      Fax.: (030) 20 67 35 25

      Hausanschrift
      Embassy of the Federal Republic of Germany

      Wazir Akbar Khan, Mena 6,
      Kabul
      Tel.: +93 20 210 15 12 / 13
      Fax.: +49 30 50 00 75 18

      Postanschrift
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      Afghanistan
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