• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • Zika Virus-Infektion
      Landesweit treten derzeit Zika-Virus-Infektionen auf. Schätzungen zufolge wurden rund 1,5 Mio. Menschen in Brasilien durch Mückenstiche mit dem Zika-Virus infiziert. Insgesamt wurden zwischen 3.000-4.000 Mikrozephalie-Verdachtsfälle infolge einer Zika-Virus-Infektion aus Brasilien berichtet. In vereinzelnten Fälle konnte eine Beziehung zwischen Virus und Fehlbildung festgestellt werden. Die Regierung Brasiliens bemüht sich der landesweiten Ausbreitung des Zika-Virus bestmöglich entgegenzutreten. Brasilien gilt als derzeit am stärksten betroffenes Land und begrüßt daher den Gesundheitsnotstand der durch die WHO ausgerufen wurde. Durch diese Maßnahme werden internationale Bestrebungen zu diagnostischen Verfahren, Behandlungsmöglichkeiten und Impfstoffen verstärkt, die der Klärung der Übertragungswege dienen und Maßnahmen in der Bekämpfung der Virus-Ausbreitung vorantreiben. Die Gesundheitsbehörden warnen vor dem möglichen Übertragungsrisiko und appellieren an Reisende sorgfältige Mückenschutzmaßnahmen durchzuführen. 

      Dengue Fieber
      Landesweites Übertragungsrisiko. Viele Erkrankungsfälle werden aus der südöstlichen Region berichtet (v.a. Bundesstaat São Paulo mit rund einer halben Millionen Erkrankungen 2015). Mindestens dreißig Städte des Bundesstaates kämpfen gegen das starke Vorkommen des Dengue Fiebers. Aus dem Nordosten des Landes werden ebenfalls gehäuft Erkrankungsfälle berichtet (im Jahr 2015 waren es > 200.000). An dritter Stelle der Regionen mit den meist gemeldeten Dengue Fieber-Fällen stehen die zentralen westlichen Landesteile (> 150.000). Aus dem Süden werden über 50.000, aus dem Norden über 25.000 Dengue Fieber-Erkrankungen gemeldet.  Alljährlich kämpft Brasilien in fast allen Bundesstaaten gegen die Überträgermücke des Dengue Fiebers. Übertragung erfolgt durch tag- und nachtaktive Mücken. Mückenschutzmaßnahmen sollten durchgeführt werden (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc.). Auch aus Foz de Iguaçu, einer nahe den Wasserfällen liegenden brasilianischen Stadt werden immer wieder Dengue Fieber-Erkrankungen gemeldet. Durch die warmen Temperaturen und die vielen Wasserstellen in der Region bestehen für die Überträgermücke des Dengue-Fiebers ideale Brutbedingungen, die zu einer Vermehrung der Mücke und somit zur Erhöhung des Infektionsrisikos führen können.

      Gelbfieber
      In den vergangenen Monaten meldeten die Gesundheitsbehörden Gelbfieber-Erkrankungsfälle bei Einwohnern und Besuchern der Stadt Alto Paraíso im Bundesstaat Goiás. Ein regionales Infektionsrisiko besteht insbesondere in ländlichen Regionen von Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Maranhao, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Pará, Rondônia, Roraima und Tocantins sowie bestimmte Regionen von Minas Gerais, Espirito Santo, Piaui, Bahia, Santa Catarina, Rio Grande do Sul, Parana und Sao Paulo. Sorgfältiger Mückenschutz und ggf. Gelbfieber-Impfung. In 13 Ländern Südamerikas besteht ein Gelbfieber-Vorkommen und somit Übertragungsrisiko. In den letzten Jahren wurden die meisten Fälle aus Peru (54%), Bolivien (18%), Brasilien (16%) und Kolumbien (7%) berichtet. Die Gelbfiebermücke ist überwiegend tagaktiv und kommt in ländlichen Gebieten genauso wie in Dörfern und Städten vor. Die Gesundheitsbehörden empfehlen, eine Impfung bereits ab dem 6. Lebensmonat. Eltern sollten mit dem Kinder- oder Impfarzt besprechen, ob aufgrund des erhöhten Gelbfieberrisikos im Land eine Impfung bereits ab dem 6. Lebensmonat - anstelle von den bei der Einreise erforderlichen 9. Lebensmonat - durchgeführt werden sollte. Die Erkrankung wird durch Viren verursacht die durch tag- und nachtaktive Mücken auf den Menschen übertragen werden. Gefährdet sind Personen, die in Gelbfieber-Risikogebieten leben (Einheimische) oder die Risikogebiete besuchen (Reisende). Für Reisende, die ungeimpft sog. "Nicht-Immune" sind, endet die Erkrankung in 50% - 60% der Fälle tödlich.

