• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • Masern
      Regionales Auftreten, u.a. in der Amazonas Region in abgelegene Regionen (z.B. nördliche Region Roraima). Viele der Erkrankungs- und Todesfälle ereigneten sich 2018 u.a. in abgelegenen venezolanisch-brasilianischen Grenzgebieten, in denen indigene Völker wie die Warao und Yanomami leben. Ungeimpften Personen bzw. Personen, die noch keine Masern durchgemacht haben und in ein Masern-Epidemiegebiet reisen, wird eine Impfung empfohlen. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) empfiehlt den Impfschutz von Kindern und Jugendlichen v.a. vor der Reise zu überprüfen. Masern sind nicht nur eine Kinderkrankheit. Auch Erwachsene können daran erkranken. Sie entwickeln meistens einen schwereren Krankheitsverlauf und haben gegenüber Kleinkindern eine wesentliche höhere Komplikationsrate.

      Chikungunya Fieber
      Landesweites Vorkommen und erhöhtes Übertragungsrisiko. Landesweit wurden bis Mitte August 2019 insgesamt 97.900 Chikungunya Fieber-Fälle berichtet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es rund 72.000 Fälle. Die meisten Erkrankungen werden aus den süd- und nordöstlichen Regionen gemeldet, insbesondere aus Rio de Janeiro, Rio Grande Nord und Pará. Die meisten Todesfälle wurden in Rio de Janeiro gemeldet. 2018 erkrankten zwei deutsche Reisende an Chikungunya Fieber während ihres Brasilien Aufenthalts. Vor allem Personen mit besonderem gesundheitlichem Risiko wird empfohlen, sich vor der Reise von ihrem Arzt reisemedizinisch beraten zu lassen. Zu den gesundheitlichen Risiken zählen Arthritis, schwerwiegende chronische Erkrankungen (hoher Blutdruck, Herzkrankheiten) und Risikoschwangerschaften. Weitere Risikofaktoren für Chikungunya stellen das Alter (> 65 Jahre) und die Reisedauer (Langzeitreisende, Missionare, Entwicklungshelfer) dar. Die Überträgermücke Aedes Aegypti überträgt nicht nur das Chikungunya Virus, sondern kann auch das Zika- und Dengue-Virus übertragen. In den warmen Sommermonate mit feucht-warmen Klima nimmt die Zahl der Überträgermücke zu und damit auch die Zahl der Infektionen. Gute Mückenschutzmaßnahmen sind daher empfohlen.

      Dengue Fieber
      Landesweites hohes Übertragungsrisiko. Brasilien meldet 2019 aus verschiedenen Bundesstaaten eine Vielzahl von Fällen. Aus Espirito Santo wurden rund 55.000 Dengue Fieber-Fälle berichtet. Damit haben die Fallzahlen um ein Sechsfaches gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Am stärksten betroffen sind die Städte wie zum Beispiel Serra mit 13.000 Erkrankungsfällen. Im Bundesstaat São Paulo mit der gleichnamigen Hauptstadt und größte Stadt Brasiliens wurden mit 321.843 registrierten Dengue Fieber-Fällen eine der höchsten Fallzahlen berichtet. Am stärksten betroffen ist u.a. São José do Rio Preto mit 32.216 gemeldeten Erkrankungen. Doch auch im Bundesstaat Minas Gerais wurden Rekordzahlen von 438.666 Dengue Fieber-Erkrankungen gezählt. Die Fälle werden in 54 Regionen des im Landesinneren gelegenen Bundesstaates im Südosten Brasiliens beobachtet. Auch aus dem Bundesstaat Mato Grosso do Sul wurden nahezu 50.000 Erkrankungsfälle berichtet, am stärksten betroffen ist hier Dourados. Nahezu alle Bundesstaaten melden vermehrt Dengue Fieber, so dass Mückenschutzmaßnahmen in jedem Fall Tag und Nacht sorgfältig durchgeführt werden sollten. Auch aus Foz de Iguaçu, einer nahe den Wasserfällen liegenden brasilianischen Stadt werden immer wieder Dengue Fieber-Erkrankungen gemeldet. Übertragung erfolgt durch tag- und nachtaktive Mücken. Mückenschutzmaßnahmen sollten durchgeführt werden (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc.). 

