• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

    • COVID-19
      Weiterhin werden weltweit COVID-19-Fälle verzeichnet. Über die aktuellen Zahlen weltweit informiert die WHO, über die aktuellen Zahlen in Deutschland informiert das Robert Koch-Institut. Hilfreiche Antworten auf Fragen rund um das Coronavirus bietet das Bundesministerium für Gesundheit an. Aktuelle Reisewarnungen sowie Reise- und Sicherheitshinweise können beim Auswärtigen Amt eingesehen werden.

      Zika Virus-Infektion
      Landesweit treten Zika-Virus-Infektionen auf. Rund 20.000 Erkrankungsfälle wurden alleine bis Ende Januar landesweit gezählt – darunter über 2.000 Schwangere. Die Gesundheitsbehörden warnen vor dem möglichen Übertragungsrisiko und appelieren an Reisende sorgfältige Mückenschutzmaßnahmen durchzuführen.

      Masern
      Nach Angaben des Auswärtigen Amtes kann bei Einreise der Nachweis einer Masernimpfung bzw. ein Masern-Antikörper-Nachweis verlangt werden. Aktuelle Auskünfte erteilt die deutsche Niederlassung der kolumbianischen Botschaft. 

      Dengue Fieber
      Ganzjährig landesweites Vorkommenv.a. in den Staaten Valle, Santander, Tolima, Meta, Norte de Santander, Antioquia, Cundinamarca, Cesar, Huila und Casanare. Seit Oktober 2013 werden vermehrt Erkrankungsfälle von der Atlantikküste, dem Departamento Tolima sowie den Städten Cali und Cucuta gemeldet. Gute Mückenschutzmaßnahmen empfohlen (Hautbedeckende Kleidung, Mückennetze, Lotionen, Sprays, Mückenabweisende Cremes, Räucherspiralen, Coils, etc.).

      Gelbfieber
      Regionales Auftreten v.a. in der nördlichen Provinz Norte de Santander, im Grenzgebiet zu Venezuela, in den Provinzen Meta und Guaviare, sowie generell im Norden, Osten und Süden des Landes v.a. im mittleren Talbett des Magdalena Flusses, in den östlichen und westlichen Hügellandschaften der Cordillera Oriental (vom Grenzgebiet Ecuadors hinreichend zum Grenzgebiet mit Venezuela, Urabá), an den Hängen der Sierra Nevada, sowie im östlichen Flachland Orinoquia und Amazonas. Sorgfältiger Mückenschutz und ggf. Gelbfieber-Impfung. Die Erkrankung wird durch Viren verursacht die durch tag- und nachtaktive Mücken auf den Menschen übertragen werden. Gefährdet sind Personen, die in Gelbfieber-Risikogebieten leben (Einheimische) oder die Risikogebiete besuchen (Reisende). Für Reisende, die ungeimpft sog. "Nicht-Immune" sind, endet die Erkrankung in 50% - 60% der Fälle tödlich.  

      Tollwut
      Landesweites Tollwut-Risiko. Häufiger Übertragungsweg sind Fledermaus- oder Hundebisse. Bei erhöhtem Reiserisiko (z.B. Trekking, Übernachten im Freien) Tollwut-Schutzimpfung erwägen. Bei einer Bissverletzung im Land sollte umgehend eine geeignete Versorgungseinrichtung aufgesucht werden, in der wirksame und moderne Impfstoffe verwendet werden und Hyper-Immunglobuline vorhanden sind.  Der Biss der Fledermaus kann u. U. unbemerkt bleiben, da Fledermäuse über sehr kleine Zähne verfügen. Das beinhaltet die Gefahr, dass der Biss nicht wahrgenommen wird und somit die Infektionsgefahr unerkannt bleibt. Das Risiko einer Tollwutinfektion hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören die landesspezifischen Bedingungen, das Verhalten des Reisenden, die Reiseart und Reisedauer. Zum Personenkreis der so genannten "Risikogruppe" gehören "Rucksackreisende", Jäger, Waldarbeiter, Tierpfleger, Tierärzte und Personen mit häufigem Tierkontakt. Der Reisende kann sich durch eine aktive Schutzimpfung gegen Tollwut schützen. Als wichtigste Verhaltensmaßnahme für Reisende gilt, insbesondere in den Tropen und Subtro pen, freilaufende Tiere (v.a. Hunde und Katzen) nie zu streicheln oder zu berühren. Bei Bissverletzungen oder Belecken von Schleimhäuten oder Wunden durch streunende Tiere sowie bei Bissen oder direktem Kontakt durch Fledermäuse ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen. 
      Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis
      Landesweit besteht in vielen Regionen eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Die Infektionsursache sind meist verunreinigte Speisen oder Getränke. Reisende sollten sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchführen. Ein Hepatitis A-Impfschutz bei Reisen in Länder mit erhöhtem Hepatitis A-Vorkommen ist empfohlen. Ein Typhus-Impfschutz kann bei erhöhter Exposition (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Erwägung gezogen werden. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Nach Deutschland werden rund 80-90% aller Typhus- und Paratyphusfälle aus Reiseregionen mit unzureichendem Hygienestandard importiert. Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen wie z.B. Trekkingreisen in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen oder auch bei längeren Aufenthalten in Risikogebieten, ist ein Typhus-Impfschutz sinnvoll.   