      Hautleishmaniose
      Regionales Auftreten; Monatlich werden ein bis zwei Fälle der aus der Stadt Paraty im Bundesstaat Rio de Janeiro gemeldet. Gute Mückenschutzmaßnahmen empfohlen. Dazu gehören u.a. das Tragen von Haut bedeckender Kleidung v.a. bei Ausflügen in die nahe liegenden Regenwälder, das Auftragen von Mücken abweisenden Cremes und Lotionen auf unbedeckten Hautstellen, vor allem im Gesicht, Händen und Füßen - insbesondere an den Knochenstellen wo die Haut dünn ist und die Schmetterlingsmücke bevorzugt sticht. Auch ist es vorteilhaft sich beim Schlafen durch Mückennetze zu schützen. Zusätzlich helfen auch Insektenabtötende und -abweisende Mittel in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen, Steckern u.ä. im Wohn- und insbesondere Schlafbereich die Stechmücken fernzuhalten.

      Tollwut
      Landesweites Tollwut-Risiko v.a. im Bundesstaat Maranhao und Para. Fledermausbisse bilden einen häufigen Übertragungsweg. Bei erhöhtem Reiserisiko (z.B. Trekking, Übernachten im Freien) Tollwut-Schutzimpfung erwägen. Bei einer Bissverletzung im Land sollte umgehend eine geeignete Versorgungseinrichtung aufgesucht werden, in der wirksame und moderne Impfstoffe verwendet werden und Hyper-Immunglobuline vorhanden sind. Im Juni 2005 wurden innerhalb von zwei Wochen 11 Tollwut-Erkrankungen gemeldet (darunter 9 Kinder). Die Einheimischen wurden durch Fledermäuse gebissen. Der Biss der Fledermaus kann u. U. unbemerkt bleiben, da Fledermäuse über sehr kleine Zähne verfügen. Das beinhaltet die Gefahr, dass der Biss nicht wahrgenommen wird und somit die Infektionsgefahr unerkannt bleibt. Das Risiko einer Tollwutinfektion hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören die landesspezifischen Bedingungen, das Verhalten des Reisenden, die Reiseart und Reisedauer. Zum Personenkreis der so genannten "Risikogruppe" gehören "Rucksackreisende", Jäger, Waldarbeiter, Tierpfleger, Tierärzte und Personen mit häufigem Tierkontakt. Der Reisende kann sich durch eine aktive Schutzimpfung gegen Tollwut schützen. Als wichtigste Verhaltensmaßnahme für Reisende gilt, insbesondere in den Tropen und Subtro pen, freilaufende Tiere (v.a. Hunde und Katzen) nie zu streicheln oder zu berühren. Bei Bissverletzungen oder Belecken von Schleimhäuten oder Wunden durch streunende Tiere sowie bei Bissen oder direktem Kontakt durch Fledermäuse ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen.

      Hepatitis A , Typhus , Bakterienruhr , Amöbenruhr , Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisenden sind sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen empfohlen. Ein Hepatitis A-Impfschutz ist empfohlen. Ein Typhus-Impfschutz sollte bei erhöhtem Risiko erwogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll. Bei Reisen in Länder mit einem erhöhten Hepatitis A-Vorkommen sollte ein Hepatitis A-Impfschutz in Erwägung gezogen werden.

  • Impfempfehlungen

    • KrankheitImpfschutzEmpfehlung
      Krankheit
      Diphtherie
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      Gelbfieber
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Bei Reisen in Gebiete mit Gelbfiebervorkommen (s. Impfvorschriften)
      Krankheit
      Hepatitis A
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Alle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen
      Krankheit
      Hepatitis B
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Reisende in Gebiete mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen und bei erhöhtem Infektionsrisiko sowie bei längeren Aufenthalten (> 1 Monat).

      Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Die Impfung ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland routinemäßig empfohlen.
      Krankheit
      Influenza
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.
      Krankheit
      Keuchhusten
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten.
      Krankheit
      Masern
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Bei Reisen in Regionen mit aktuellen Ausbrüchen ist eine Schutzimpfung empfohlen. Die STIKO empfiehlt eine einmalige Impfung (MMR-Impfstoff) den nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit.
      Krankheit
      Pneumokokken
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
      Krankheit
      Tetanus
      Impfschutz
      ja
      Empfehlung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      Tollwut
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Reisende in Gebiete mit erhöhtem Tollwut-Vorkommen (z.B. durch Hunde, Katzen und Waldtiere; Auch Fledermäuse können durch einen Biss Tollwut übertragen!) und/oder erhöhter Infektionsgefahr (z.B. durch Langzeitaufenthalte, Rucksack- und/oder Abenteuerreisen). Kinder gelten als besonders gefährdet. Zu den beruflichen Risikogruppen zählen Tierärzte, Jäger und Forstpersonal.
      Krankheit
      Typhus
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Empfehlung
      Reisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung (z.B. während Rucksack- und Abenteuerreisen).
  • Impfvorschriften

    • Gelbfieber:
      Die Gelbfieberimpfung ist empfohlen für alle Reisenden (Kinder über 9 Monate), die in die ausgewiesenen Gelbfieber-Infektionsgebiete Brasiliens, einschließlich der folgenden Bundesstaaten reisen: Acre, Amapá, Amazonas, Distrito Federal (einschließlich der Hauptstadt Brasilia), Goiás, Maranhao, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Pará, Rondônia, Roraima und Tocantins sowie bestimmte Regionen im Norden und Westen von Bahia,  im Westen und Zentrum von Paraná, im Südwesten von Piauí, weit im Westen von Santa Catarina, in Rio Grande do Sul und im Norden und Westen von Sao Paulo.  Die vollständige Auflistung der Stadtkreise ist einsehbar im Internet unter: www.saude.gov.br/svs. Vor allem Reisenden zu den Iguazu-Fällen ist eine Gelbfieber-Impfung empfohlen.

      Eine Gelbfieber-Impfung ist nicht empfohlen für Reisende, die folgende Küstenstädte bzw. -regionen besuchen: Fortaleza, Recife, Rio de Janairo, Salvador und Sao Paulo. 

