Kanarische Inseln

Stand: 14. Nov 2019

  • Wichtige Hinweise

    • Ciguatera
      Vorkommen v.a. auf den Inseln Lanzarote, Teneriffa und Fuerteventura. Die Gefahr der Fisch-Vergiftungen „Ciguatera“ stellt aufgrund der vielen Riff-Fische, die sich um die Inseln herum aufhalten, ein permanentes Problem dar. Daher kommt es auf den Kanarischen Inseln seit 2004 immer wieder zu Zwischenfällen. Als Schutzmaßnehmen gelten der Verzicht auf den Verzehr von Meerestieren (auf den Kanaren vor allem der Stachelmakrele (Yellowtail Amberjack). Viele Erkrankungsfälle stehen im Zusammenhang mit Aktivitäten wie Sport-Fischen. Häufig sind die Vergiftungen auf den Verzehr der Stachelmakrele („Yellowtail Amberjack“) zurückzuführen. Den Fischen ist von außen nichts anzusehen. Auch geschmacklich bleiben sie unverändert. Die Gifte der Algen sind weder durch kochen, salzen, braten oder anderen Zubereitungsmöglichkeiten zu zerstören. Der einzige Schutz ist auf den Verzehr von Meerestieren zu verzichten.  

  • Impfempfehlungen

    • KrankheitImpfschutzBemerkung
      Krankheit
      Diphtherie
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
      Krankheit
      Gelbfieber
      Impfschutz
      nein
      Bemerkung
      Krankheit
      Hepatitis A
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Alle Reisende in Länder mit erhöhtem Hepatitis-A-Vorkommen.

      Hepatitis-Auffrischung: Eine Hepatitis A-Impfung braucht 2 Impfungen: 1. Impfung (sofort) ⇒ 2. Impfung (ab 6 Monaten). Wenn nur eine Impfung erfolgt, ist der Impfschutz nicht abgeschlossen und wird langfristig keinen Schutz vor der Erkrankung ermöglichen. Erfolgen zwei Impfungen beträgt die Dauer der Wirksamkeit mehr als 10 Jahre, bei mindestens 95 % der Geimpften sogar über 25 Jahre.
      Krankheit
      Hepatitis B
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Die Hepatitis B ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten; ein Hepatitis B-Risiko besteht weltweit.

      Anlässlich einer Reise ist eine individuelle Gefährdungsbeurteilung erforderlich (Faktoren wie u.a. längere Reisedauer, Aufenthalte in Gebieten mit erhöhtem Hepatitis B-Vorkommen, sowie das persönliche Reiseverhalten bestimmen das individuelle Risiko).

      Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist die Impfung routinemäßig empfohlen.

      Im Erwachsenenalter ist die Impfung besonders gefährdeten Personengruppen empfohlen (STIKO). Zu den Personengruppen gehören laut STIKO sowohl Personen mit Immundefizienz und anderen Erkrankungen, die einen besonders ungünstigen Verlauf einer HBV-Infektion bewirken können, als auch Reisende (individuelle Gefährdungsbeurteilung erforderlich) und solche mit erhöhtem beruflichen und nicht beruflichen Expositionsrisiko.
      Krankheit
      Influenza
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Für alle Personen ≥ 60. Lebensjahr und Personen mit bestimmten chronischen Erkrankungen (Risikogruppen) ist die Impfung generell empfohlen. Für andere Reisende kann die Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend dem Risiko vor Ort (Exposition) sinnvoll sein. Dabei ist das Auftreten der saisonalen Influenza zu beachten.
      Krankheit
      Keuchhusten
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Alle Erwachsenen sollten bei der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Impfung (Td) eine einmalige Impfung gegen Keuchhusten (Tdap) erhalten.
      Krankheit
      Masern
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Bei Reisen in Regionen mit aktuellen Ausbrüchen ist eine Schutzimpfung empfohlen. Die STIKO empfiehlt eine einmalige Impfung (MMR-Impfstoff) den nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit.
      Krankheit
      Pneumokokken
      Impfschutz
      Risikogruppen ja
      Bemerkung
      Empfohlen für alle Personen ab vollendeten 2. Lebensjahr mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung aufgrund chronischer Erkrankungen (Risikogruppen)
      Krankheit
      Tetanus
      Impfschutz
      ja
      Bemerkung
      Grundsätzlich sollten alle Personen einen Impfschutz besitzen (Auffrischung alle 10 Jahre)
  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
  • Botschaften


    • Botschaft des Konigreichs Spanien

      Lichtensteinallee 1
      10787 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Do: 9-17 Uhr und Fr: 9-14 Uhr
      Tel.: (030) 254 00 70
      Fax.: (030) 257 995 57
      Email: emb.berlin.inf@maec.es
      Web: www.spanischebotschaft.de


      Embajada de la República Federal de Alemania

      Calle de Fortuny, 8
      28010 Madrid
      Spanien
      Tel.: +34 91 557 90 00
      Fax.: +34 91 310 21 04
      Email: info@madrid.diplo.de
      Web: www.madrid.diplo.de


      Consulado de la República Federal de Alemania

      Calle Albareda, 3 -2°
      35007 Las Palmas de Gran Canaria
      Spanien
      Tel.: (0034) 928 49 18-80, -70, -71
      Fax.: (0034) 928 26 27 31
      Email: info@las-palmas.diplo.de
      Web: www.las-palmas.diplo.de
      Hinweis: Amtsbezirk: Autonome Gemeinschaft der Kanaren mit den Provinzen Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife.