• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • Masern
      Landesweites Vorkommen. In den Monaten März bis November 2018 wurden in Israel mehr als 2.000 Masern-Fälle registriert. Davon wurden 874 Erkrankungen in Jerusalem, 266 in Beit Shemesh, 149 in Tzfat, 97 in Bnei Brak, 95 in Beitar Illit und 52 Fälle in Tel Aviv gezählt. Weitere vereinzelte Masern-Fälle wurden aus HaGanuz im Norden, so wie aus Haifa und Rishon berichtet. In den meisten Fällen handelte es sich um Kinder, vor allem Kleinkinder. Das deutsche Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt Reisenden in Regionen mit aktuellen Masernausbrüchen grundsätzlich den Masernimpfschutz zu überprüfen. Ungeimpften Personen bzw. Personen, die noch keine Masern durchgemacht haben und in ein Masern-Epidemiegebiet reisen wird eine Impfung empfohlen. Nach 1970 geborene ungeimpfte bzw. in der Kindheit nur einmal geimpfte Personen ≥ 18 Jahre oder nach 1970 geborene Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus ist ebenfalls eine Impfung empfohlen. Wenn ungeimpfte oder nur einmal geimpfte Personen Kontakt zu einer an Masern erkrankten Person hatten, sollten sie innerhalb der nächsten drei Tage nach Kontakt eine Schutzimpfung erhalten.

      West Nil Fieber
      Regionales Auftreten. In der Zeit vom 28. September bis 4. Oktober 2018 wurden 50 West Nil Virus-Infektionen beim Menschen berichtet. Die meisten Erkrankungen wurden in Griechenland und Rumänien beobachtet. Insgesamt wurden bis 4. Oktober 2018 in der diesjährigen West Nil Fieber-Saison in Europa 1.317 Erkrankungsfälle registriert. Die Fälle wurden aus Italien (495), Griechenland (283), Rumänien (256), Ungarn (197), Kroatien (45), Frankreich (16), Österreich (15), Bulgarien (6), Slowenien (3) und der Tschechischen Republik (1) berichtet. Aus den Nachbarländern der EU wurden 434 humane Fälle in Serbien (350), Israel (81) und dem  Kosovo (3) gemeldet. Insgesamt kam es zu 142 Todesfällen infolge einer West Nil Fieber-Infektion. Die Todesfälle wurden in Italien (36), Rumänien (36), Griechenland (34), Serbien (32), Bulgarien (1), der Tschechischen Republik (1), Ungarn (1) und dem Kosovo (1) registriert.  Die Hauptübertragungszeit des West Nil Fiebers in Europa findet gewöhnlich in den Monaten Juli, August und September statt. Zum Herbst hin klingt die Zahl der Erkrankungen in Europa mit den kühleren Temperaturen wieder ab. Da die Viren durch Mücken auf den Menschen übertragen werden, besteht der einzige Schutz vor West-Nil Fieber in sorgfältigen Mückenschutzmaßnahmen.

      Tollwut
      Die Gesundheitsbehörden melden Tollwut im Tel Dan Naturpark im Norden Israels. Das Naturreservat liegt ungefähr einen Kilometer entfernt von  Kibbuz Dan und ist eine häufig besuchte Touristenattraktion. Am 18. März 2018 wurden drei Besucher durch einen streunenden Hund attackiert. Das Tier hielt sich im nördlichen Teil des Parks in Obergalliäa auf. Nach der Attacke wurde der Hund untersucht und es wurde nachgewiesen, dass er an Tollwut erkrankt war. Bereits 2017 wurden im Naturpark tollwütige Hunde beobachtet, die Besucher angriffen. Die Gesundheitsbehörden warnen daher Touristen und Besucher des Naturreservates vor Tollwut und betonen die Wichtigkeit, bei Kontakt oder Angriff durch streunende Tiere umgehend medizinische Hilfe aufzusuchen. Reisende sollten sich der Tollwut-Gefahr bei Besuch des Reservates  bewusst sein. Tragische Erkrankungsfälle - auch bei Touristen -  bekräftigen die Tollwut-Impfempfehlung für Reisende vor allem bei Langzeitreisen in Länder mit erhöhtem Tollwutvorkommen. Bei Bissverletzungen oder Belecken von Schleimhäuten oder Wunden durch streunende Tiere ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen. Dieser sollte neben der Wundversorgung eine aktive und passive Immunisierung gegen Tollwut durchführen. Daher sollte bei erhöhtem Reiserisiko z.B. Trekking oder Übernachten im Freien, eine Tollwut-Schutzimpfung in Erwägung gezogen werden.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Israel gilt seit 1988 als poliofrei. Ein Impfschutz für Reisende ist nicht empfohlen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