      Gelbfieber
      Seit Dezember 2016 hat die Gelbfiebervirus-Aktivität in Brasilien zugenommen. Daher aktualisierte die Weltgesundheitsorganisation am 16. Januar 2018 die Gelbfieberempfehlung für Reisende. Die WHO empfiehlt die Gelbfieber-Imfung für alle Gebiete im Bundesstaat São Paulo, bislang galt die Empfehlung nur für die nördlichen und westlichen Gebiete im Bundesstaat São Paulo. In den ersten drei Monaten des Jahres 2018 erkrankten auch europäische Touristen bei ihrer Reise nach Brasilien an Gelbfieber. Ein Schweizer starb im Februar 2018 an Gelbfieber, nachdem er Region Ilha Grande in Brasilien besuchte. Neue Risikogebiete werden von der WHO fortwährend aktualisiert und aufgelistet und können bei den Reiseempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation eingesehen werden. Grundsätzlich bleibt die Empfehlung bestehen, dass eine Gelbfieber-Impfung für Reisende empfohlen ist, die in die Gelbfieber-Risikogebiete fahren. Für einige Regionen in Brasilien besteht keine Gelbfieber-Impfempfehlung. Aufgrund des aktuell erhöhten Auftretens der Infektionskrankheit, sollte jedoch die Reiseroute sorgfältig mit einem Arzt besprochen werden, um Risiken auszuschließen und die Indikation für eine Gelbfieber-Impfung zu klären. Gelbfieber tritt in den folgenden Gebieten bzw. Bundesstaaten auf: Acre, Amapá, Amazonas, Distrito Federal (einschließlich der Hauptstadt Brasilia), Goiás, Maranhao, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Pará, Rondônia, Roraima, São Paulo, Tocantins, Bahia, Paraná, Piauí, Rio Grande do Sul und Santa Catarina. In Bahia gelten folgende Gebiete als Gelbfieber-Risikogebiete: Alcobasa, Belmonte, Canavieiras, Caravelas, Ilheus, Itacare, Mucuri, Nova Visosa, Porto Seguro, Prado, Santa Cruz Cabralia, Una, Urusuca, Almadina, Anage, Arataca, Barra do Chosa, Barro Preto, Belo Campo, Buerarema,; Caatiba, Camacan, Candido Sales, Coaraci, CondeUba, Cordeiros, Encruzilhada, Eunapolis, Firmino Alves, Floresta Azul, Guaratinga, Ibicarai, Ibicui, Ibirapua, Itabela, Itabuna, Itagimirim, Itaju do Colonia, Itajuipe, Itamaraju, Itambe, Itanhem, Itape, Itapebi, Itapetinga, Itapitanga, Itarantim, Itororo, Jucurusu, Jussari, Lajedao, Macarani, Maiquinique, Mascote, Medeiros Neto, Nova Canaa, Pau Brasil, Piripa, Planalto, Posoes, Potiragua, Ribeirao do Largo, Santa Cruz da Vitoria, Santa Luzia, São Jose da Vitoria, Teixeira de Freitas, Tremedal, Vereda, Vitoria da Conquista. Im Bundesstaat Espírito Santo besteht  überall ein Gelbfieberrisiko mit Ausnahme des Stadtgebietes von Vitoria. Im Bundesstaat Rio de Janeiro besteht ein Gelbfieberrisiko v.a. in den nördlichen Gemeinden in den Grenzgebieten zu Minas Gerais und Espirito Santo (Bom Jesus do Itabapoana, Cambuci, Cardoso Moreira, Italva, Itaperuna, Laje do Muriae, Miracema, Natividade, Porciuncula, Santo Antonio de Padua, São Fidelis, São Jose de Uba, Varre-Sai, Campos dos Goytacazes, São Francisco de Itabapoa und São João da Barra). Zudem sollten gute Mückenschutzmaßnahmen durchgeführt werden. Die Gelbfiebermücke ist überwiegend tagaktiv und kommt in ländlichen Gebieten genauso wie in Dörfern und Städten vor. Die Erkrankung wird durch Viren verursacht die durch tag- und nachtaktive Mücken auf den Menschen übertragen werden. Gefährdet sind Personen, die in Gelbfieber-Risikogebieten leben (Einheimische) oder die Risikogebiete besuchen (Reisende). Für Reisende, die ungeimpft sog. "Nicht-Immune" sind, endet die Erkrankung in 50-60% der Fälle tödlich.