      Keuchhusten
      Keuchhusten (Pertussis) stellt in vielen Regionen ein Problem dar. Reisende sollten darauf achten, dass im Falle einer anstehenden Auffrischung gegen Tetanus- und/oder Diphtherie im Rahmen einer Reise, auch an die Mitimpfung von Keuchhusten gedacht wird. Zur Senkung der Erkrankungszahlen bei Erwachsenen und zum Schutz von Säuglingen empfiehlt die STIKO daher seit 2009, alle Erwachsene bei der nächst fälligen Tetanus und Diphtherie-Impfung auch gegen Pertussis zu impfen.

      Kinderlähmung (Poliomyelitis)
      Kolumbien gilt seit 1991als poliofrei. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt Reisenden die Polio-Schutzimpfung nur bei Aufenthalt in Ländern mit Polio-Vorkommen (sog. Endemieländer) oder in Polio-Risikoländer (d.h. Länder in denen durch importierte Polioviren aus dem Ausland oder durch abgeleitete Impfviren [Lebendimpfstoff] ein Infektionsrisiko besteht).

  • Impfempfehlungen

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden über dem 1. Lebensjahr, die aus Angola, Brasilien, der Demokratischen Republik Kongo und Uganda kommen und für Reisende, die sich länger als 12 Stunden im Transit auf einem Flughafen aufhielten, der in einem Land mit Gelbfiebervorkommen liegt. Als Gelbfieber-Endemiegebiete gelten die von der WHO ausgewiesenen (s. Karte Gelbfieber-Verbreitungsgebiete).

      Kolumbien gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Daher empfiehlt die WHO unabhängig von den Landesvorschriften nachdrücklich die Impfung für alle Reisende ab dem 9. Lebensmonat in Gelbfieber-Infektionsgebiete. Die WHO empfiehlt keine Impfung bei Besuch der Städte Barranquilla, Cali, Cartagena und Medellín, sowie für Reisende, deren Routen sich auf Regionen oberhalb von 2.300m Höhe, das Departement San Andrès y Providencia und die Hauptstadt Bogotá beschränken.

      Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Im Allgemeinen gelten als Gelbfieber-Endemiegebiete die von der WHO ausgewiesenen Länder. Jedoch können für die Einreisevorschrift auch andere, bei der WHO nicht aufgeführten Länder, durch das Einreiseland als Gelbfieber-Risikoland gelistet bzw. von der Listung ausgenommen werden. Daher ist es sinnvoll, sich vor der Reise bei der Botschaft bezüglich der medizinischen Einreisebedingungen zu informieren. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Seit 11.07.2016 gilt laut Internationaler Gesundheitsvorschrift (IGV) der Nachweis einer einmalig gültigen Gelbfieber-Impfung bei Einreise. Eine Auffrischimpfung ist demnach nicht mehr erforderlich.