      Die WHO empfiehlt nachdrücklich die Impfung für alle Reisenden in Gelbfieber-Infektionsgebiete. Ausgenommen sind Reisende, die in Besitz eines ärztlichen Attestes sind, in dem belegt wird, dass die Impfung aus medizinischen Gründen kontraindiziert ist.
  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Geringes Infektionsrisiko Herdförmiges Vorkommen im Norden und Osten, im Mato Grosso und Amazonasbecken
      Schutz
      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
      Krankheit
      Chagas-Krankheit
      Anmerkung
      Vorkommen: ländliche Gebiete und Slums im Osten v.a. in Minas Gerais, Rio Grande do sul
      Schutz
      Bei Übernachtungen im Freien: Schutz vor dem Überträger, der sog. Raubwanze, die sich v.a. in Lehmhütten aufhält und nachtaktiv ist
      Krankheit
      Cholera
      Anmerkung
      Infektionsgebiete in den Staaten: Alagoas, Bahia, Paraíba, Pernambuco, Sergipe
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene; bei erhöhtem Risiko: Schutzimpfung.
      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      mittleres Infektionsrisiko in der Küstenregion
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien) Infektionsrisiko N > S
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Filariosen
      Anmerkung
      lymphatische F.: vereinzelte Herde landesweit
      Onchozerkose: vereinzelte Herde im Norden
      Schutz
      Schutz vor Insekten, v.a. Mücken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Gelbfieber
      Anmerkung
      Infektionsgebiete: im Landesinneren v.a. in den Staaten: Amapa (Macapá), Amazonas (Boca do Acre, Careiro, Manacapurú, Nova Airao, Itacoatira, Pres. Figueiredo), Bahia (Coribe), Goiás (Alta Paraíso, Amaralina, Avelinópolis, Bonópolis de Goiás, Cavalcante, Corumbaíba, Doverlandia, Flores de Goiás, Goías Velho, Itaguaru, Jaraguá, Jussara, Mara Rosa, Mimoso de Goiás, Minacu, Niquelandia, Nova Roma, Novo Bresil, Padre Bernando, Planaltina, de Goiás, Santa Fé de Goiás, Sao Joao da Alianca, Terezina de Goiás, Uruacú, Uruana, Vila Propicio), Maranhao (Barra do Corda, Mirador), Mato Grosso (Barro do Garca, Campinapolis, Diamantino, Marcolandia, Nobre, Nova Canaà do Norte, Nova Guarita, Nova Mutum, Peixoto de Azevedo), Minas Gerais (Bom Despacho, Conceicao do Parà, Leandro Ferreira, Luz, Martinho Campos, Planura, Natalàndia, Nova Serrana, Sao Gotardo, Santo Antonio do Monte), Pará (Afuá, Agua Azul d o Norte, Bannach, Breves, Conceicao do Araguaia, Floresta, Gurupá, Itaituba, Obidos, Rendencao, Santa Maria da Barreira, Sao Felix do Xingú, Tucumá), Roraima (Alto Alegre, Cantá, Mucajaí, Uiramuta), Sao Paolo (Ouroeste, Santa Albertina), Tocantins (Almas, Arraias, Ananas, Aurora do Tocantins, Campos Lindos, Figueirópolis, Guarai, Parana, Pedro Affonso, Recursolandia) Rondonia und Mato Grosso do Sul
      Schutz
      Impfung. Schutz vor Mücken durch hautbeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      Vorkommen: vor allem im Amazonasbecken
      Schutz
      Impfung. Verwendung von Kondomen und sterilen Spritzen und Nadeln
      Krankheit
      Kala Azar
      Anmerkung
      Vorkommen: Nordosten, Süden und einige Herde landesweit
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      Vorkommen: besonders an der Küste, vereinzelte Herde landesweit
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Meningokokken-Meningitis
      Anmerkung
      Vorkommen: vor allem in den Slums der östlichen Großstädte
      Schutz
      Impfung. Vermeidung von größeren Menschenansammlungen (z.B. enge Wohnverhältnisse, überfüllte Verkehrsmittel, etc.)
      Krankheit
      Pest
      Anmerkung
      geringes Infektionsrisiko im Nordosten in Bahia (in den Provinzen: Biritinga, Candeal, Central, Conceicao, Feira de Santana, Iraquara, Irece, Itaberaba, Jussara, Retirolandia, Riachao do Jacuipe,senhor do Bonfim, Serrinha, Teofilandia) und Paraiba (in den Provinzen: Araba, Barra de S. Rosa, Cubati, Olivedos, Queimadas, Remingio, Solanea).
      Schutz
      Schutz vor Ratten (z.B. durch sichere Schlafplätz bei Übernachtungen im Freien) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel). Reisende sollten sich von Pestkranken fernhalten. Bei beruflicher Exposition können vorbeugend Antibiotika eingenommen werden.
      Krankheit
      Tollwut
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Impfung. Fernhalten von freilaufenden, streunenden Tieren (v.a. Hunden und Katzen)
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: ganzjährig in Landesteilen unter 900 m Höhe, v.a. hohes Risiko in den Provinzen Acre, Rondônia und Roraima. Grundsätzliches Risiko in allen Staaten des Amazonasbeckens: Amapá, Amazonas, Maranhao (v.a. westlicher Teil), Mato Grosso (v.a. nördlicher Teil), Pará (außer in der Stadt Belém) und Tocantins (v.a. westliche Teile). Ein besonders hohes Risiko besteht in den Regenwald- und Urwaldgebieten in denen durch Nutzholzfällung, Bergbau und Landwirtschaft, Siedlungen vor weniger als fünf Jahren errichtet wurden und in der Peripherie größerer Städte wie Cruzeiro do Sul , Manaus und Porto Velho. Ein Malariarisiko besteht auch in peripher gelegenen größeren Städten wie Boa Vista, Macapá, Maraba, Rio Branco und Santarém.

      Kein Malariarisiko: an der Ostküste inklusive Fortaleza, Recife, Iguacu-Wasserfälle und die meisten Stadtzentren (außer im Amazonasbecken)

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

      Malariaart: 16 % Malaria tropica (P. falciparum); Erhöhtes Malariarisiko in neuen Bergbau-, Minen- und Holzabbaugebieten die innerhalb der vergangenen fünf Jahre entstanden sind. Multiresistente P. falciparum-Stämme und Chloroquinresistente P. vivax-Stämme werden berichtet.

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): Ganzjährig in den Provinzen Acre, Rondônia, Roraima und anderen Gebieten des Amazonasbeckens.

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      232322211918171818192022

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      292928272524242424252628

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      767881807978777578787777

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      131112102077711131314
  • Botschaften


    • Botschaft der Föderativen Republik Brasilien

      Wallstraße 57
      10179 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 8.30-13 Uhr
      Tel.: (030) 726 280
      Fax.: (030) 726 283 20
      Email: brasemb.berlim@itamaraty.gov.br
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      Hausanschrift
      Embaixada da República Federal da Alemanha

      SES Avenida das Nações
      Quadra 807, Lote 25
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      Brasil
      Tel.: (0055 61) 34 42 70 00
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