      Leishmaniose
      Regionales Auftreten. Die Zahl der Kala Azar-Erkrankungen hat im nordöstlichen Bundesstaat Alagoas deutlich zugenommen. Während im Jahr 2017 insgesamt 48 Erkrankungsfälle registriert wurden, waren es im ersten Halbjahr 2018 bereits 63 Fälle. Die meisten Erkrankungen wurden aus Sertão de Alagoas berichtet, gefolgt von Estrela de Alagoas, Palmeira dos Indios, Girau do Ponciano und Santana do Ipanema. Auch die Zahl der an Kala Azar erkrankten Hunde hat im gleichen Zeitraum signifikant zugenommen. Daraus kann das gehäufte Vorkommen des Krankheitserregers in der Region abgeleitet werden. Der Nordosten Brasiliens gilt als endemische Region für Leishmaniose. Die Erreger der Krankheit werden durch Schmetterlingsmücken übertragen. Gute Mückenschutzmaßnahmen empfohlen. Dazu gehören u.a. das Tragen von Haut bedeckender Kleidung v.a. bei Ausflügen in die nahe liegenden Regenwälder, das Auftragen von Mücken abweisenden Cremes und Lotionen auf unbedeckten Hautstellen, vor allem im Gesicht, Händen und Füßen - insbesondere an den Knochenstellen wo die Haut dünn ist und die Schmetterlingsmücke bevorzugt sticht. Auch ist es vorteilhaft sich beim Schlafen durch Mückennetze zu schützen. Zusätzlich helfen auch Insektenabtötende und -abweisende Mittel in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen, Steckern u.ä. im Wohn- und insbesondere Schlafbereich die Stechmücken fernzuhalten.

      Tollwut
      Landesweites Tollwut-Risiko v.a. im Bundesstaat Maranhao und Para. Fledermausbisse bilden einen häufigen Übertragungsweg. Bei erhöhtem Reiserisiko (z.B. Trekking, Übernachten im Freien) Tollwut-Schutzimpfung erwägen. Bei einer Bissverletzung im Land sollte umgehend eine geeignete Versorgungseinrichtung aufgesucht werden, in der wirksame und moderne Impfstoffe verwendet werden und Hyper-Immunglobuline vorhanden sind. Auch Fledermaustollwut tritt in Brasilien auf. Der Biss der Fledermaus kann unbemerkt bleiben, da Fledermäuse über sehr kleine Zähne verfügen. Das beinhaltet die Gefahr, dass der Biss nicht wahrgenommen wird und somit die Infektionsgefahr unerkannt bleibt. Das Risiko einer Tollwutinfektion hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören die landesspezifischen Bedingungen, das Verhalten des Reisenden, die Reiseart und Reisedauer. Zum Personenkreis der so genannten "Risikogruppe" gehören "Rucksackreisende", Jäger, Waldarbeiter, Tierpfleger, Tierärzte und Personen mit häufigem Tierkontakt. Der Reisende kann sich durch eine aktive Schutzimpfung gegen Tollwut schützen. Als wichtigste Verhaltensmaßnahme für Reisende gilt, insbesondere in den Tropen und Subtro pen, freilaufende Tiere (v.a. Hunde und Katzen) nie zu streicheln oder zu berühren. Bei Bissverletzungen oder Belecken von Schleimhäuten oder Wunden durch streunende Tiere sowie bei Bissen oder direktem Kontakt durch Fledermäuse ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen.

