• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden über dem 1. Lebensjahr, die aus Ländern mit Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen.

      Bolivien gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Daher empfiehlt die WHO Reisenden ab dem 9.Lebensmonat eine Gelbfieber-Schutzimpfung, wenn folgende Regionen bereist werden: Regionen östlich der Anden unterhalb von 2.300 Höhenmetern, sowie die Departments Beni, Pando, Santa Cruz, Cochabamba, Chuquisaca, La Paz und Tarija. Bei Reiserouten, die sich ausschließlich oberhalb von 2.300 Höhenmetern befinden und nicht in den zuvor genannten Regionen liegen, einschließlich der Städte La Paz und Sucre, ist nach Einschätzung der WHO keine Gelbfieberimpfung empfohlen.

      Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Im Allgemeinen gelten als Gelbfieber-Endemiegebiete die von der WHO ausgewiesenen Länder. Jedoch können für die Einreisevorschrift auch andere, bei der WHO nicht aufgeführten Länder, durch das Einreiseland als Gelbfieber-Risikoland gelistet bzw. von der Listung ausgenommen werden. Daher ist es sinnvoll, sich vor der Reise bei der Botschaft bezüglich der medizinischen Einreisebedingungen zu informieren. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Seit 11.07.2016 gilt laut Internationaler Gesundheitsvorschrift (IGV) der Nachweis einer einmalig gültigen Gelbfieber-Impfung bei Einreise. Eine Auffrischimpfung ist demnach nicht mehr erforderlich.

  • Impfempfehlungen

  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: hohes Risiko im Amazonasbecken (v.a. in den nördlichen Departments von Pando und hoher Nordosten von Beni, insbesondere in Guayaramerin, Riberalta und Sena); geringes Risiko in Höhenlagen < 2.500 m in der nördlichen Hälfte des Departamentos La Paz, in Beni (ausgenommen Nordosten), sowie südliche Grenzgebiete zu Argentinien (Tarija und Nordwesten von Chusquisaca); minimales Risiko im restlichen Land (vor allem ländliche Gebiete) < 2.500 m Höhe

      Kein Malariarisiko: La Paz und Höhenlagen > 2.500 m

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

      Malariaart: 100 % Plasmodium vivax (Malaria tertiana)

      Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): ganzjährig im Amazonasbecken (v.a. in den nördlichen Departamentos von Pando und hoher Nordosten von Beni) 

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): ganzjährig in Höhenlagen < 2.500 m in der nördlichen Hälfte des Departamentos La Paz, im Departamento  Beni (übrige Gebiete ausgenommen Nordosten), sowie südliche Grenzgebiete zu Argentinien (Tarija und Nordwesten von Chusquisaca)

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Chagas-Krankheit
      Anmerkung
      Regionales Vorkommen v. a. in der südlichen Landeshälfte und im Zentrum
      Schutz

      Schutz vor Raubwanzen (nachtaktiv) beim Trekking- bzw. Überlandtouren durch festgewebtes, widerstandsfähiges Moskitonetz über dem Schlafplatz v. a. bei Übernachtungen in einfachen Holz- oder Lehmhütten. Außerdem sollte auf das Trinken offener Fruchtsäfte (die durch den Kot der Raubwanze verunreinigt sein können) verzichtet werden.

      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Mückenschutzmaßnahmen v. a. durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze (engmaschig), etc.

      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Bakterien, Viren und Parasiten (u. a. Würmer, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz

      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene

      Krankheit
      Hepatitis A
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Schutzimpfung sowie gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.

      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      Einzelne Herdvorkommen v. a. im La Paz Tal
      Schutz

      Schutz vor Insekten durch Mückenschutzmaßnahmen v. a. durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze (engmaschig), etc.

      Krankheit
      Pest
      Anmerkung
      Einzelne Herdvorkommen v. a. in der südlichen Hälfte von La Paz (Provinzen Franz Tamayo, Sud Yungas, Valle Grande). Ein geringes Infektionsrisiko besteht z.B. bei Trekking- und Abenteuertouren in touristisch nicht erschlossene Infektionsgebiete bzw. berufliche Exposition bei Entwicklungshelfern.
      Schutz

      Schutz vor Ratten (z.B. bei Übernachtungen im Freien sicheren Schlafplatz wählen) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel).

      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz

      Gute Mückenschutzmaßnahmen. Schwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere, die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare, die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.

  • Botschaften


    • Botschaft des Plurinationalen Staates Bolivien

      Wichmannstraße 6
      10787 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-17 Uhr
      Tel.: (030) 263 915 0
      Fax.: (030) 263 915 15

      Hausanschrift
      Embajada de la Rebública Federal de Alemania

      Avenida Arce 2395
      Ecke Calle Belisario Salinas
      La Paz
      Bolivien
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9-12 Uhr
      Tel.: (00591 2) 244 00-66 / -88
      Fax.: (00591 2) 244 14 41

      Postanschrift
      Embajada de la República Federal de Alemania

      Casilla 5265
      La Paz
      Bolivien
  • Klima

    • Klimatabelle

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