• Meldungen

  • Wichtige Hinweise

  • Impfvorschriften

    • Landeseigene Impfvorschriften sind zu beachten. Die Einreisevorschriften werden durch die Länder selbst erhoben. Viele Botschaften haben die Informationen dazu auf ihre Websites gestellt. Aufgrund der Aufforderung zur Polio-Impfung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann bei fehlendem Impfnachweis die Ausreise aus dem Land verweigert bzw. auf dem Flughafen bei der Ausreise geimpft werden.

      Gelbfieber
      Es besteht keine Impfvorschrift, jedoch eine ausdrückliche Gelbfieber-Impfempfehlung der Weltgesundheitsorganisation.

      Peru gilt als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten. Daher empfiehlt die WHO die Gelbfieberimpfung für alle Reisenden ab dem 9. Lebensmonat, die in Dschungelgebiete unterhalb 2.300 m Höhe reisen möchten und folgende Regionen besuchen: Amazonas, Loreto, Madre de Dios, San Martin, Ucayali, Puno, Cuzco, Junin, Pasco, Huánuco, hoher Norden von Apurímac, hoher Norden von Huancavelica, hoher Nordosten von Ancash, Osten von La Libertad, Nord und Osten von Cajamarca, Nord und Nordosten Ayacucho und Ost Piura.

      Eine Gelbfieber-Impfung ist nach Einschätzung der WHO nicht erforderlich bei einer Reise in ausschließlich nachfolgende Regionen: alle Gebiete westlich der Anden, sowie Lambayeque, Tumbes, West-Piura, Süd-, West- und Zentral-Cajamarca, sowie alle Regionen oberhalb von 2.300 m Höhe, als auch die Städte Cuzco und Lima, Machu Picchu und den Inca Trail.

  • Impfempfehlungen

  • Malariahinweise

    • Risikogebiete: Ein hohes Risiko besteht im Amazonasbecken (v.a. Provinzen Amazonas und Loreto einschließlich Iquitos), sowie in den Grenzgebieten zu Bolivien und Brasilien. Ein geringes Risiko besteht in den Provinzen < 2.300m Höhe im Osten der Anden und in den an die Hochrisikogebiete angrenzenden Regionen. Ein minimales Risiko besteht in den restlichen Landesteilen < 2.300m Höhe, einschließlich der nördlichen Provinzen im Westen der Anden (u.a. Tumbes, Piura, Labayeke, La Libertad).

      Kein Malariarisiko: Lima, Provinzen im Westen der Anden südlich der Provinz Libertad, sowie in den touristischen Hochlandgebieten Cusco, Machu Picchu und Titicacasee

      Übertragungsmonate: ganzjährige Gefährdung

      Malariaart: 21 % Malaria tropica (P. falciparum, überwiegend in Loreto); 79 % Malaria tertiana (P. vivax)

      Vorbeugung mit Medikamenten erwägen (Chemoprophylaxe): Ganzjährig im Amazonasbecken (v.a. Provinzen Amazonas und Loreto einschließlich Iquitos), sowie in den Grenzgebieten zu Bolivien und Brasilien.

      Nur Notfallmedikation empfohlen (Standby): Ganzjährig, in den Provinzen < 2.300m Höhe im Osten der Anden und in den an die Hochrisikogebiete angrenzenden Regionen

      Keine medikamentöse Vorbeugung empfohlen: Ganzjährig in den restlichen Landesteilen < 2.300m Höhe, einschließlich der nördlichen Provinzen im Westen der Anden (u.a. Tumbes, Piura, Labayeke, La Libertad).

      Schutz vor Mückenstichen empfohlen: durch langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen, Mosquitonetze, etc.

  • Malariarisikogebiete

    • Malariavorkommen

  • Gesundheitsrisiken

    • KrankheitAnmerkungSchutz
      Krankheit
      Chagas-Krankheit
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen u.a. im Südwesten des Landes (Arequipa, Moquegua, Tacna und Ica), als auch im Nordosten (einschließlich der Küstenregionen von La Libertad, Lambayeque, Piura, Tumbes, Amazonas, Cajamarca und San Martin) und im Pozuzo Distrikt (Provinz Oxapampa).
      Schutz
      Schutz vor Raubwanzen (nachtaktiv) beim Trekking- bzw. Überlandtouren durch festgewebtes, widerstandsfähiges Moskitonetz über dem Schlafplatz v. a. bei Übernachtungen in einfachen Holz- oder Lehmhütten. Außerdem sollte auf das Trinken offener Fruchtsäfte (die durch den Kot der Raubwanze verunreinigt sein können) verzichtet werden.
      Krankheit
      Chikungunya Fieber
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Mückenschutzmaßnahmen v. a. durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze (engmaschig), etc.