      Hepatitis A , Typhus , Bakterienruhr , Amöbenruhr , Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisenden sind sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen empfohlen. Ein Hepatitis A-Impfschutz ist empfohlen. Ein Typhus-Impfschutz sollte bei erhöhtem Risiko erwogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll. Bei Reisen in Länder mit einem erhöhten Hepatitis A-Vorkommen sollte ein Hepatitis A-Impfschutz in Erwägung gezogen werden.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Brasilien gilt seit 1989 als poliofrei. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

  • Impfempfehlungen

    • KrankheitImpfschutzBemerkung
      Krankheit
      Diphtherie
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      Gelbfieber
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Bei Reisen in Gebiete mit Gelbfiebervorkommen (s. Impfvorschriften)
      Krankheit
      Hepatitis A
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Alle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen.

      Hepatitis-Auffrischung: Eine Hepatitis A-Impfung braucht 2 Impfungen: 1. Impfung (sofort) ⇒ 2. Impfung (ab 6 Monaten). Wenn nur eine Impfung erfolgt, ist der Impfschutz nicht abgeschlossen und wird langfristig keinen Schutz vor der Erkrankung ermöglichen. Erfolgen zwei Impfungen beträgt die Dauer der Wirksamkeit mehr als 10 Jahre, bei mindestens 95% der Geimpften sogar über 25 Jahre.
      Krankheit
      Hepatitis B
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Die Hepatitis B ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten; ein Hepatitis B-Risiko besteht weltweit.

      Anlässlich einer Reise ist eine individuelle Gefährdungsbeurteilung erforderlich (Faktoren wie u.a. längere Reisedauer, Aufenthalte in Gebieten mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen, sowie das persönliche Reiseverhalten bestimmen das individuelle Risiko).

      Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist die Impfung routinemäßig empfohlen.

      Im Erwachsenenalter ist die Impfung besonders gefährdeten Personengruppen empfohlen (STIKO). Zu den Personengruppen gehören laut STIKO sowohl Personen mit Immundefizienz und anderen Erkrankungen, die einen besonders ungünstigen Verlauf einer HBV-Infektion bewirken können, als auch Reisende (individuelle Gefährdungsbeurteilung erforderlich) und solche mit erhöhtem beruflichen und nicht beruflichen Expositionsrisiko.
      Krankheit
      Influenza
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.
      Krankheit
      Keuchhusten
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten.
      Krankheit
      Masern
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Bei Reisen in Regionen mit aktuellen Ausbrüchen ist eine Schutzimpfung empfohlen. Die STIKO empfiehlt eine einmalige Impfung (MMR-Impfstoff) den nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit.
      Krankheit
      Meningokokken-Meningitis
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Meningokokken treten je nach Region in unterschiedlichen Serogruppen auf. Zu den überwiegenden Serogruppen in den Mittel- und Südamerika gehören B und C, ferner in manchen Regionen/Ländern auch Y und W. Es stehen wirksame Impfstoffe zur Verfügung. Reisenden in Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko (häufige und enge Personenkontakte) und/oder erhöhtem Meningokokken-Vorkommen (z. B. saisonal oder Ausbrüche) – vor allem Schüler/Studenten vor Langzeit-Aufenthalten in Länder mit empfohlener allgemeiner Impfung für Jugendliche oder Schüler/Studenten – ist eine Schutzimpfung empfohlen.
      Krankheit
      Pneumokokken
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
      Krankheit
      Tetanus
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      Tollwut
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Zu den Risikogruppen gehören: Reisende in Gebiete mit erhöhtem Tollwut-Vorkommen insbesondere bei Langzeitaufenthalten, Rucksackreisen, häufigen Aufenthalten/Übernachtungen im Freien, unzureichender medizinischer Versorgung vor Ort (z. B. Fehlen an Impfstoffen und Immunglobulinen für den Notfall nach Bissverletzungen oder Fehlen einer nahegelegenen medizinischen Versorgungsstelle).
      Krankheit
      Typhus
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Reisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung (z.B. während Rucksack- und Abenteuerreisen).
  • Impfvorschriften

    • Gelbfieber:
      Eine Gelbfieberimpfung ist für alle Reisenden erforderlich, die älter als neun Monate sind und aus Angola oder der Demokratischen Republik Kongo einreisen.

      Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Im Allgemeinen gelten als Gelbfieber Endemiegebiete die von der WHO ausgewiesenen. Jedoch können für die Einreisevorschrift auch andere, bei der WHO nicht aufgeführten Länder, durch das Einreiseland als Gelbfieber Risikoland gelistet beziehungsweise von der Listung ausgenommen werden. Daher ist es sinnvoll, sich vor der Reise bei der Botschaft bezüglich der medizinischen Einreisebedingungen zu informieren. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt.

      Brasilien gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten, daher empfiehlt die WHO unabhängig von der Einreisevorschrift, die Gelbfieber-Schutzimpfung, wenn folgende Gebiete bereist werden: Acre, Amapá, Amazonas, Distrito Federal (einschließlich der Hauptstadt Brasilia), Goiás, Maranhão, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Pará, Rondônia, Roraima, Tocantins, Bahia, Paraná, Piauí, Rio Grande do Sul, São Paulo und Santa Catarina.

      Eine GelbfieberImpfung ist allen Reisenden empfohlen die die Iguazu Wasserfälle besuchen.

      Seit dem 16. Januar 2018 gilt die Gelbfieber-Impfempfehlung auch für nachfolgende Regionen: In Bahia für die Gemeinden:  Acajutiba, Agua Fria, Aiquara, Alagoinhas, Alcobasa, Almadina, Amargosa, Amelia Rodrigues, Anage, Anguera, Antonio Cardoso, Apora, Apuarema, Aracas, Aracatu, Aramari, Arataca, Aratuipe, Aurelino Leal, Barra da Estiva, Barra do Chosa, Barra do Rocha, Barro Preto, Barrocas, Belmonte, Belo Campo, Biritinga, Boa Nova, Boa Vista do Tupim, Bom Jesus da Serra, Breoes, Buerarema, Caatiba, Cabaceiras do Paraguacu, Cachoeira, Caetanos, Cairu, Camacan, Camacari, Camamu, Canavieiras, Candeal, Candeias, Candido Sales, Caraibas, Caravelas, Cardeal da Silva, Castro Alves, Catu, Coaraci, Conceicada Feira, Conceicado Almeida, Conceicado Jacuipe, Conde, CondeUba, Contendas do Sincora, Coracade Maria, Cordeiros, Cravolandia, Cruz das Almas, Dario Meira, Dias d'Avila, Dom Macedo Costa, Elisio Medrado, Encruzilhada, Entre Rios, Esplanada, Eunapolis, Feira de Santana, Firmino Alves, Floresta Azul, Gandu, Gongogi, Governador Mangabeira, Guajeru, Guaratinga, Iacu, Ibicarai, Ibicui, Ibirapitanga, Ibirapua, Ibirataia, Igrapiuna, Iguai, Ilheus, Inhambupe, Ipecaeta, Ipiau, Ipira, Irajuba, Iramaia, Irara, Itabela, Itaberaba, Itabuna, Itacare, Itagi, Itagiba, Itagimirim, Itaju