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Chagas-Krankheit
      Anmerkung
      Vorkommen: vor allem in ländlichen Gebieten des Tieflandes
      Schutz
      Bei Übernachtungen im Freien: Schutz vor dem Überträger, der sog. Raubwanze, die sich v.a. in Lehmhütten aufhält und nachtaktiv ist
      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      Vorkommen: landesweit
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Parasiten, Bakterien, Viren (Wurmbefall, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz
      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene
      Krankheit
      Fleckfieber
      Anmerkung
      Vorkommen: vor allem in Slums im kühlen Hochland
      Schutz
      Schutz vor Kleiderläusen durch kontinuierliche und ordentliche Hygienemaßnahmen (sorgfältige Reinigung und regelmäßiger Wechsel der Wäsche).
      Krankheit
      Gelbfieber
      Anmerkung
      Infektionsgebiete: v.a. Tiefland und Waldgebiete östlich der Anden in den Departementen: Antioquia (Anori, Taraza, Yondo, Arauca, Saravena), Boyaca (Chita, Puerta Boyaca), Caquetá (Belén de los Andaquiés, El Doncello, San Vicente de Caguán), Csanare (Hato Corozal, Tamara, Yopal), Cesar (Valledupar), Choco (Rio Sucio), Cundinamarca (Maya, Miraflores, San Juan del Guaviare), Meta (Cabuyaro, La Primavera, San Carlo de Guaroa, Villavicencio, Vista Hermosa), Norte de Santander (Cucuta, Tibu, Toledo), Putumayo (Puerto Asis), Santander (Bucaramanga, Cimitarra, El Carmen), Vichada (Puerto Trujillo)
      Schutz
      Impfung. Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze, etc.
      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      landesweites Vorkommen
      Schutz
      Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung. Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), engmaschige Mückennetze.
      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Regionales Auftreten
      Schutz
      Guter Mückenschutz; Schwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere, die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare, die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.
  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Ganzjährig < 1.700 m Höhe, v. a. in Land- und Dschungelgebieten. Das Malariaübertragungsrisiko variiert in den Gebieten. Ein hohes Risiko besteht an der Pazifikküste, sowie in Regionen der Departemenos Antioquia, Bolivar, Cordoba und Zuflussgebiete des Amazonas (Guaviare, Grenzgebiete zu Venezuela, Brasilien und Peru). Ein geringes Risiko besteht < 1.700 m Höhe in Valle del Cauca, Putumayo sowie in Regionen die an die Hochrisikogebiete angrenzen. Ein  minimales Risiko besteht im Rest des Landes < 1.700 m Höhe.

      Kein Malariarisiko: Bogotá, Cartagena, Medellín

      Übertragungsmonate: ganzjährig Gefährdung

      Malariaart: 50 % Malaria tropica (P. falciparum), 50 % Malaria tertiana (P. vivax)

      Vorbeugung mit Medikamenten empfohlen (Chemoprophylaxe): Ganzjährig an der Pazifikküste, sowie in Regionen der Departemenos Antioquia, Bolivar, Cordoba und Zuflussgebiete des Amazonas (Guaviare, Grenzgebiete zu Venezuela, Brasilien und Peru).

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): Ganzjährig im ganzen Land < 1.700 m Höhe in Valle del Cauca, Putumayo sowie in Regionen die an die Hochrisikogebiete angrenzen.

      Keine medikamentöse Vorbeugung empfohlen: ganzjährig in den übrigen Landesteilen.

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Klimatabelle

    • Min. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      99101111111010910109

      Max. Temp °C

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      192019191918181819191919

      Feuchtigkeit %

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      686869717271706968747671

      Regentage

      JanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
      6713201716181613201615
  • Botschaften


    • Botschaft der Republik Kolumbien

      Taubenstraße 23
      10117 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9.30-13 Uhr und 14-17 Uhr
      Tel.: (030) 263 961 0
      Fax.: (030) 263 961 25
      Email: ealemania@cancilleria.gov.co
      Web: www.alemania.embajada.gov.co

      Hausanschrift
      Embajada de la República Federal de Alemania

      Calle 110 No. 9-25, piso 11
      Torre Empresarial Edificio Pacífic P. H.
      Bogotá, D. C.
      Tel.: +57 1 423 26 00
      Fax.: +57 1 423 26 15
      Email: info@bogota.diplo.de
      Web: www.bogota.diplo.de

      Postanschrift
      Embajada de la República Federal de Alemania

      Apartado Aéreo 98 833
      Bogotá, D. C.
      Kolumbien