      Krankheit
      Dengue-Fieber
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen v. a. in Loreto und San Martin, desweiteren auch in Madre de Dios, Ucayali, Tumbes, Junin, Cajamarca, Cusco, Amazonas, Huanuco und La Libertad.
      Schutz
      Mückenschutzmaßnahmen v. a. durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze (engmaschig), etc.

       

      Krankheit
      Diverse Darminfektionen
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen von Bakterien, Viren und Parasiten (u. a. Würmer, Shigellen, Salmonellen, Amöben, Lamblien)
      Schutz

      Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene

      Krankheit
      Hepatitis A
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Schutzimpfung sowie gute Nahrungsmittel- und Trinkwasserhygiene.

      Krankheit
      Hepatitis B
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Schutzimpfung bei entsprechendem Risiko, Safer Sex (Verwendung von Kondomen). Vorsicht bei invasiven medizinischen Eingriffen (Injektion, Nahtmaterial, Zahnbehandlung, OP) in Ländern mit unzureichender medizinischer Grundversorgung und mangelhafter Hygiene. Auf steriles medizinisches (Wund-) Material achten.

      Krankheit
      Leishmaniasis
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen
      Schutz

      Mückenschutzmaßnahmen v. a. durch hautbedeckende Kleidung, Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze (engmaschig), etc.

      Krankheit
      Pest
      Anmerkung
      Regionales Vorkommen v. a. in den Departmenten Cajamarca (in den Provinzen: Chota [Distrikte: Llama, Miracosta, Tocmoche], San Miguel [Distrikte: Nanchoc, San Gregorio, San Miguel], San Pablo [San Louis Distrikt]), La Libertad (Provinz Lambayeque und Provinz Ascope [Chocope Distrikt]), und in Piura (in den Provinzen: Ayabaca [Distrikte: Canales, Lagunas, Montero, Paimas, Sapillica, Sujo], Huancabamba [Distrikte: C. de la Frontera, Canchaque, Huancabamba], Piura [Las Lomas Distrikt]
      Schutz

      Schutz vor Ratten und Murmeltieren bzw. deren Flöhe (z.B. bei Übernachtungen im Freien sicheren Schlafplatz wählen, häufiger hygienischer Wäschewechsel).

      Krankheit
      Tollwut
      Anmerkung
      Landesweites Vorkommen v. a. in Regionen (Stadtbezirken) mit vielen streunenden Hunden. Auch die Fledermaus wird als Tollwut-Überträger beobachtet u. a. in der Region von Cusco und im Südosten des Landes (Mazuko  (Madre de Dios), San Gaban (Puno), Huepetuhe (Madre de Dios). Im Zeitraum von Juli 2006 bis Februar 2007 wurden in Peru insgesamt 527 Personen registriert, die durch Fledermäuse im Südosten des Landes gebissen wurden.
      Schutz
      Fernhalten von freilaufenden Tieren v. a. Hunden und Katzen (kein streicheln oder berühren). Bei erhöhtem Reiserisiko (z.B. Trekking, Übernachten im Freien, Langzeitaufenthalte) Tollwut-Schutzimpfung.
      Krankheit
      Zika-Virus Infektion
      Anmerkung
      Sporadisch regionales Auftreten
      Schutz

      Gute MückenschutzmaßnahmenSchwangere sollten wegen möglicher sexueller Übertragbarkeit der Viren "Safer Sex" praktizieren, wenn ihre Partner in betroffenen Gebieten leben oder aus solchen zurückkehren (WHO). Darüber hinaus sollten Schwangere die sich in einem Zika-Ausbruchsgebiet aufgehalten haben, ihren Frauenarzt darauf hinweisen, damit der Verlauf der Schwangerschaft entsprechend überwacht werden kann. Paare, die in einem Zika-Ausbruchsgebiet waren, sollten nach ihrer Rückkehr mindestens sechs Monate mit einer Schwangerschaftsplanung warten.

       
       
  • Botschaften


    • Botschaft der Republik Peru

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      10117 Berlin
      Öffnungszeiten: Mo-Fr: 09-13 Uhr und 14-17 Uhr
      Tel.: (030) 206 410 3
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      Hausanschrift
      Embajada de la República Federal de Alemania

      Av. Dionisio Derteano 144
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      Perú
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