do Colonia, Itajuipe, Itamaraju, Itamari, Itambe, Itanagra, Itanhem, Itaparica, Itape, Itapebi, Itapetinga, Itapitanga, Itaquara, Itarantim, Itatim, Itirucu, Itororo, Itubera, Jacaraci, Jaguaquara, Jaguaripe, Jandaira, Jequie, Jiquirica, Jitauna, Jucurusu, Jussari, Lafaiete Coutinho, Laje, Lajedao, Lajedo do Tabocal, Lamarao, Lauro de Freitas, Licinio de Almeida, Macarani, Madre de Deus, Maetinga, Maiquinique, Manoel Vitorino, Maracas, Maragogipe, Marau, Marcionilio Souza, Mascote, Mata de Sao Joao, Medeiros Neto, Milagres, Mirante, Mortugaba, Mucuri, Muniz Ferreira, Muritiba, Mutuipe, Nazare, Nilo Pecanha, Nova Canaa, Nova Ibia, Nova Itarana, Nova Visosa, Ouricangas, Pau Brasil, Pedrao, Pindai, Pirai do Norte, Piripa, Planaltino, Planalto, Pojuca, Porto Seguro, Posoes, Potiragua, Prado, Presidente Janio Quadros, Presidente Tancredo Neves, Rafael Jambeiro, Riachao do Jacuipe, Ribeirao do Largo, Rio Real, Salinas da Margarida, Salvador, Santa Barbara, Santa Cruz Cabralia, Santa Cruz da Vitoria, Santa Ines, Santa Luzia, Santa Teresinha, Santanopolis, Santo Amaro, Santo Antonio de Jesus, Santo Estevao, Sao Felipe, Sao Felix, Sao Francisco do Conde, Sao Goncalo dos Campos, São Jose da Vitoria, Sao Miguel das Matas, Sao Sebastiao do Passe, Sapeacu, Saubara, Sebastiao Laranjeiras, Serra Preta, Serrinha, Simoes Filho, Tanhacu, Tanquinho, Taperoa, Teixeira de Freitas, Teodoro Sampaio, Teofilandia, Teolandia, Terra Nova, Tremedal, Ubaira, Ubaitaba, Ubata, Una, Urandi, Urusuca, Valenca, Varzedo, Vera Cruz, Vereda, Vitoria da Conquista, und Wenceslau Guimaraes . Im Bundesstaat Espírito Santo besteht  überall ein Gelbfieberrisiko mit Ausnahme des Stadtgebietes von Vitoria. Im Bundesstaat Rio de Janeiro besteht ein Gelbfieberrisiko v.a. in den nördlichen Gemeinden in den Grenzgebieten zu Minas Gerais und Espirito Santo (Bom Jesus do Itabapoana, Cambuci, Cardoso Moreira, Italva, Itaperuna, Laje do Muriae, Miracema, Natividade, Porciuncula, Santo Antonio de Padua, São Fidelis, São Jose de Uba, Varre-Sai, Campos dos Goytacazes, São Francisco de Itabapoa und São João da Barra). Auch im Bundesstaat São Paolo besteht ein Gelbfieberrisiko.

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Bilharziose
      Anmerkung
      Geringes Infektionsrisiko Herdförmiges Vorkommen im Norden und Osten, im Mato Grosso und Amazonasbecken
      Schutz
      Vermeidung von Hautkontakt mit Süßwasser (Seen, Tümpel, Flüsse und Bächen)
      Krankheit
      Chagas-Krankheit
      Anmerkung
      Vorkommen: ländliche Gebiete und Slums im Osten v.a. in Minas Gerais, Rio Grande do sul
      Schutz
      Bei Übernachtungen im Freien: Schutz vor dem Überträger, der sog. Raubwanze, die sich v.a. in Lehmhütten aufhält und nachtaktiv ist
      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      mittleres Infektionsrisiko in der Küstenregion
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien) Infektionsrisiko N > S
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Filariosen
      Anmerkung
      lymphatische F.: vereinzelte Herde landesweit
      Onchozerkose: vereinzelte Herde im Norden
      Schutz
      Schutz vor Insekten, v.a. Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Gelbfieber
      Anmerkung
      Infektionsgebiete: im Landesinneren v.a. in den Staaten: Amapa (Macapá), Amazonas (Boca do Acre, Careiro, Manacapurú, Nova Airao, Itacoatira, Pres. Figueiredo), Bahia (Coribe), Goiás (Alta Paraíso, Amaralina, Avelinópolis, Bonópolis de Goiás, Cavalcante, Corumbaíba, Doverlandia, Flores de Goiás, Goías Velho, Itaguaru, Jaraguá, Jussara, Mara Rosa, Mimoso de Goiás, Minacu, Niquelandia, Nova Roma, Novo Bresil, Padre Bernando, Planaltina, de Goiás, Santa Fé de Goiás, Sao Joao da Alianca, Terezina de Goiás, Uruacú, Uruana, Vila Propicio), Maranhao (Barra do Corda, Mirador), Mato Grosso (Barro do Garca, Campinapolis, Diamantino, Marcolandia, Nobre, Nova Canaà do Norte, Nova Guarita, Nova Mutum, Peixoto de Azevedo), Minas Gerais (Bom Despacho, Conceicao do Parà, Leandro Ferreira, Luz, Martinho Campos, Planura, Natalàndia, Nova Serrana, Sao Gotardo, Santo Antonio do Monte), Pará (Afuá, Agua Azul d o Norte, Bannach, Breves, Conceicao do Araguaia, Floresta, Gurupá, Itaituba, Obidos, Rendencao, Santa Maria da Barreira, Sao Felix do Xingú, Tucumá), Rio de Janeiro (mit Ausnahme der Stadtgebiete von Rio de Janeiro und Niterói), Roraima (Alto Alegre, Cantá, Mucajaí, Uiramuta), São Paolo (mit Ausnahme der Stadtgebiete von São Paulo und Campinas), Tocantins (Almas, Arraias, Ananas, Aurora do Tocantins, Campos Lindos, Figueirópolis, Guarai, Parana, Pedro Affonso, Recursolandia) Rondonia und Mato Grosso do Sul
      Schutz
      Impfung. Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      Vorkommen: vor allem im Amazonasbecken
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Kala Azar
      Anmerkung
      Vorkommen: Nordosten, Süden und einige Herde landesweit
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      Vorkommen: besonders an der Küste, vereinzelte Herde landesweit
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Meningokokken-Meningitis
      Anmerkung
      Vorkommen: vor allem in den Slums der östlichen Großstädte
      Schutz
      Impfung. Vermeidung von größeren Menschenansammlungen (z.B. enge Wohnverhältnisse, überfüllte Verkehrsmittel, etc.)
      Krankheit
      Pest
      Anmerkung
      geringes Infektionsrisiko im Nordosten in Bahia (in den Provinzen: Biritinga, Candeal, Central, Conceicao, Feira de Santana, Iraquara, Irece, Itaberaba, Jussara, Retirolandia, Riachao do Jacuipe,senhor do Bonfim, Serrinha, Teofilandia) und Paraiba (in den Provinzen: Araba, Barra de S. Rosa, Cubati, Olivedos, Queimadas, Remingio, Solanea).
      Schutz
      Schutz vor Ratten (z.B. durch sichere Schlafplätz bei Übernachtungen im Freien) und Flöhen (häufiger hygienischer Wäschewechsel). Reisende sollten sich von Pestkranken fernhalten. Bei beruflicher Exposition können vorbeugend Antibiotika eingenommen werden.
      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz
      Guter Mückenschutz; Schwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere, die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: ganzjährig in Landesteilen unter 900 m Höhe. Ein grundsätzliches Risiko in allen Staaten des Amazonasbeckens: Acre, Rondônia und Roraima, Amapá, Amazonas, Maranhao (v.a. westlicher Teil), Mato Grosso (v.a. nördlicher Teil), Pará (außer in der Stadt Belém), Tocantins (v.a. westliche Teile) Piaui und Goias. Das Risiko variiert von einer Gemeinde zur anderen und ist höher in den Regenwald- und Urwaldgebieten, in denen durch Bergbau und Landwirtschaft Siedlungen errichtet wurden wie Cruzeiro do Sul, Manaus und Porto Velho. Ein Malariarisiko besteht auch in peripher gelegenen größeren Städten wie Boa Vista, Macapá, Maraba, Rio Branco und Santarém. Außerhalb des Amazonasbeckens besteht ein Restrisiko in den Urwäldern der Staaten Sao Paulo, Minas Gerais, Rio de Janeiro und Espirito Santo. 

