• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • Ross River-Fieber
      Im Süden von Queensland werden vermehrt Erkrankungsfälle des Ross River-Fiebers beobachtet. Mehr als 1.400 Bewohner wurden bis Ende April 2016 gemeldet. Durch starke Regenfälle kam es zu einer Zunahme von Insekten. Auch die Überträgermücke des Ross River-Fiebers hat sich aufgrund der vielen Wasserstellen und somit guten Brutbedingungen gut vermehren können. In der Folge kam es bei den Einwohnern zu vermehrten Mückenstichen und somit zu einem Anstieg von Infektionen. Auch aus New South Wales wurden vermehrt Erkrankungen gemeldet. Grundsätzlich besteht in Australien insbesondere in den Monaten Dezember bis Juni ein erhöhtes Übertragungsrisiko für Krankheiten, die durch Mücken (u.a. Ross River- und Dengue Fieber, Japanische Enzephalitis) übertragen werden. Gute Mückenschutzmaßnahmen sind empfohlen.

      Masern
      Landesweites Vorkommen u.a. in den Regionen von Western Sydney und Wollongong. Immer wieder werden Maserninfektionen durch heimkehrende australische Touristen beobachtet, die nach ihrer Rückkehr das familiäre Umfeld und den Bekanntenkreis mit Masern anstecken. In Australien galten die Masern als nahezu ausgerottet. Durch den Tourismus wird die Infektionskrankheit jedoch als "Reisekrankheit" immer häufiger aus dem europäischen Ausland importiert und führt zu Infektionsketten im Land. Das deutsche Robert Koch-Institut empfiehlt Reisenden in Regionen mit aktuellen Masernausbrüchen ihren Masernimpfschutz zu überprüfen. Ungeimpften Personen bzw. Personen, die noch keine Masern durchgemacht haben und in ein Masern-Epidemiegebiet reisen oder in medizinischen Einrichtungen zur Behandlung von Kindern, Tagesstätten, Kinderheimen, u. ä. arbeiten, wird eine Impfung empfohlen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt zwei Masernimpfungen im zweiten Lebensjahr und fordert generell dazu auf, Impfungen vor dem 18. Geburtstag nachzuholen, wenn sie nicht zum empfohlenen Zeitpunkt durchgeführt werden konnten. Vor allem sollten Austauschschüler und Au-Pairs auf einen gültigen Masernschutz achten.

      Keuchhusten
      Landesweites Vorkommen, v.a. in einigen Regionen des Südens. In Deutschland wird seit 2009 eine einmalige Keuchhusten-Impfung für Erwachsene zusammen mit der nächst fälligen Tetanus- und Diphtherieimpfung empfohlen.

      Tollwut
      Die Gesundheitsbehörden von New South Wales warnen davor, verletzte  Fledermäuse anzufassen. Da in diesem Jahr bereits drei tollwütige Fledermäuse in der Region gefunden wurden, besteht die Gefahr weiterer infizierter Tiere. Daher soll jeglicher Kontakt zu Fledermäusen aus Sicherheitsgründen vermieden werden. Für Australien-Reisende, die in Regionen mit Fledermaus-Vorkommen reisen, ist es wichtig zu wissen, dass der Biss einer Fledermaus unter Umständen unbemerkt bleiben kann. Da Fledermäuse über sehr kleine Zähne verfügen, besteht die Gefahr, dass der Biss nicht wahrgenommen wird und die Infektionsgefahr unerkannt bleibt. Deshalb gilt als eiserne Regel, dass man zu Wildtieren keinen Kontakt aufnehmen sollte und bei Verletzungen jeglicher Art, v.a. nach Bissverletzungen umgehend einen Arzt aufsuchen sollte. Vorsorglich kann bei erhötem Tollwut-Risiko eine Impfung durchgeführt werden.
      Im September und Oktober 2014 wurden 32 Personen postexpositionell (d.h. nach Kontakt mit möglicherweise tollwütigen Tieren) vorbeugend gegen die potentiell tödliche Infektionskrankheit behandelt. Fünf Personen hatten Kontakt zu Fledermäusen und 27 Personen hatten  Tierbisse oder -verletzungen. Die Behörden warnen davor, dass gerade in diesen Novemberwochen einige junge Fledermäuse nach ersten Flugversuchen verletzt auf der Erde liegen und daher oft von Menschen aufgenommen und angefasst werden. Drei Personen wurden bereits durch tollwütige Fledermäuse in diesem Jahr gebissen und gekratzt und mussten daher sofort behandelt werden. Ein effizienter Tollwutschutz besteht darin, den Kontakt zu wildlebenden Säugetiere zu vermeiden. Dazu zählen u.a. Hunde, Katzen, Affen oder auch Fledermäuse.  Verletzte Tiere können der regionalen Gesundheitsbehörde (Tel. 1300 066 055) gemeldet werden und auf diesem Weg Hilfe erfahren. Das eigene Leben sollte aber nicht gefährdet werden. Das betrifft auch Reisende, die verletzte Tiere, v.a. Fledermäuse bei ihren Exkursionen antreffen. Mit einem Notruf bei den örtlichen Behörden kann den Tieren geholfen, die eigene Gesundheit jedoch nicht gefährdet werden. Ebenso hilft die Rettungsorganisation für Wildtiere WIRES sofort, wenn verletzte Fledermäuse gesichtet werden. Die Organisation hat mehrere örtliche Niederlassungen und kann mit der örtlichen Notrufnummer: (02) 1300 094 737 kontaktiert werden. Durch Bisse infizierter Tiere können sich alle Säuger anstecken und die Infektion ihrerseits weitergeben - Menschen ebenso wie Haustiere, Wildtiere und/oder Nutzvieh. Zwischen dem Biss und dem Auftreten erster Symptome vergehen meist drei Wochen bis drei Monate. Ist die Krankheit erst einmal ausgebrochen, verläuft sie tödlich. In Queensland starben seit 1996 bereits drei Patienten an Tollwut .