  • Impfempfehlungen

    • KrankheitImpfschutzBemerkung
      Krankheit
      Diphtherie
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      Hepatitis A
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Alle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen.

      Hepatitis-Auffrischung: Eine Hepatitis A-Impfung braucht 2 Impfungen: 1. Impfung (sofort) ⇒ 2. Impfung (ab 6 Monaten). Wenn nur eine Impfung erfolgt, ist der Impfschutz nicht abgeschlossen und wird langfristig keinen Schutz vor der Erkrankung ermöglichen. Erfolgen zwei Impfungen beträgt die Dauer der Wirksamkeit mehr als 10 Jahre, bei mindestens 95% der Geimpften sogar über 25 Jahre.
      Krankheit
      Hepatitis B
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Die Hepatitis B ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten; ein Hepatitis B-Risiko besteht weltweit.

      Anlässlich einer Reise ist eine individuelle Gefährdungsbeurteilung erforderlich (Faktoren wie u.a. längere Reisedauer, Aufenthalte in Gebieten mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen, sowie das persönliche Reiseverhalten bestimmen das individuelle Risiko).

      Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist die Impfung routinemäßig empfohlen.

      Im Erwachsenenalter ist die Impfung besonders gefährdeten Personengruppen empfohlen (STIKO). Zu den Personengruppen gehören laut STIKO sowohl Personen mit Immundefizienz und anderen Erkrankungen, die einen besonders ungünstigen Verlauf einer HBV-Infektion bewirken können, als auch Reisende (individuelle Gefährdungsbeurteilung erforderlich) und solche mit erhöhtem beruflichen und nicht beruflichen Expositionsrisiko.
      Krankheit
      Influenza
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.
      Krankheit
      Keuchhusten
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten.
      Krankheit
      Masern
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Bei Reisen in Regionen mit aktuellen Ausbrüchen ist eine Schutzimpfung empfohlen. Die STIKO empfiehlt eine einmalige Impfung (MMR-Impfstoff) den nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit.
      Krankheit
      Meningokokken-Meningitis
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Meningokokken treten je nach Region in unterschiedlichen Serogruppen auf. Zu den überwiegenden Serogruppen in Asien gehören C, in einigen Ländern/Regionen auch A, B und W. Es stehen wirksame Impfstoffe zur Verfügung. Reisenden in Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko – durch z. B. häufige und enge Personenkontakte, bei Menschenansammlungen und/oder bei erhöhtem Meningokokken-Vorkommen (z. B. Ausbrüche) – ist eine Schutzimpfung empfohlen.
      Krankheit
      Pneumokokken
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
      Krankheit
      Tetanus
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      Tollwut
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Das Risiko wird als gering eingestuft (WHO 2018). Als Risikopersonen gelten v.a. Personen mit regelmäßigen und/oder direkten Kontakten zu Fledermäusen und Wildtieren.
      Krankheit
      Typhus
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Reisen in Länder mit unzureichender Hygiene und Trinkwasserversorgung (z.B. während Rucksack- und Abenteuerreisen).
  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutzimpfung. Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Bei medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene sollte auf steriles medizinisches (Wund-)Material geachtet werden.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Zeckenbissfieber
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Zecken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays).
  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      101112141720222322181412

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      181819212326282828262319

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      717271727577797672716970

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      855200000158
  • Botschaften


    • Botschaft des Staates Israel

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      14193 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Do: 08.30-17 Uhr; Fr: 08.30-14.30 Uhr
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      Hausanschrift
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      Postanschrift
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