      Kein Malariarisiko: an der Ostküste inklusive Fortaleza, Recife, Iguacu-Wasserfälle und die meisten Stadtzentren (außer im Amazonasbecken)

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

      Malariaart : 11 % Malaria tropica (P. falciparum), 88 % Malaria tertiana (P. vivax). Multiresistente P. falciparum-Stämme und Chloroquinresistente P. vivax-Stämme werden aus neueren Bergbau-, Minen- und Holzabbaugebieten berichtet.

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): Ganzjährig in den Staaten Acre, Rondônia, Roraima und anderen Gebieten des Amazonasbeckens. Da das Malariarisiko im Staat Amazonas etwas höher als in den anderen Gebieten ist, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin für Reisende dorthin eine Malaria-Chemoprophylaxe zu erwägen.

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      232322211918171818192022

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      292928272524242424252628

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      767881807978777578787777

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      131112102077711131314
  • Botschaften


    • Botschaft der Föderativen Republik Brasilien

      Wallstraße 57
      10179 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 8.30-13 Uhr
      Tel.: (030) 726 280
      Fax.: (030) 726 283 20
      Email: brasemb.berlim@itamaraty.gov.br
      Web: www.berlim.itamaraty.gov.br

      Hausanschrift
      Embaixada da República Federal da Alemanha

      SES Avenida das Nações
      Quadra 807, Lote 25
      70415-900 Brasilia DF
      Brasil
      Tel.: (0055 61) 34 42 70 00
      Fax.: (0055 61) 34 43 70 -20, - 36
      Email: info@brasilia.diplo.de
      Web: www.brasilien.diplo.de

      Postanschrift
      Embaixada da República Federal da Alemanha

      Caixa Postal 030
      70359-970 Brasilia DF
      Brasil


      Consulado Geral da República Federal da Alemanha

      Rua Prof. Annes Dias 112
      11° andar
      90020-090 Porto Alegre-RS
      Brasil
      Tel.: (0055 51) 32 24 95 92, 32 24 92 55
      Fax.: (0055 51) 32 26 49 09
      Email: info@porto-alegre.diplo.de
      Web: www.porto-alegre.diplo.de
      Hinweis: Amtsbezirk: Bundesstaaten Rio Grande do Sul und Santa Catarina.


      Consulado Geral da República Federal da Alemanha

      Ed. Empresarial Center III
      Rua Antonio Lumack do Monte, 128, 16° andar Boa Viagem
      51020-350 Recife PE
      Brasil
      Tel.: (0055 81) 34 63 53 50
      Fax.: (0055 81) 34 65 40 84
      Email: info@recife.diplo.de
      Web: www.recife.diplo.de
      Hinweis: Amtsbezirk: Bundesstaaten Alagoas, Bahia, Ceará, Maranhão, Paraíba, Pernambuco, Piauí, Rio Grande de Norte, Sergipe.


      Consulado Geral da República Federal da Alemanha

      Avenida Presidente Antônio Carlos 58
      12° andar - Centro
      20020-010 Rio de Janeiro-RJ
      Brasil
      Tel.: (0055 21) 33 80 37 00
      Fax.: (0055 21) 33 80 37 09
      Email: info@rio-de-janeiro.diplo.de
      Web: www.rio-de-janeiro.diplo.de
      Hinweis: Amtsbezirk: Bundesstaaten Espírito Santo, Minas Gerais und Rio de Janeiro. Konsularischer Amtsbezirk: Espírito Santo, Minas Gerais und Rio de Janeiro sowie Bundesdistrikt, Staaten Acre, Amapá, Amazonas, Goiás, Mato Grosso, Pará, Roraima, Rondônia und Tocantins.


      Consulado Geral da República Federal da Alemanha

      Avenida Brigadeiro Faria Lima, 2092, 12° andar,
      Jardim Paulistano
      01451-905 São Paulo-SP
      Brasil
      Tel.: (0055 11) 30 97 66 44
      Fax.: (0055 11) 38 15 75 38
      Email: info@sao-paulo.diplo.de
      Web: www.sao-paulo.diplo.de
      Hinweis: Amtsbezirk: Bundesstaaten Mato Grosso do Sul, Paraná und São Paulo.