      UV-Strahlung
      Aufgrund der verstärkten UV-Strahlung infolge des Ozonlochs, sollten grundsätzlich gute Sonnenschutzmaßnahmen durchgeführt werden. D.h. Hautbedeckende Kleidung und das Auftragen von Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor auf der unbedeckten Haut. Aufgrund der erhöhten UV-Strahlung besteht ein erhöhtes Risiko für Sonnenbrände und andere UV-Schäden.

  • Impfempfehlungen

    • KrankheitImpfschutzEmpfehlung
      Krankheit
      Diphtherie
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      Gelbfieber
      Impfschutz
      nein
      Empfehlung
      Krankheit
      Hepatitis A
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Alle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen
      Krankheit
      Hepatitis B
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Reisende in Gebiete mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen und bei erhöhtem Infektionsrisiko sowie bei längeren Aufenthalten (> 1 Monat).

      Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Die Impfung ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland routinemäßig empfohlen.
      Krankheit
      Influenza
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.
      Krankheit
      Keuchhusten
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten.
      Krankheit
      Masern
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Bei Reisen in Regionen mit aktuellen Ausbrüchen ist eine Schutzimpfung empfohlen. Die STIKO empfiehlt eine einmalige Impfung (MMR-Impfstoff) den nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit.
      Krankheit
      Meningokokken-Meningitis
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Der Tertravalente Konjugatimpfstoff (ACWY) ist empfohlen. Die Meningitis-Impfung gehört in Australien zum Regel-Impfprogramm für Kinder und Jugendliche. Daher gilt die STIKO-Empfehlung für Reisende: "Die Meningitis-Impfung ist empfohlen für Schüler/Studenten vor Langzeitaufenthalten in Ländern mit empfohlener allgemeiner Impfung für Jugendliche oder selektiver Impfung für Schüler/Studenten."
      Krankheit
      Pneumokokken
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
      Krankheit
      Tetanus
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
  • Impfvorschriften

    • Gelbfieber:
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden (über dem 1. Lebensjahr), die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen und für Reisende, die sich länger als 12 Stunden im Transit auf einem Flughafen aufhielten, der in einem Land mit Gelbfiebervorkommen liegt. Als Gelbfieber-Endemiegebiete gelten die von der WHO ausgewiesenen (s. Karte Gelbfieber-Verbreitungsgebiete).
  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Borreliose
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Übertragung: durch Zecken v.a. in Gräsern, Sträuchern, Unterholz
      Schutz
      Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays)
      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      Übertragungsmonate: Dezember - Juni
      Vorkommen im Norden, Nord-Queensland, Torres Straight Inseln (vor der Küste Neu Guineas), Cairns
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      181817141199911131617

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      262624221916161717222325

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      666869707070686461616364

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      141314141312121112121213
  • Botschaften


    • Botschaft von Australien

      Wallstraße 76 - 79
      10179 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Do 8.30-13 und 14-17 Uhr; Fr. 8.30-13 und 14-16.15 Uhr
      Tel.: (030) 880 088 0
      Fax.: (030) 880 088 210
      Email: info.berlin@dfat.gov.au
      Web: www.germany.embassy.gov.au


      Embassy of the Federal Republic of Germany

      119 Empire Circuit
      Yarralumla
      ACT 2600
      Australien
      Tel.: (0061 2) 62 70 19 11
      Fax.: (0061 2) 62 70 19 51
      Email: info@canberra.diplo.de
      Web: www.canberra.diplo.de


      Consulate General of the Federal Republic of Germany

      Level 17, 100 William St,
      Sydney (Woolloomooloo), NSW 2011
      Australien
      Tel.: (0061 2) 83 02 49 00
      Fax.: (0061 2) 93 27 96 49
      Email: info@sydney.diplo.de
      Web: www.sydney.diplo.de
      Hinweis: Das Generalkonsulat nimmt alle Rechts- und Konsularaufgaben für Australien wahr mit Ausnahme der australischen Bundeshauptstadt..